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Der SC Freiburg hat mit einer beeindruckenden Aufholjagd im Europa-League-Achtelfinal-Rückspiel gegen den KRC Genk den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Nach dem 0:1 im Hinspiel siegte die Mannschaft von Julian Schuster im Heimspiel souverän 5:1 (2:1) und sicherte damit erstmals in der Europacup-Geschichte den Einzug unter die besten Acht. Matthias Ginter, Igor Matanovic, Vincenzo Grifo, Yuito Suzuki und Maximilian Eggestein trafen für die Breisgauer, zwischenzeitlich hatte Matte Smets für Genk verkürzt. Mit dem fünften Sieg im fünften Heimspiel setzen die Freiburger ihr Europa-Abenteuer im April in der Runde der besten Acht fort.

Spielverlauf: Furiose Aufholjagd und frühe Führung
Freiburg kontrollierte den Spielverlauf zunehmend und erzielte früh die Führung: Matthias Ginter köpfte in der 19. Minute eine Freistoßflanke von Vincenzo Grifo zum 1:0 ein. Nur sechs Minuten später legte Ginter per Kopf quer, sodass Igor Matanovic aus kurzer Distanz zum 2:0 einschieben konnte. Trotz der deutlichen Heimpower blieben die Gäste gefährlich; eine Großchance durch Aaron Bibout verhinderte Noah Atubolu in der 20. Minute mit einer starken Parade.
Dennoch nutzte Genk eine Unordnung im Freiburger Strafraum: Konstantinos Karetsas traf zunächst nur das Aluminium, den Nachschuss brachte Matte Smets in der 39. Minute über die Linie und stellte damit zwischenzeitlich auf 2:1. Freiburg reagierte jedoch prompt und erhöhte nach der Pause den Druck, was den Weg zum Offensivfeuerwerk ebnete.
Torschützen und Rekorde: Grifo wird alleiniger Rekordtorschütze
In der zweiten Halbzeit sorgten Vincenzo Grifo (53.), Yuito Suzuki (57.) und Maximilian Eggestein (79.) für die Entscheidung. Grifos Treffer war gleichzeitig ein historischer Moment: Sein 106. Pflichtspieltor im Freiburger Trikot machte ihn zum alleinigen Rekordtorschützen des Vereins und löste damit Nils Petersen ab, mit dem er den Rekord zuvor geteilt hatte. Suzuki traf nach einem schnellen Konter und öffnete die Tür zum Viertelfinale, Eggestein setzte in der Schlussphase den Schlusspunkt.
Taktik und Personal: Eggestein zurück in der Startelf
Trainer Julian Schuster konnte wieder auf Maximilian Eggestein setzen, der nach seiner Rotsperre im Hinspiel in der Startformation stand und maßgeblich am Umschaltspiel beteiligt war. Schuster hatte vor der Partie betont: „Wir haben die Überzeugung, den Rückstand aufzuholen“, und seine Mannschaft setzte diese Überzeugung praktisch um. Die Freiburger Defensive stabilisierte sich nach dem Gegentreffer, während die Offensive über Standards, schnelle Konter und direkte Aktionen zum Erfolg kam.
Ausblick: Viertelfinale im April
Mit dem 5:1-Erfolg und dem fünften Heimsieg in Serie im Europapokal können die Breisgauer ihr Europa-League-Abenteuer in der Runde der besten Acht im April fortsetzen. Der deutliche Heimsieg machte das 0:1 aus dem Hinspiel mehr als wett und markiert den bislang größten internationalen Erfolg in der Vereinsgeschichte des SC Freiburg.