Deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft: Hrubesch würde bleiben

Die Aussicht auf Olympia 2024 in Paris weckt bei Nationalspielerinnen des deutschen Frauenfußballs Hoffnungen und Träume. Almuth Schult (32), die erfahrene Nationaltorhüterin, äußerte ihren Wunsch nach einer erneuten Teilnahme, während Horst Hrubesch als Interimsbundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft seine Bereitschaft für eine Übergangslösung bekundete, sollte die Olympia-Qualifikation auf dem Spiel stehen.

Horst Hrubesch - derzeitiger Bundestrainer der Frauen Nationalmannschaft
Horst Hrubesch – derzeitiger Bundestrainer der Frauen Nationalmannschaft

Schults Comeback-Wunsch

Almuth Schult, die Torhüterin mit Olympia-Gold von 2016 in Rio, strebt nach einer Pause, bedingt durch ihre Mutterschaft, ein Comeback an. Ihr Ziel: Noch einmal an den Olympischen Spielen teilnehmen. Trotz ihrer derzeitigen Vereinslosigkeit bleibt sie sportlich aktiv und verfolgt ihr Ziel mit Entschlossenheit. Schults Erfahrungen und ihre Rolle als TV-Expertin zeigen ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement für den Fußball.

Sie erklärt, dass sie sich bei der Suche nach einem neuen Fußballverein auf europäische Teams konzentriert. Obwohl ihre Zeit beim Angel City FC in Kalifornien bis 2022 eine bereichernde Erfahrung war, ist sie der Meinung, dass die Vereinigten Staaten für ihre Familie zu weit entfernt sind. Über ihre Zukunft möchte sie sich noch nicht äußern. Nach der Geburt ihres dritten Kindes im August betont Schult ihre Dankbarkeit für ihre wunderbare Familie und ihre erfüllende Tätigkeit als TV-Moderatorin.

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Hrubeschs Rolle und Vision

Horst Hrubesch, derzeit als Interimsbundestrainer tätig, steht bereit, die Frauen-Nationalmannschaft durch die Übergangszeit bis zur Findung einer langfristigen Lösung zu führen, wenn man sich nicht für Olympia qualifizieren würde. Mit seinem klaren Ziel, die Qualifikation für Paris 2024 zu sichern, betont Hrubesch die Wichtigkeit der bevorstehenden Spiele und seine persönliche Verbindung zum olympischen Geist.

„Für mich werden das immer die Mädels bleiben. Ich werde 73, das könnten alles meine Enkeltöchter sein.“nterimsbundestrainer Horst Hrubesch auf die Frage, ob es schon mal Kritik gab, weil er die Fußball-Nationalspielerinnen als 'Mädels' bezeichne)

Der Weg nach Paris

Die DFB-Frauen stehen vor entscheidenden Spielen, die über ihre Teilnahme in Paris entscheiden. Mit einer „Doppelchance“ in der Olympia-Qualifikation, dank einer günstigen Auslosung, bleibt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Qualifikation lebendig. Hrubeschs und Schults Ambitionen unterstreichen die Bedeutung dieser Chance für das Team und den deutschen Frauenfußball.

Was bedeutet die „Doppelchance“ für die Olympia-Qualifikation?

Die „Doppelchance“ ist eine besondere Konstellation, die den DFB-Frauen zwei Wege zur Qualifikation bietet. Selbst bei einer Niederlage im entscheidenden Spiel gegen Frankreich im Halbfinale könnte das Team immer noch die Qualifikation erreichen, eine Situation, die Hoffnung und zusätzliche Motivation gibt.

Bei einer Niederlage gegen Les Bleues in Lyon (21.00 Uhr/ARD) würde auch der dritte Platz zur Teilnahme an den Sommerspielen reichen. Im zweiten Halbfinale trifft Weltmeister Spanien auf die Niederlande.

Wer schreibt hier?

  • Nils Römeling

    Nils Römeling, seit 2006 aktiv, hat sich als Autor und Betreiber mehrerer angesehener Fußballwebseiten etabliert. Diese Plattformen bieten umfassende Berichterstattung über diverse Aspekte des Fußballs – von der deutschen Nationalmannschaft über die Bundesliga bis hin zu internationalen Begegnungen und dem Frauenfußball. Er hatte das Privileg, bedeutende Fußballereignisse wie die Weltmeisterschaften 2010, 2014 und 2022 sowie die Europameisterschaften 2016 und 2021 live zu erleben und darüber zu berichten. In seiner Freizeit unterstützt er leidenschaftlich den FC Augsburg und besucht regelmäßig Spiele im Stadion.

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