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Confed Cup 2017 in Russland


Alles zum Confed Cup 2017 mit Weltmeister Deutschland

Offiziell heißt er Konföderationen-Pokal, umgangssprachlich wird er meist „Confed Cup“ genannt.Das nächste Mal wird der Confed Cup im Sommer 2017 stattfinden, da dieser immer im Vorjahr einer Fußball-WM ausgespielt wird. Gastgeber wird also Russland sein. Die deutschen Fußballfans dürfen sich freuen, denn Deutschland ist als Weltmeister 2014 auf jeden Fall dabei! Der Confed-Cup findet vom 17. Juni bis 2. Juli 2017 statt, die WM 2018 vom 14. Juni bis 15. Juli 2018.

Brasilien gewinnt den FIFA Confederations Cup 2013 und gewinnt im Finale gegen Spanien mit 3:0. AFP PHOTO / VANDERLEI ALMEIDA

Brasilien gewinnt den FIFA Confederations Cup 2013 – im Finale besiegt man Spanien mit 3:0. AFP PHOTO / VANDERLEI ALMEIDA

Confed Cup 2017 in Russland

Ein kleines Jubiläum feiert der Confed-Cup 2017 in Russland, denn es wird die zehnte Austragung dieses Turniers sein und vom 17. Juni bis zum 2. Juli 2017 stattfinden. Im Land des WM-Gastgebers 2018 sollen vier Stadien als Veranstaltungsort dienen. In Sankt Petersburg wird in der Gazprom-Arena gespielt, die über die größte Kapazität mit 69.500 Plätzen, einem verschließbaren Dach und einen ausfahrbaren Rasen verfügt und sowohl für das Eröffnungsspiel und das Finale eingeplant ist. In der Otkrytije Arena in Moskau finden 42.000 Menschen Platz und im Olympiastadion Sotschi, das schon als Austragungsort der Olympischen Wintetspiele diente, 47.659. In Kasan wird in der gleichnamigen Kasan-Arena gespielt, die 45.105 Besucher fasst und bereits durch die riesige LED-Medienfassade an der Außenseite des Stadions ins Auge fällt. Trotz aller Planungen gibt es bereits jetzt Diskussionen um die WM-Vergabe und damit auch den Confed-Cup. Auslöser hierfür sind zum einen die fragwürdigen Annexionen in der Ukraine und mögliche Korruption bei der Vergabe.

Update 06.02.2017: Kamerun gewinnt das Finale des Afrikacups mit 2:1 gegen Ägypten und fährt somit als afrikanischer Vertreter zum Confed Cup 2017!

Kamerun und der belgische Trainer Hugo Broos (Mitte) feiern nach dem 2:1 Sieg gegen Ägypten den Gewinn des Afrikacups 2017 am 05.Februar 2017/ AFP PHOTO / ISSOUF SANOGO

Kamerun und der belgische Trainer Hugo Broos (Mitte) feiern nach dem 2:1 Sieg gegen Ägypten den Gewinn des Afrikacups 2017 am 05.Februar 2017/ AFP PHOTO / ISSOUF SANOGO

Update 26.11.2016 Die Auslosung ergab folgende Gruppen:

Gruppe AGruppe B
RusslandKamerun
Neuseeland Chile
Mexiko Australien
Portugal Deutschland

Erstmals nach 2005 nimmt auch Deutschland wieder an dem Turnier teil, denn der Weltmeister 2014 ist gesetzt. Die beiden anderen Nationen, die sich bereits qualifiziert haben, sind der Gastgeber Russland und Australien als Asienmeister 2015. Die weiteren Teilnehmer werden noch ausgespielt, wobei es beim CONCACAF Gold Cup eine Besonderheit gibt, da dieser alle zwei Jahre stattfindet. Hier wird zwischen dem Sieger von 2013, den USA, und dem Sieger von 2015 ein Entscheidungsspiel stattfinden.

Update 10.07.2016 Portugal ist Europameister und nimmt somit am Confed-Cup 2017 teil !

Portugal ist Europameister 2016! / AFP PHOTO / Valery HACHE

Portugal ist Europameister 2016! / AFP PHOTO / Valery HACHE

Teilnehmer des Confed Cup 2017 in Russland

Gruppe AGruppe B
RusslandKamerun
Neuseeland Chile
Mexiko Australien
Portugal Deutschland

Verlosung zur Vorrunde des Confed Cup 2017

Die Auslosung der Gruppenphase fand am 26. November 2016 im russischen Kasan statt.  Am 24.11.2016 tagte die FIFA und gab einige Regeln zur Prozedur bekannt. Es gab zwei Lostöpfe mit jeweils vier Mannschaften geben, wobei Russland als Gruppenkopf der Gruppe A feststand. Deutschland war nicht gesetzt und somit in Topf 1 mit Chile, Portugal und Russland. Die restlichen vier Teilnehmer sind in Topf 2. Detaillierte Infos zur Auslosung gibt es hier.

Spielplan zum Confed Cup 2017

8 Mannschaften und 16 Spiele. Der Confed Cup 2017 Spielplan ist recht überschaulich. Neben der Vorrunde gibt es lediglich ein Halbfinale sowie ein Finale und das Spiel um Platz 3.

Spielmodus des Confed Cup 2017

Die „Mini-WM“ wird seit der Übernahme durch die Fifa in einem einheitlichen Spielmodus ausgetragen. Die acht teilnehmende Mannschaften werden in zwei Gruppen aufgeteilt und treten gegen jede andere Mannschaft der Gruppe einmal an. Die drei Spiele der jeweiligen Nationalmannschaft werden wie üblich bewertet, also drei Punkte für Sieg und ein Punkt für Unentschieden. Die ersten beiden Nationen ziehen ins Halbfinale ein, wobei bei Punktgleichheit in folgender Reihenfolge entschieden wird: Tordifferenz und erzielte Tore, direkte Begegnungen und schließlich die Fairplay-Liste oder das Los. Im K.-o.-System wird schließlich das Halbfinale, das Spiel um Platz drei und das Finale ausgetragen, das bei Unentschieden nach 90 Minuten wie üblich durch Verlängerung und eventuell Elfmeterschießen entschieden wird.

Trikots zum Confed Cup 2017

Zum Confed Cup 2017 wird es neue Deutschland Trikots 2017 geben! Die Nationalmannschaft wird von adidas mit neuen Heimtrikots in weiß ausgestattet, am 06.November 2016 werden diese vorgestellt. Mehr Infos zum neuen Confed Cup 2017 Trikot.

Trikots zum Confed Cup 2017

Trikots zum Confed Cup 2017

Spielball zum Confed Cup 2017

Auch wird es einen neuen Spielball geben – Krasava heisst er.

Tickets zum Confed Cup 2017

Eintrittskarten für den Confed Cup gibt es seit dem 8. November 2016. Die Eintrittskarten werden ab 70 USD angeboten, die besten Karten für das Finale kosten 245 US-Dollar. Die Kategorie 4 ist nur russischen Staatsbürgern vorbehalten, diese können zu humanen Preise Tickets erwerben – sie kosten nur ein Fünftel der Preise für Ausländer.

confed-cup-preise

Die Ticket-Vorverkaufsphasen

Die erste Vorverkaufsrunde läuft seit dem 8. November 2016. Bis zum 17. November können für alle Spiele und sämtliche Kategorien Tickets gekauft werden. Pro Haushalt können für maximal zehn Spiele jeweils maximal zehn Karten gekauft werden. Bei dieser ersten Vorverkaufsphase kann man ausschließlich mit einer Visa-Karte bezahlen.

Die zweite Vorverkaufsphase ist dann für weitere Zahlungssysteme offen. Sie beginnt am 1. Dezember 2016 und endet am 19. Januar 2017. Auf Fifa.com/tickets kann man sich während dieses Zeitraums für Karten zu sämtlichen Spielen einschreiben. Sollte es mehr Einschreibungen als Katten geben, werden sie Tickets den Bewerbern zugelost. Im Anschluss werden sämtliche Besteller angeschrieben und über die Kartenzuteilung informiert.

confed-cup-tickets-zeitablauf

 

Der Confed Cup 2017 im TV

Fußballfans können aufatmen, denn mal wieder wird ein großes Fußballturnier im Free-TV gezeigt: Die ARD und das ZDF zeigen die deutschen Spiele sowie die meisten der anderen Länderspiele kostenlos im TV und im Internet als Livestream. Das 1.deutsche Spiel gegen Australien wird im ZDF gezeigt, ebenso das abschließende Gruppenspiel gegen Kamerun. Das 2.Spiel gegen Chile überträgt die ARD. Das Finale zeigt das ZDF.

Geschichte und Rekorde des Confed-Cups

Offiziell heißt er Konföderationen-Pokal, umgangssprachlich wird er meist Confed-Cup genannt. Beides bezeichnet ein internationales Turnier, welches mittlerweile immer im Vorjahr der Weltmeisterschaften ausgetragen wird. Die Anfänge des Wettbewerbs stammen aus den Jahren 1992 und 1995 als König-Fahd-Pokal. Diese Interkontinental-Meisterschaft, die in Riad in Saudi-Arabien ausgetragen wurde, ist im Grunde ein Vorläufer des Wettbewerbs bei dem die jeweiligen Sieger der Kontinentalwettkämpfe, wie zum Beispiel der EM oder der Asienmeisterschaften, gegeneinander antreten. Der Namensgeber und Initiator war der ehemalige König Saudi-Arabiens Fahb ibn Abd al-Aziz. Zuvor gab es bereits Wettbewerbe wie den Afro-Asien-Pokal und den Artemio-Franchi-Pokal, bei denen aktuelle Kontinentalmeister gegeneinander antraten. 1997 schließlich wurde die Austragung des Wettbewerbs vom Fußball-Weltverband FIFA übernommen und fand bis 2005 im Zweijahresrythmus statt. Inzwischen wird der Confed-Cup alle vier Jahre ausgetragen und dient dem Gastgeberland der nächsten WM als organisatorische Generalprobe. (Quelle: https://www.confed-cup.de/ )

Die dominierende Nation ist zweifelsohne Brasilien, die mit sieben Teilnahmen Rekordteilnehmer und mit vier Titeln Rekordsieger ist. Die deutsche Nationalmannschaft hat bisher zwei mal teilgenommen und kann als bestes Ergebnis den dritten Platz 2005 aufweisen. Auch bei den Rekordspielern hat Brasilien die Nase vorn: Der brasilianische Torwart Dida hat mit 22 Spielen die meisten Partien bestritten, gefolgt von Lúcio mit 17 Spielen. Die meisten Tore erzielten der Mexikaner Cuahtémoc Blanco und Ronaldinho, die insgesamt 9 Tore schossen. Auf dem dritten Platz liegt Fernando Torres mit 8 Treffern. Die Bestmarke in einem Turnier hält dagegen Romário, dem 7 Tore in den 5 Spielen des Turniers gelangen. Seitdem die FIFA die Organisation des Cups übernahm, werden auch mehrere Auszeichnungen an erfolgreich Spieler und Mannschaften verliehen. So gibt es, ähnlich wie bei Weltmeisterschaften, den Adidas Goldenen Ball für den besten Spieler, den Adidas Goldenen Schuh für den besten Torschützen, den Adidas Goldenen Handschuh für den besten Torhüter und den FIFA Fair Play Award für das fairste Team.

Teilnehmende Mannschaften

Während 1992 noch vier Mannschaften teilnahmen, erhöhte sich die Teilnehmerzahl 1995 bereits auf sechs Mannschaften, wobei sich jeweils die Kontinentalmeister qualifizierten. Seit 1997 nehmen acht Mannschaften am Turnier teil, die nach festen Regelungen ausgewählt werden. Gesetzt sind der amtierende Weltmeister, der Gastgeber und die Sieger der sechs kontinentalen Meisterschaften. Dies sind genauer die Gewinner der Europameisterschaft, der Afrikameisterschaft, der Asienmeisterschaft, der Copa América in Südamerika, des CONCACAF Gold Cups in Nord-, Mittelamerika und Karibik und der Sieger der Ozeanienmeisterschaft.

Da es bei den teilnehmenden Nationen zu Überschneidungen kommen kann, gibt es zwei Sonderregelungen: Wenn der Gastgeber gleichzeitig auch der amtierende Weltmeister ist, nimmt der Vizeweltmeister dessen Platz ein. Falls dieser verzichten sollte, rückt jeweils der WM-Dritte, der WM-Vierte und schließlich die bestplatzierte Mannschaft der aktuellen Weltrangliste per Wildcard nach. Die zweite Sonderregelung bezieht sich auf den Fall, bei dem der Sieger der jeweiligen Kontinentalmeisterschaft aus verschiedensten Gründen nicht am Confed-Cup teilnimmt, zum Beispiel weil er freiwillig absagt oder bereits als Weltmeister oder Gastgeber qualifiziert ist. Hier rückt jeweils der Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte des Kontinentalwettbewerbs nach und schließlich würde der Platz an den Vizeweltmeister gehen. Solche Sonderregeln sind durchaus notwendig, da bereits des Öfteren qualifizierte Mannschaften auf die Teilnahme verzichteten. Prominente Beispiel sind Italien 2003 und auch Deutschland im selben Jahr. Eine Ausnahme wird es zudem 2021 vor der umstrittenen Winter-WM in Katar geben. Wegen der Temperaturen musste das Land das Turnier abgeben, wobei ein Ersatzgastgeber noch nicht feststeht.

Confed-Cups von 1997 bis 2013

JahrGastgeberGewinner2.Ergebnis
1997Saudi-ArabienBrasilienArgentinien6:0
1999MexikoMexikoBrasilien4:3
2001Südkorea & JapanFrankreichJapan1:0
2003FrankreichFrankreichKamerun1:0
2005DeutschlandBrasilienArgentinien4:1
2009SüdafrikaBrasilienUSA3:2
2013BrasilienBrasilienSpanien3:0

Confed-Cup 1997 in Saudi-Arabien
Der erste „echte“ Confed-Cup fand noch ausschließlich in Riad in Saudi-Arabien statt. Zum ersten Mal nahmen acht Mannschaften teil, nämlich Saudi-Arabien, Brasilien, Tschechien, Uruguay, Mexiko, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate und Australien. Aber gegen die strahlende Übermacht aus Brasilien mit Spielern wie Dida, Cafú, Roberto Carlos, Ronaldo und Romario hatten die anderen Mannschaften wenig entgegenzusetzen. Einzig Australien konnte dem Team in der Gruppenphase ein 0:0 abtrotzen. Im einseitigen Finale gingen sie dann allerdings mit 0:6 unter. Vor allem für Romario war das Turnier ein voller Erfolg, stellte er doch mit seinen 7 Toren eine Rekordmarke auf.

Confed-Cup 1999 in Mexiko
Nun war auch Deutschland erstmals beim Confed-Cup dabei, schied aber schon nach der Vorrunde und einigen enttäuschenden Auftritten aus. Die anderen Teilnehmer waren Mexiko, Ägypten, Saudi-Arabien, Brasilien, Bolivien, USA und Neuseeland. Die mexikanische Nationalmannschaft verwandelte den Cup in ein nationales Großereignis, denn schon nach dem ersten Platz in der Gruppenphase zeichnete sich der Erfolg ab. Auch das Halbfinale war begeisternd, denn Mexiko kam gegen die USA knapp durch ein umjubeltes Golden Goal weiter. Schließlich setzte sich das Team um das gefährliche Sturmduo Blanco und Hernández in einem packenden Finale im Azteken-Stadion mit 4:3 gegen die Brasilianer durch, die allerdings viele ihrer besten Spieler vermissten.

Confed-Cup 2001 in Japan und Südkorea
Erstmals teilten sich zwei Länder die Austragung des Confed-Cups, wobei das Teilnahmerfeld durch Mexiko, Kanada, Australien, Kamerun, Brasilien und Frankreich aufgefüllt wurde. Der amtierende Welt- und Europameister aus Frankreich konnte seiner Favoritenrolle schließlich auch gerecht werden und gewann das Turnier auch ohne Zinedine Zidane. Im Halbfinale fand eine Neuauflage des WM-Finales 98 statt, denn Frankreich traf dort auf Brasilien. Aber genau wie das Endspiel gegen Japan waren die Spiele trotz Stars wie Vieira, Wiltord und Desilly eher enttäuschend. Die vermeintlichen Außenseiter des Turniers überraschten dagegen positiv, so übertrafen vor allem Australien und Japan jegliche Erwartungen und überzeugten durch offensive und begeisterungswürdige Spiele.

Confed-Cup 2003 in Frankreich
Ein Fußballfest sollte es werden, mit den Teilnehmern aus Frankreich, Brasilien, USA, Kolumbien, Kamerun, Neuseeland, Japan und der Türkei, aber von einer Tragödie wurde dieses Turnier überschattet. Im Halbfinale gegen Kolumbien brach der Kameruner Mittelfeldspieler Marc-Vivien Foé plötzlich bewusstlos zusammen und wurde später für tot erklärt. Im Endspiel standen sich schließlich Frankreich und Kamerun gegenüber. Ein Golden Goal durch Thierry Henry entschied schließlich das Spiel und in Gedenken an Foé hielten die beiden Kapitäne Desailly und Song gemeinsam den Pokal hoch. Die vielen teils unglaublichen Treffer waren plötzlich zur Nebensache geworden, bei einem Turnier, das tragischerweise immer in Erinnerung bleiben wird.

Confed-Cup 2005 in Deutschland
Der Testlauf fürs Sommermärchen 2006 wurde unter Deutschland, Brasilien, Griechenland, Tunesien, Japan, Argentinien, Mexiko und Australien ausgespielt. Das Team um Trainer Jürgen Klinsmann bot mit erfrischendem Angriffsfußball und den meisten Toren des Turniers einen kleinen Vorgeschmack auf das WM-Turnier und begeisterte die Fans, die dieses Turnier zu einem wahren Fußball-Fest machten. In einem spannenden Halbfinale gegen Brasilien konnten sich schließlich aber die technisch überlegenen „Zauberer vom Zuckerhut“ durchsetzen. Im Finale trafen sie schließlich auf Argentinien und zauberten auch dort nach Lust und Laune. In einem hochklassigen Endspiel konnte der amtierende Weltmeister nach einem 4:1-Sieg den Titel mit nach Hause nehmen.

Deutsche Nationalmannschaft am 15. Juni 2005 beim ConfedCup 2005 in Frankfurt. AFP PHOTO MARCUS BRANDT

Deutsche Nationalmannschaft am 15. Juni 2005 beim ConfedCup 2005 in Frankfurt. AFP PHOTO MARCUS BRANDT

Confed-Cup 2009 in Südafrika
Das „Festival der Champions“ in Südafrika um Italien, Spanien, Brasilien, USA, Irak, Ägypten und Neuseeland bot einige Überraschungen: So gelang den USA nach zwei Niederlagen noch der Einzug ins Halbfinale und schließlich sogar ein unvergesslicher Sieg gegen Spanien, das zuvor 35 Spiele lang ungeschlagen war. Enttäuschend waren dagegen die Auftritte des Weltmeisters Italien, er nach Niederlagen gegen Ägypten und Brasilien schon in der Vorrunde ausschied. Vorfreude auf die WM 2010 boten dagegen die Brasilianer, die im Finale gegen das Überraschungsteam aus der USA zur Halbzeit 0:2 zurücklagen. Mit einem kleinen Wunder und Toren von Fabiano, Fabuloso und Lucio drehten sie das Spiel und sicherten sich schließlich den Titel.

Kopanya, der offizielle Spielball des Fifa Confederations Cup 2009. AFP PHOTO / FRANCOIS XAVIER MARIT

Kopanya, der offizielle Spielball des Fifa Confederations Cup 2009. AFP PHOTO / FRANCOIS XAVIER MARIT

Confed-Cup 2013 in Brasilien
Proteste und Auseinandersetzungen gegen Confed-Cup und WM gab es viele, aber trotz allem boten Brasilien, Spanien, Japan, Mexiko, Uruguay, Tahiti, Italien und Nigeria ein tolles Turnier. Schon die Duelle im Halbfinale zwischen Brasilien und Uruguay und zwischen Spanien und Italien fanden auf höchstem Niveau statt. Enorm spannend war vor allem die Partie der beiden EM-Finalisten, die erst nach 13 Elfmetern zugunsten Spaniens entschieden war. Aber vor allem der Gastgeber um den größten Star des Turniers begeisterte die Fans. Neymar zeigte in jedem Spiel einen Geniestreich und übertraf sich selbst durch ein Traumtor im Finale, das der Gastgeber mit 3:0 gegen Spanien für sich entscheiden konnte.

Brasilien gewinnt den Fifa Confederations Cup 2009 gegen die USA mit 3:2. AFP PHOTO / PIERRE-PHILIPPE MARCOU

Brasilien gewinnt den Fifa Confederations Cup 2009 gegen die USA mit 3:2. AFP PHOTO / PIERRE-PHILIPPE MARCOU


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