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Fußballnationalmannschaft von Kroatien


Kroatien auf dem Weg zur EM 2016 - die Kroatien Trikots

Obwohl die kroatische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 1996 in England erstmals an einem großen Turnier teilnahm, hat sie doch schon einige Spuren im Weltfußball hinterlassen. Ende der 1990er Jahre gehörte die Mannschaft sogar zu den besten Mannschaften Europas, auch wenn in dieser Zeit kein Titel heraussprang. Immerhin hat sich das kleine Land vom Balkan inzwischen aber als regelmäßiger Endrunden-Teilnehmer etabliert. Kroatische Spieler sind zudem überall in Europa begehrt. Die Mehrzahl der Nationalspieler spielt in den europäischen Topligen und nutzt diese internationale Erfahrung auch im Nationaltrikot.

Update 3.März 2016: Kroatien spielt bei der EM 2016 in der Gruppe D – allerdings ohne Stürmerstar Ivic Olic, der nach 104 Länderspielen im Alter von 36 Jahren seinen Abschied aus der Nationalelf bekannt gibt. „Sich vom kroatischen Trikot zu verabschieden ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Kroatien stand für mich immer über allem. Das wird sich nicht ändern, und ich wünsche meiner Nationalmannschaft viel Erfolg in Frankreich“, schrieb Olic. Ob er auch den Fußballschuh an den Nagel hängt, ist ungewiss. Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus. Er spielte seit 2002 104 Mal für die kroatische Nationalmannschaft.

Kroatien bei der EM 2016 - der Spielplan (Foto AFP)                                                                                             Kroatien bei der EM 2016 – der Spielplan (Foto AFP)

Kroatien bei der EM 2016

Der EM-Kader von Kroatien

Endgültiger  EM-Kader: (Stand Juni 2016)

Tor: Danijel Subasic (AS Monaco), Lovre Kalinic (Hajduk Split), Ivan Vargic (HNK Rijeka/Kroatien)

Abwehr: Vedran Corluka (Lokomotive Moskau), Darijo Srna (Schachtjor Donezk), Domagoj Vida (Dynamo Kiew), Sime Vrsaljko (Sassuolo Calcio), Gordon Schildenfeld (Dinamo Zagreb), Ivan Strinic (SSC Neapel), Tin Jedvaj (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld: Luka Modric (Real Madrid), Ivan Rakitic (FC Barcelona), Mateo Kovacic (Real Madrid), Marcelo Brozovic (Inter), Milan Badelj (AC Florenz), Ivan Perisic (Inter), Marko Rog (Dinamo Zagreb), Ante Coric (Dinamo Zagreb)

Sturm: Mario Mandzukic (Juventus), Nikola Kalinic (AC Florenz), Marko Pjaca (Dinamo Zagreb), Duje Cop (Dinamo Zagreb), Andrej Kramaric (1899 Hoffenheim)

Kroatien in der EM-Qualifikation 2016

Die Gruppe H gehört zweifelsohne zu den stärkeren der EM-Qualifikation 2016. Dennoch ist die kroatische Mannschaft bisher noch ungeschlagen und steht vor den favorisierten Italienern an erster Position. Da man die beiden Spiele gegen Italien bereits hinter sich hat, scheint die Qualifikation in den noch ausstehenden vier Spielen beinahe ein Selbstläufer zu sein. Endgültig entscheiden dürfte sich dies im Spiel gegen die momentan drittplatzierten Norweger im September.

 TeamSpieleGUVToreDiff.Punkte
1Italien 1073016:07924
2Kroatien Kroatien1063119:051421
3Norwegen Norwegen1061313:10319
4Bulgarien Bulgarien1032509:12-311
5Aserbaidschan Aserbaidschan1013607:18-116
6Malta Malta1002803:15-122

Alle EM 2016 Qualifikationstabellen.

Spielplan von Kroatien bei der EM 2016

EM 2016 Spielplan der Gruppe D

SpielDatumMannschaft1-Mannschaft2Ergebnis
512. Jun 15:00Türkei Kroatien 0:1 (0:1)
812. Jun 15:00Spanien Tschechien 1:0 (0:0)
2017. Jun 18:00Tschechien Kroatien 2:2 (0:1)
2117. Jun 21:00Spanien Türkei 3:0 (2:0)
3121. Jun 21:00Tschechien Türkei 0:1 (0:2)
3221. Jun 21:00Kroatien Spanien 2:1 (1:1)

Das Trikot von Kroatien

Das kroatische Trikot fällt in der Regel durch ein markantes Schachbrettmuster in Rot und Weiß auf. Diese Gestaltung lehnt sich an das kroatische Wappen an und wurde ursprünglich durch den kroatischen Maler Miroslav Šutej 1990 entworfen. Auch die späteren offiziellen Ausrüster Lotto und Nike nahmen dieses Motiv bei ihren Entwürfen auf. Die kroatische Mannschaft wird deshalb teilweise auch als „Kockasti“, auf Deutsch: „Die Karierten“, bezeichnet.

GruppeLandHerstellerHeimAuswärts
DKroatien
Kroatien: Nike und Kroatien sind sich bei der Trikotauswahl treu geblieben und führen ihre Designlinie der letzten Jahre beharrlich weiter. Das Heimtrikot weißt das klassische rotweiß karierte Muster auf, das man bereits aus den letzten Turnieren kennt. Hinzu kommt ein moderner V-Kragen mit blauen Ansätzen. Das Auswärtstrikot basiert vom Design her auf dem Heimtrikot. Nur die Farbgebung ist von Rot weiß zu dunkel- und hellblau verändert worden.

Das Heimtrikot zur EM 2016

Kroatische Startaufstellung gegen Israel (hinten von links nach rechts) Dejan Lovren, Vedran Corluka, Mario Mandzukic, Nikola Kalinic, Danijel Subasic, Ivan Perisic, (vorne von links nach rechts) Darijo Srna, Marcelo Brozovic, Milan Badelj, Luka Modric und Domagoj Vida am 23.März.2016 in Osijek, Croatia. / AFP / STR

Das Auswärtstrikot zur EM 2016

kroatischer Nationalspieler Mario Mandzukic beim Spiel Kroatien gegen Ungarn am 26.März.2016. / AFP / ATTILA KISBENEDEK

Fanartikel von kroatischer Nationalmannschft bei der EM 2016

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Die Geschichte der kroatischen Nationalmannschaft

Anfänge der Mannschaft

Die Geschichte der kroatischen NationalmannschaftAnfänge der MannschaftDie Geschichte der kroatischen Fußballnationalmannschaft ist untrennbar mit der Geschichte des Landes verbunden. So wurde der kroatische Fußballverband zwar bereits 1912 gegründet, das erste Länderspiel fand aber erst 1940 statt. Zuvor war Kroatien Teil eines Jugoslawischen Staates und hatte keine eigene Nationalmannschaft. Das erste offizielle Länderspiel fand dann am 02.04.1940 gegen die Schweiz statt. Kroatien gewann mit 4:0. Während des Zweiten Weltkriegs fanden allerdings keine Fußball-Weltmeisterschaften statt und 1944 endete die kroatische Länderspielgeschichte vorerst auch wieder. Denn bis 1991 liefen die kroatischen Spieler erneut im jugoslawischen Nationaltrikot auf. Erst nach der Unabhängigkeitserklärung 1991 konnte das Land wieder offizielle Länderspiele austragen. Der Spielbetrieb litt allerdings unter den Wirren der Jugoslawienkriege, weshalb sich die Mannschaft erst 1996 erstmals für ein großes Turnier qualifizieren konnte. Bis heute ist die Länderspielbilanz der kroatischen Truppe eindeutig positiv: Sie kommt auf 265 Siege, bei 139 Unentschieden und 73 Niederlagen.Europa und WeltmeisterschaftsteilnahmenZwar wurde Kroatien bereits 1992 Fifa-Mitglied, bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA allerdings waren sämtliche ehemaligen jugoslawischen Republiken gesperrt. So konnte die Mannschaft erst an der Qualifikation zur Europameisterschaft 1996 teilnehmen und war dabei sofort erfolgreich. Zwar verpasste man vier Jahre später die Endrunde in Belgien und den Niederlanden, gehörte ansonsten aber seitdem stets zu den qualifizierten Nationen bei einer Europameisterschaft. Besonders legendär verlief dabei die Qualifikation zur Europameisterschaft 2008, als man England hinter sich ließ und das Mutterland des Fußballs deswegen nicht an der Endrunde teilnehmen konnte.Auch bei Weltmeisterschaften ist der Anblick des kroatischen Trikots inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Mit Ausnahme der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika war man seit 1998 bei allen WM-Endrunden vertreten. Bei den letzten drei Teilnahmen kam man allerdings nicht über die Vorrunde hinaus. Größeren Erfolg strebt die Mannschaft nun wieder bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich an. Zunächst muss man sich aber in der Qualifikation mit Italien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan und Malta auseinandersetzen.Erfolge der kroatischen NationalmannschaftBei der Europameisterschaft 1996 im Mutterland des Fußballs in England, sorgte die kroatische Mannschaft bei ihrem ersten Auftritt gleich für eine Überraschung. In der Gruppe D ließ man Titelverteidiger Dänemark und die Türkei hinter sich und qualifizierte sich so bei der Premiere direkt für das Viertelfinale. Dort traf man auf die deutsche Nationalmannschaft. Der damalige Bundestrainer Berti Vogts verpackte seinen Respekt vor der kompromisslosen Spielweise der Kroaten vor dem Spiel in einen oft zitierten Witz: „Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten“, kalauerte der deutsche Nationaltrainer. Tatsächlich kam es zu einem hitzigen Spiel, in dem der Kroate Igor Štimac nach einer knappen Stunde die gelb-rote Karte sah. Kurz darauf erzielte Mathias Sammer dann den entscheidenden Treffer für die deutsche Mannschaft, die anschließend auch den EM-Titel gewann.Zwei Jahre später kam es zur Revanche. Im WM-Viertelfinale war Deutschland von Beginn an chancenlos, zumal Christian Wörns frühzeitig einen Platzverweis kassierte. Letztlich gewann Kroatien hochverdient mit 3:0 und zog ins Halbfinale ein. Dort traf man auf Gastgeber Frankreich. Kroatien ging in der zweiten Halbzeit sogar in Führung, Liliam Thuram sorgte mit zwei Treffern letztlich aber für den Sieg der Franzosen. Es waren die einzigen beiden Treffer, die Thuram je im Trikot der französischen Nationalmannschaft erzielte. Wenige Tage später wurde Frankreich dann Weltmeister. Kroatien konnte sich immerhin mit dem Sieg im Spiel um Platz 3 gegen die Niederlande trösten. Die starken Leistungen im Jahr 1998 führten dazu, dass Kroatien im Januar 1999 auf Platz drei der Fifa-Weltrangliste stand. Bis heute handelt es sich dabei, um die höchste Platzierung, die eine kroatische Fußballnationalmannschaft je erreichte.Kroatische Fußballstars früher und heuteZuletzt machte Davor Šuker, inzwischen Präsident des kroatischen Fußballverbandes, eher mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Ihm wurden von der Presse Kontakte zu zwielichtigen Wettpaten nachgewiesen. In den 1990er Jahren aber gehörte Šuker zweifelsohne zu den besten Stürmern der Welt. Der für seine schlitzohrige Spielweise bekannte Kroate, schaffte bei der Europameisterschaft 1996 den Durchbruch zur Weltklasse. Anschließend wechselte er zu Real Madrid und konnte auch dort durch starke Leistungen überzeugen. Bereits in seiner Premierensaison dort holte er die spanische Meisterschaft. Sein erfolgreichstes Jahr kam aber zweifelsohne 1998. Unter dem deutschen Trainer Jupp Heynckes holte er zunächst mit Real die Champions League, bevor er mit Kroatien bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft stürmte. Zum Ende seiner Karriere spielte Šuker zudem noch zwei Jahre in Deutschland beim TSV 1860 München.Ebenfalls bereits in Deutschland gespielt hat Ivan Rakitić. Der in der Schweiz ausgebildete Mittelfeldspieler begann seine internationale Karriere beim FC Schalke 04. Dort spielte er von 2007 bis 2011, bevor er nach Spanien zum FC Sevilla wechselte. Mit Sevilla gewann Rakitic im Jahr 2014 die UEFA Europa League. Seine starken Leistungen weckten zudem das Interesse des FC Barcelona, so dass er vor der Saison 2014/15 zu den Katalanen wechselte. Auch beim großen FC Barcelona konnte sich Rakitić schnell als Stammspieler etablieren. Im Finale der Champions League traf er zum wichtigen 1:0. Letztlich konnte Barcelona das Spiel gegen Juventus Turin mit 3:1 gewinnen. Auch in der kroatischen Nationalmannschaft ist Rakitić seit Jahren eine feste Größe und nahm an den Europameisterschaften 2008 und 2012, sowie an der Weltmeisterschaft 2014 teil.

Kroatien in der WM 2018 Qualifikation

WM 2018 Qualifikation Gruppe I

Team Nr.NationFIFA-PunkteTopf
1Kroatien Kroatien10231
2Island Island8772
3Ukraine 7913
4Türkei 6274
5Finnland Finnland3715
Alle WM 2018 Qualifikationstabellen.Daten über die Fußballnationalmannschaft von KroatienSpitzname:  „Kockasti“, auf Deutsch: „Die Karierten“Weltrangliste:  18. (Stand März 2016)EM-Teilnahmen: 1996, 2004, 2008 und 2012
Größte Erfolge: Dritter WM 1998
Europäische Erfolge: EM 2008 Viertelfinale
letztes Spiel gegen Deutschland: 12.06.2008 in Klagenfurt Deutschland – Kroatien 1:2 EM-Vorrunde 2008Bisherige Länderspiele gegen Deutschland
Länderspiel Nr.DATUMORTPAARUNGERGEBNISANMERKUNG
80412.06.2008KlagenfurtDeutschland - Kroatien01:02EM-Vorrunde
73818.02.2004SplitKroatien - Deutschland01:02F-Spiel
68729.03.2000ZagrebKroatien - Deutschland01:01F-Spiel
66704.07.1998LyonDeutschland - Kroatien00:03WM-Viertelfinale
64023.06.1996ManchesterDeutschland - Kroatien02:01EM-Viertelfinale
19701.11.1942StuttgartDeutschland - Kroatien05:01F-Spiel
18920.01.1942ZagrebKroatien - Deutschland00:02F-Spiel
18415.06.1941WienDeutschland - Kroatien05:01F-Spiel
Fotogalerie der  Fußballnationalmannschaft von KroatienAlle Fotos Copyright AFP.