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Bei der FIFA Fußball‑Weltmeisterschaft 2026 stehen nicht nur die Spieler im Rampenlicht, sondern auch diejenigen, die an der Seitenlinie die Fäden ziehen. Mit Stand Anfang 2026 stehen 42 Nationen und ihre Trainer fest – ein spannender Mix aus lokalen Experten, internationalen Stars und ehemaligen Weltklassespielern, die nun den Weg ihrer Teams leiten. Diese WM-Trainer spielten selbst bei einer WM-Endrunde

Trainerentwicklung: Starke Vertreter aus Südamerika und Europa
Ein überraschender Trend zeigt sich bei der Trainerherkunft: Argentinien ist das prägende Ausbildungsland für Nationaltrainer bei dieser WM. Mit sechs argentinischen Trainern – darunter Lionel Scaloni (Argentinien), Néstor Lorenzo (Kolumbien), Sebastián Beccacece (Ecuador), Daniel Garnero (Paraguay), Mauricio Pochettino (Kanada) und Marcelo Bielsa (Uruguay) – stellt Argentinien die größte Trainergruppe. Diese Dominanz unterstreicht den hohen Stellenwert taktischer und spielerischer Ausbildung in Südamerika sowie die internationale Nachfrage nach argentinischem Fußballwissen.
Auch Deutschland ist stark vertreten, mit vier Bundestrainer, die in Europa und darüber hinaus Nationalteams betreuen. Namen wie Thomas Tuchel (England), Julian Nagelsmann (Deutschland), Ralf Rangnick (Österreich) sowie die Einordnung von Otto Addo (Ghana) als deutsch ausgebildeter Coach unterstreichen den Einfluss deutscher Trainerphilosophie weltweit.
Frankreich folgt mit drei Trainern – Didier Deschamps (Frankreich), Hervé Renard (Saudi‑Arabien) und Sébastien Migné (Haiti) – insbesondere im afrikanischen und arabischen Fußball.


Liste aller WM Trainer 2026
| Nr. | Nationalmannschaft von | Kontinent | Endrunden- Gruppe |
|---|---|---|---|
| 1 | Brasilien | Südamerika | Gruppe A |
| 2 | Kroatien | Europa Playoffs | Gruppe A |
| 3 | Mexiko | Amerika/Ozeanien Playoff | Gruppe A |
| 4 | Kamerun | Afrika Playoffs | Gruppe A |
| 5 | Australien | Asien | Gruppe B |
| 6 | Niederlande | Europa | Gruppe B |
| 7 | Spanien | Europa | Gruppe B |
| 8 | Chile | Südamerika | Gruppe B |
| 9 | Japan | Asien | Gruppe C |
| 10 | Kolumbien | Südamerika | Gruppe C |
| 11 | Griechenland | Europa Playoffs | Gruppe C |
| 12 | Elfenbeinküste | Afrika Playoffs | Gruppe C |
| 13 | Italien | Europa | Gruppe D |
| 14 | Costa Rica | Mittelamerika | Gruppe D |
| 15 | England | Europa | Gruppe D |
| 16 | Uruguay | Asien/SüdAmerika-Playoff | Gruppe D |
| 17 | Schweiz | Europa | Gruppe E |
| 18 | Honduras | Mittelamerika | Gruppe E |
| 19 | Ecuador | Südamerika | Gruppe E |
| 20 | Frankreich | Europa Playoffs | Gruppe E |
| 21 | Iran | Asien | Gruppe F |
| 22 | Argentinien | Südamerika | Gruppe F |
| 23 | Bosnien-Herzergowina | Europa | Gruppe F |
| 24 | Nigeria | Afrika Playoffs | Gruppe F |
| 25 | USA | Nordamerika | Gruppe G |
| 26 | Deutschland | Europa | Gruppe G |
| 27 | Portugal | Europa Playoffs | Gruppe G |
| 28 | Ghana | Afrika Playoffs | Gruppe G |
| 29 | Südkorea | Asien | Gruppe H |
| 30 | Belgien | Europa | Gruppe H |
| 31 | Russland | Europa | Gruppe H |
| 32 | Algerien | Afrika Playoffs | Gruppe H |

Lokale Trainer vs. internationale Experten
Ein klares Muster zeichnet sich bei den Konföderationen ab:
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Europa (UEFA) setzt überwiegend auf lokale Trainer: Bei 12 qualifizierten europäischen Teams kommen 11 Trainer aus dem eigenen Land.
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Afrika (CAF) vertraut dagegen stärker auf ausländische Expertise: Nur etwa ein Drittel der afrikanischen Teams wird von Trainern aus dem eigenen Land geführt.
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Asien (AFC) ist gemischt: Japan, Jordanien und Usbekistan setzen auf eigene Köpfe, während Saudi‑Arabien und Katar auf erfahrene Europäer bauen.
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In Nord‑ und Mittelamerika (CONCACAF) ist der Trend zu internationalen Coachings ebenfalls stark ausgeprägt: Nur Mexiko setzt mit einem Mexikaner auf einen Trainer aus dem eigenen Land, während Teams wie die USA und Kanada internationale Trainer engagiert haben.

Erfahrungswerte: Weltmeister als Trainer
Einige der Trainer bringen nicht nur taktische Stärke mit, sondern auch persönliche WM‑Erfahrung als Spieler. Besonders herausragend sind dabei:
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Didier Deschamps und Fabio Cannavaro, die den Weltpokal nicht nur als Spieler gewannen, sondern später auch als Trainer.
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Ronald Koeman, Lionel Scaloni und Hugo Myung‑bo Hong, die jeweils bei großen Turnieren selbst auf dem Platz standen