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Länderspiele 2012


Termine, Ergebnisse, Aufstellungen, Beschreibungen der Länderspiele 2012

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TerminTeam I-Team IIOrtErgebnisArt
29.02.2012-Bremen01:02Freundschaft
26.05.2012-Basel03:05Freundschaft
31.05.2012-Leipzig02:00Freundschaft
09.06.2012-Lwiw01:00EM 2012 Vorrunde
13.06.2012-Charkiw01:02EM 2012 Vorrunde
17.06.2012-Lwiw01:02EM 2012 Vorrunde
22.06.2012-Danzig04:02EM 2012 Viertelfinale
28.06.2012-Warschau01:02EM 2012 Halbfinale
15.08.2012-Frankfurt01:03Freundschaft
07.09.2012- Färöer InselnHannover03:00WM 2014 Qualifikation
11.09.2012-Wien01:02WM 2014 Qualifikation
12.10.2012-Dublin01:06WM 2014 Qualifikation
16.10.2012-Berlin04:04WM 2014 Qualifikation
14.11.2012-Amsterdam00:00Freundschaft

Deutschland gegen Frankreich im Jahr 2012

40968, Bremen
Deutschland Deutschland
1:2
0:1 (21.) Giroud, 0:2 (69.) Malouda, 1:2 (90.+1) Cacau
Die DFB-Aufstellung
Wiese – Boateng, Hummels, Badstuber (46. Höwedes), Aogo – Kroos, Khedira (70. L. Bender) – Reus (70. Cacau), Özil, Schürrle (45. Müller) – Klose (46. Gomez)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Lloris – Debuchy, Rami, Mexes, Abidal – M?Vila (62. Malouda), Cabaye (62. Diarra) – Valbuena (68. Amalfitano), Nasri, Ribery (46. Menez) – Giroud (76. Saha)
Facts zum Länderspiel Nr.1 im Jahr 2012
Dieses Freundschaftsspiel gegen den Ex-Weltmeister gab den Ersatzspielern Gelegenheit sich zu empfehlen, da Deutschlands Stammmannschaft stark ersatzgeschwächt war. Hier in Bremen fehlten Joachim Löw die Stammspieler Neuer, Mertesacker, Lahm, Schweinsteiger, Götze, Podolski.

Nach munteren ersten 10 Minuten der deutschen Mannschaft konnten die Franzosen das Spiel durch Pressing in den Griff bekommen. Sie erarbeiteten sich eine Kopfballchance in der 16. Minute und konnten in der 21. Minute durch einen Treffer von Giroud, der einen Querpass von Debuchy verarbeitete, in Führung gehen. Deutschland bemühte sich bis zur Halbzeitpause um den Ausgleich, konnte aus den Chancen von Kroos, Badstuber und Özil aber nichts zählbares hervorbringen. Nach einer Nasenverletzung wurde Schürrle vom Feld genommen. Für ihn kam Müller.

In der zweiten Halbzeit startete Frankreich sehr stark. Mit Nasri als entscheidenden Taktgeber spielten sie die Deutschen mit Weltklassekontern teilweise schwindelig. Valbuena hatte in der 66. Minute eine 100-prozentige Chance, die er jedoch vergab. In der 66. Minute folgte das 2:0. Wiederum durch Debuchy, der drei Minuten später von Rechts flankte, konnte Malouda die Franzosen weiter in Führung bringen. In der Schlussphase gelang der DFB-Elf noch der Anschlusstreffer. Höwedes und Müller bereiteten für Cacao das 2:1 vor.

In dem ersten Spiel des Jahres, das insgesamt fairen geführt wurde, konnte Deutschland nicht ganz überzeugen, auch wenn streckenweise gute Ansätze zu sehen waren.

Schweiz gegen Deutschland im Jahr 2012

41055, Basel
5:3
Schweiz Deutschland
1:0 (21.) Derdiyok, 2:0 (23.) Derdiyok, 2:1 (45.) Hummels, 3:1 (50.) Derdiyok, 3:2 (64.) Schürrle, 4:2 (67.) Lichtsteiner, 4:3 (72.) Reus, 5:3 (76.) Mehmedi
Die DFB-Aufstellung
ter Stegen – Höwedes (78. L. Bender), Mertesacker, Hummels, Schmelzer – Khedira (46. Gündogan), Götze (78. S. Bender) – Schürrle, Özil (46. Reus), Podolski (62. Draxler) – Klose (78. Cacau)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Benaglio – Lichtsteiner, Senderos, von Bergen, Ziegler – Mehmedi, Fernandes (90.+2 Djourou), Inler – Barnetta (78. Stocker), Xhaka (90. Wiss) – Derdiyok
Facts zum Länderspiel Nr.2 im Jahr 2012
Dieser Klassiker gegen unser Nachbarland sollte ein torreiches Spiel werden, jedoch erfreulicher für die Schweizer.
Joachim Löw hatte einige Ausfälle zu kompensieren, da die Spieler des FC Bayern-München aufgrund des Champions-League Finales, das eine Woche vorher stattfand, freigestellt waren. Leider führte das Wegfallen der Stammspieler vor allem in der Defensive zu einer ungenügenden Leistung.

Nach anfänglichem Geplänkel konnte die Schweiz durch Vorlage von Barnetta mit Treffern von Derdiyok in der 21. und 23. Minute 2:0 in Führung gehen. Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit konnte Hummels nach einer schönen Flanke von Özil auf 2:1 verkürzen.

Die zweite Halbzeit war von schlechtem Niveau und einer zweitklassigen Abwehrleistung des DFB-Teams geprägt. Für Podolski, Özil und Khedira kamen Reus, Gündogan und Draxler, die das Spiel beleben sollten. Nach einem Freisto? von Barnetta war es wiederum Derdiyok, der die Schweizer mit zwei Toren in Führung brachte. Schürrle konnte in der 66. Minute wiederum den Anschlusstreffer erzielen. Nach Treffern von Lichtsteiner für die Schweiz und Reuss für Deutschland, stand immer noch kein sicherer Sieger fest. Aber schon in der 76. Minute konnte
Mehmedi nach einem Freisto? den letzten Treffer zum Endstand von 5:3 erzielen. Dieser staubte nach einem Freisto? von Inlers an den Pfosten ab.

Die Fans der Heimmannschaft konnten sich über einen gro?artigen Sieg ihrer Mannschaft freuen. Die DFB-Elf jedoch hatte bis zum letzten Testspiel gegen Israel noch einiges an Arbeit vor sich.

Deutschland gegen Israel im Jahr 2012

41060, Leipzig
Deutschland Deutschland
2:0
Deutschland Israel
1:0 (40.) Gomez, 2:0 (82.) Schürrle
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng, Mertesacker, Badstuber, Lahm – Khedira (88. L. Bender), Kroos (86. Götze) – Müller (83. Reus), Özil, Podolski (67. Schürrle) – Gomez (67. Klose)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Harosh – Shpungin, Tibi, Ben Haim, Gershon – Natcho (73. Biton), Yadin (86. Tzedek) – Benayoun (46. Vermouth), Zahavi (67. Sahar), Melikson (46. Refaelov) – Shechter (46. Damari)
Facts zum Länderspiel Nr.3 im Jahr 2012
Am letzten Tag im Monat Mai stand das letzte Testspiel vor der Endrunde der Europameisterschaft 2012 an. In einem insgesamt eher schwachen Spiel konnte sich Deutschland in Leipzig durchsetzen. Während im letzten Spiel gegen die Schweiz, das mit einem blamablen 3:5 für die Schweiz endete, die deutschen Nationalspieler Bayern Münchens fehlten, hatte Bundestrainer Joachim Löw in diesem Spiel, mit Ausnahme des verletzten Schweinsteigers, freie Auswahl.

Da Israel sehr defensiv aufgestellt war, wurden Deutschlands Verteidiger kaum gefordert. Im Spiel nach vorn konnte Deutschland vor allem über die Au?en Druck erzeugen.

Die erste Torchance für Deutschland ergab sich in der 19. Minute. Boateng landete von der Strafraumgrenze einen Pfostentreffer. Gomez hatte in der 34. Minute die zweite Möglichkeit, konnte die Hereingabe von Podolski aber nicht verwerten. Wiederum Gomez konnte in der 40. Minute dann jedoch das 1:0 erzielen. Nach einem Anspiel von Khedira hämmerte er aus kurzer Distanz das Leder unter die Latte.

In der zweiten Halbzeit startete Israel offensiver aufgestellt, kam jedoch nicht wirklich häufiger vor das deutsche Tor. Stattdessen ergaben sich für Deutschland mehr Räume. Nach zwei vergebenen Versuchen von Podolski in der 59. und 64. Minute und einem Fehlversuch von Müller in der 76. Minute, konnte Schürrle mit einem Weitschuss aus 22 Metern den 2:0 Endstand erzielen.

Ob die DFB-Auswahl bereit für die EM ist, war in diesem Spiel teilweise anzuzweifeln. Trotz des klaren Ergebnisses, schien es stückweise an der Abstimmung in der Offensive zu hapern.

Deutschland gegen Portugal im Jahr 2012

41069, Lviv
Deutschland Deutschland
1:0
1:0 (72.) Gomez
EM 2012
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng, Hummels, Badstuber, Lahm – Khedira, Schweinsteiger – Müller (90.+4 L. Bender), Özil (87. Kroos), Podolski – Gomez (80. Klose)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Rui Patricio – Pereira, Pepe, Bruno Alves, Coentrao – Veloso, Meireles (80. Varela), Moutinho – Nani, Helder Postiga (70. Oliveira), Cristiano Ronaldo
Facts zum Länderspiel Nr.4 im Jahr 2012
Der deutsche Auftakt zur Europameisterschaft 2012 sollte kein Tor-Festival werden. Mit Portugal stand im ukrainischen Lemberg ein erstklassiger Gegner auf dem Spielplan.
In der Defensive startete Deutschland statt mit Mertesacker mit dem schnellen Hummels. Gomez kam in der Offensive für Klose.

In der ersten Halbzeit, die für die Fans nicht viele Höhepunkte bot, waren beide Mannschaften sehr defensiv eingestellt. Gute Torchancen wurden kaum herausgespielt. Podolski versuchte es dreimal mit Fernschüssen, die jedoch zu vorhersehbar waren. Auch Müller konnte in der 40. Minute die klarste Deutsche Chance der ersten Halbzeit nicht nutzen. Portugal hatte mit einem Eckball, der in einen Schuss aus zwölf Metern umgewandelt werden konnte, aber nur an der Latte landete, die beste Chance im ersten Durchgang.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel kaum spannender. Einzelaktionen von Ronaldo konnten durch Teamarbeit der deutschen Abwehr entschärft werden. In der 72. Minute konnte Mario Gomez den 1:0 Endstand für die DFB-Auswahl erzielen. Nach einer hohen Flanke von der guten rechten deutschen Angriffsseite, köpfte er ins lange Eck ein.
Portugal kam in der 82. Minute durch Ronaldo, in der 84. und 88. Minute durch Nani zu Chancen, konnte aber nichts zählbares herausholen.

Im zweiten Spiel der Gruppenphase wartete mit den Niederlanden ein erstklassiger und möglicherweise noch gefährlicher Gegner als Portugal.

Niederlande gegen Deutschland im Jahr 2012

41073, Kharkiv
Niederlande Niederlande
1:2
Niederlande Deutschland
0:1 (24.) Gomez, 0:2 (38.) Gomez, 1:2 (73.) van Persie
EM 2012
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng, Hummels, Badstuber, Lahm – Khedira, Schweinsteiger – Müller (90.+2 L. Bender), Özil (81. Kroos), Podolski – Gomez (72. Klose)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Stekelenburg – van der Wiel, Heitinga, Mathijsen, Willems – van Bommel (46. van der Vaart), N. de Jong – Robben (83. Kuyt), Sneijder, Afellay (46. Huntelaar) – van Persie
Facts zum Länderspiel Nr.5 im Jahr 2012
Im zweiten Gruppenspiel dieser Europameisterschaft ging es gegen unsere niederländischen Nachbarn. In der Stadt Charkow agierte die DFB-Elf mit der gleichen Aufstellung wie in der Partie zuvor.

Während Deutschland den ersten Gruppengegner Portugal besiegen konnte, mussten die Niederländer nach einer Niederlage gegen Dänemark einiges gutmachen. In einer sehr passiven und strategisch geprägten Begegnung konnten sie die ersten offensiven Aktionen für sich verbuchen. Van Persie kam sowohl in der 7. als auch in der 11. Minute zum Abschluss, konnte jedoch nicht punkten.

Nachdem Deutschland das Spiel durch ihr geordnetes defensives Mittelfeld mehr unter Kontrolle bringen konnte, gelang nach 24 Minuten der erste Treffer. Ein Spielzug über eine Handvoll Stationen führte dazu, dass Schweinsteiger Gomez bedienen konnte, der den in den Lauf gespielten Pass aus 14 Minuten einschoss.

Ebenfalls Gomez war es, der in der 38. Minute wiederum von Schweinsteiger einen Steilpass in den Lauf zum 2:0 Pausenstand verwandeln konnte.

Nach der Pause kam Holland mit zwei neuen Stürmern aufs Feld: van der Vaart und Huntelaar kamen für van Bommel und Afellay. Nach einer starken deutschen Anfangsphase in dieser Hälfte, die durch einen Einzelangriff von Hummels beim 3:0 hätte enden können, kamen die Niederlande etwa ab der 60. Minute besser ins Spiel – auch weil Deutschland dies zulie?.

Nach guten Chancen von van Persie zweimal Sneijder, konnte van Persie mit einem Weitschuss aus der Zentrale das 2:1 erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es. Durch die hei?en Temperaturen und das hohe Tempo waren beide Mannschaften ausgelaugt.

Die DFB-Auswahl konnte sich so an die Tabellenspitze setzen und entspannt in das letzte Gruppenspiel gegen Dänemark antreten.

Dänemark gegen Deutschland im Jahr 2012

41077, Lviv
Dänemark Dänemark
1:2
Dänemark Deutschland
0:1 (19.) Podolski, 1:1 (24.) Krohn-Dehli, 1:2 (80.) L. Bender
EM 2012
Die DFB-Aufstellung
Neuer, L. Bender, Hummels, Badstuber, Lahm – Khedira, Schweinsteiger – Müller (84. Kroos), Özil, Podolski (64. Schürrle) – Gomez (74. Klose)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Andersen – Jacobsen, Kjaer, Agger, S. Poulsen – Eriksen, J. Poulsen (82. Mikkelsen), Kvist, Zimling (79. C. Poulsen), Krohn-Dehli – Bendtner
Facts zum Länderspiel Nr.6 im Jahr 2012
Das letzte Gruppenspiel gegen Dänemark sollte kein einfaches Unterfangen werden. Mit einem Sieg konnte Dänemark sich den Einzug ins Viertelfinale sichern. Deutschland reichte ein Remis.

Löw musste in der Defensive die Startformation ändern, da Boateng gelb-gesperrt war. Für ihn kam Bender auf die rechte Au?enverteidigerposition.

Deutschland kam gut in die Partie. Eine 100-prozentige Chance von Müller in der 6. Minute konnte der dänische Schlussmann gerade noch vereiteln. Bereits in der 19. Minute machte Müller nach einem Pass auf Podolski seinen Fehler wieder gut. Der angespielte Stürmer traf aus kurzer Distanz zum 1:0.
Doch die Dänen hielten mit und kamen auch zu ihren Chancen. Nach 24 Minuten konnten sie nach einer Ecke durch Krohn-Dehli, der per Kopf traf, den 1:1 Ausgleich erzielen.

Die Zeit vor der Halbzeitpause gehörte der Mannschaft von Joachim Löw. Diese vergab jedoch drei Chancen am Stück und musste sich mit einem Unentschieden zur Pause begnügen.

In der zweiten Hälfte hatte Deutschland zwar mehr Ballbesitzt, Dänemark lauerte jedoch auf Konter. So waren es die Dänen, die in der 51. Minute die erste Gro?chance durch Poulsen hatten, der jedoch nur den Au?enpfosten traf.
In der Folge konnte Deutschland keine sehenswerten Abschlüsse produzieren. Dänemark stand defensiv und wartete auf ihre Konterchancen.

In der 80. Minute hätte der Schiedsrichter nach Trikot-Halten an Bendtner im Strafraum der DFB-Elf für Elfmeter für Dänemmark entscheiden können, was er jedoch nicht tat.
Kurz darauf konnte sich Bender einen Querpass von Özil verwandeln und damit den 2:1 Endstand herbeiführen.

Mit etwas Glück konnte Deutschland hier siegen. Damit war die Vorrunde geschafft. Im Viertelfinale sollte es einige Tage später gegen die Griechen gehen.

Deutschland gegen Griechenland im Jahr 2012

41082, Gda?sk
Deutschland Deutschland
4:2
Deutschland Griechenland
1:0 (39.) Lahm, 1:1 (55.) Samaras, 2:1 (61.) Khedira, 3:1 (68.) Klose, 4:1 (74.) Reus, 4:2 (89.) Salpingidis (Handelfmeter)
EM 2012
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng, Hummels, Badstuber, Lahm – Schweinsteiger, Khedira – Reus (80. Götze), Özil, Schürrle (67. Müller) – Klose (80. Gomez)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Sifakis – Torosidis, K. Papadopoulos, Sokratis, Tzavellas (46. Fotakis) – Makos (72. Liberopoulos), Maniatis – Ninis (46. Gekas), Katsouranis, Samaras – Salpingidis
Facts zum Länderspiel Nr.7 im Jahr 2012
In diesem Viertelfinale der Europameisterschaft 2012 ging Deutschland als klarer Favorit gegen Griechenland in das Spiel.

Der deutsche Bundestrainer tauschte für viele unerwartet auf den Offensivpositionen gegenüber der Aufstellung der Vorrundenspiele, durch. Für Gomez, Müller und Podolski kamen Klose bzw. Reus und Schürrle. Boateng, der nicht mehr gesperrt war, ersetzte wieder Bender.

Die Griechen standen tief und lauerten nur gelegentlich auf Konter. Deutschland spielte offensiv und beweglich und konnte sich viele Chancen erspielen, scheiterte jedoch am Abschluss. Bis zur 39. Minute mussten die deutschen Fans bangen, als Lahm von links nach innen zog und mit einem Distanzschuss ins rechte Eck traf und den griechischen Schlussmann Sifakis unhaltbar überwand.

Mit diesem 1:0 ging es in die zweite Hälfte. Nachdem Löws Mannschaft die ersten Minuten nicht konzentriert genug anging, bescherte ein griechischer Konter den 1:1 Ausgleich: Salapingidis konnte von rechts Samaras bedienen, der die Vorlage sicher verwandelte.

Nach diesem Treffer spielte die DFB-Elf wieder entschlossener nach vorn. Innerhalb von weniger als 14 Minuten konnten sie die Partie mit drei Toren entscheiden: In der 61. Minute traf Khedira per Volley nach einer Flanke von Boateng. Klose traf nach einem Freisto? von Özil in der 68. Minute. Das 4:1 lieferte Reus.

Eine Minute vor dem Abpfiff konnte Salpingidis nach einem Handelfmeter noch den zweiten griechischen Treffer verbuchen.

Deutschland zeigte sich hier sehr sicher. Das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können. Im Halbfinale traf Deutschland auf Italien.

Deutschland gegen Italien im Jahr 2012

41088, Warszawa
Deutschland Deutschland
1:2
Deutschland Italien
0:1 (20.) Balotelli, 0:2 (36.) Balotelli, 1:2 (90.+2) Özil (Handelfmeter)
EM 2012
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng (71. Müller), Hummels, Badstuber, Lahm – Schweinsteiger, Khedira – Kroos, Özil, Podolski (46. Reus) – Gomez (46. Klose)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Buffon – Balzaretti, Barzagli, Bonucci, Chiellini – Pirlo, de Rossi – Marchisio, Montolivo (64. Thiago Motta) – Balotelli (70. di Natale), Cassano (58. Diamanti)
Facts zum Länderspiel Nr.8 im Jahr 2012
Dieses Halbfinale in Warschau stand für Deutschland unter keinem guten Spiel. In acht Pflichtspielen hatten sie acht mal verloren.
Noch dazu stellte der Bundestrainer Joachim Löw die Mannschaft sehr gravierend um, wodurch er viel Kritik auf sich zog.

Mit Kroos kam ein dritter defensiver Mittelfeldspieler. Die offensiven Flügelspieler Reus, Müller, Schürrle und Götze, die bisher gut gespielt hatten, wurden nicht eingesetzt. Auch Klose wurde herausgenommen. Das Vertrauen bekamen Schweinsteiger, Podolski und Gomez.

Bis zur 20. Minute spielte die DFB-Auswahl gut mit. Nach kleinen Chancen in der 5., 12. und 13. Minute kamen die Italiener jedoch mehr und mehr ins Spiel. Diese standen in der Defensive sehr sicher und konnten das deutsche Offensivspiel auf ein Minimum reduzieren.

Mit der ersten guten Chance in der 20. Minute erzielte Italien effizient das 1:0: Cassano flankte auf Balotelli, der Neuer per Kopf bezwang.

Die deutsche Mannschaft war sehr verunsichert und konnte ihr bisheriges Offensivspiel aus den bisherigen Em-Spielen nicht abrufen. In der 36. Minute traf Balotelli mit einem Gewaltschuss aus 22 Metern zum 2:0. Die deutsche Abwehr war zu weit herausgerückt und Balotelli konnte einen weiten Ball von Montolivo verarbeiten.

In der zweiten Halbzeit reagierte der Bundestrainer und brachte Reus, Klose und Müller. Doch Italien war zu stark. Bei vielen guten Kontern hätten sie das Ergebnis noch ausbauen können. In der Nachspielzeit erzielte Deutschland noch durch Özil den Anschlusstreffer zum 2:1.

Ein bitteres Ausscheiden der Nationalelf. Im Nachhinein wurde vielmals Löw als Verantwortlicher herangezogen, der nicht nachvollziehbare Änderungen der Startformation anordnete.

Deutschland gegen Argentinien im Jahr 2012

41136, Frankfurt am Main
Deutschland Deutschland
1:3
Deutschland Argentinien
0:1 (45.+1) Khedira (Eigentor), 0:2 (52.) Messi, 0:3 (73.) di Maria,1:3 (81.) Höwedes
Die DFB-Aufstellung
Zieler – Boateng, Hummels (25. Höwedes), Badstuber, Schmelzer – Khedira (69. Gündogan), L. Bender (74. Götze) – Müller (31. ter Stegen), Özil (69. Kroos), Reus – Klose (62. Schürrle)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Romero – Zabaleta (65. Campagnaro), Fernandez, Garay, Rojo – Sosa (46. Agüero), Mascherano (80. Brana), Gago, di Maria (74. Guinazu) – Messi, Higuain
Facts zum Länderspiel Nr.9 im Jahr 2012
Nachdem Deutschland im Halbfinale gegen Italien in der EM ausgeschieden war, sollte in diesem Spiel die Form für die ersten WM-Qualifikationsspiele wiedergefunden werden. Als Aufbaugegner eignete sich Argentinien dagegen weniger, jedoch als Testgegner für den Ernstfall.

Auf beiden Seiten fehlten einige Leistungsträger. Auf deutscher Seite etwa Lahm und Schlussmann Neuer. Auf Seiten von Argentinien fehlte Maxi Rodriguez.

Deutschland kam sehr konzentriert in die Partie. Im ersten Teil der ersten Hälfte kamen sie durch Reus, Khedira und Klose in der 3., 11. bzw. 12. Minute zu Möglichkeiten, konnten jedoch nichts Zählbares hervorbringen.

In der 16. Minute musste Hummels wegen einnes Zusammensto?es mit einer Verletzung am Kopf das Spielfeld zur Behandlung verlassen. Diese Schwächung der Abwehr führte zu Chancen für die Gäste. Nach einem Steilpass auf Sosa konnte Schlussmann Zieler diesen nur noch per Faulspiel stoppen und musste nach einer roten Karte das Feld verlassen. Den folgenden Elfmeter von Messi hielt Ersatztorhüter ter Stegen.

Klose hatte in der 42. Minute die Chance zum 1:0, kam aber knapp nicht an eine Hereingabe. Kurz danach musste die nur noch mit 10 Mann spielende deutscha Mannschaft das 0:1 hinnehmen: Nach einer Ecke, die di Maria trat, traf Khedira unglücklich in das eigene Tor.

Nach der Pause kam wiederum Deutschland in der 49. Minute zu einer Chance durch Reus und konnte diese nicht nutzen. Drei Minuten später folgte nach einem Querpass von Higuain auf Messi das 0:3.

Bis zur 73. Minute mussten die Fans auf die nächste Gr?chance warten. Diese verwandelte di Maria aus 30 Metern zum 0:3.
8 Minuten später kam endlich Deutschland zum Zuge: Nach einer Flanke von Höwedes traf Götze per Kopf zum 1:3 Endstand.

Insgesamt war es eine kuriose und spannende Partie, aus der Joachim Löw sicher einige Lehren ziehen konnte, die DFB-Elf jedoch keinen Sieg.

Deutschland gegen Färöer im Jahr 2012

41159, Hannover
Deutschland Deutschland
3:0
Deutschland Färöer
1:0 (28.) Götze, 2:0 (54.) Özil, 3:0 (71.) Özil
WM 2014
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Lahm, Mertesacker, Hummels, Badstuber – Khedira – Müller (68. Schürrle), Götze (87. Draxler), Özil, Reus – Klose (75. Podolski)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Nielsen – Naes, Baldvinsson, Faerö, Justinussen – Hansson, Benjaminsen – Samuelsen (65. Elttör), Holst, Udsen (46. S. Olsen) – Edmundsson (85. K. Olsen)
Facts zum Länderspiel Nr.10 im Jahr 2012
Nach dem Aus in der EM gegen Italien und dem nicht sehr erbaulichen Freundschaftsspiel gegen Argentinien wartete im ersten Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl für Weltmeisterschaft 2014 ein um einige Klassen schwächerer Gegner. In Hannover waren die Färöer Inseln zu Gast.

In der Aufstellung der deutschen Elf zeichneten sich einige Verletzungssorgen ab: Schmelzer und Gomez waren verletzt, Kroos und Schweinsteiger angeschlagen und nicht einsatzfähig.

Die Gäste zeigten sich gegen Anfang recht munter und konnten einige Akzente setzen. Dabei sprangen jedoch keine nennenswerten Chancen heraus. Danach beschränkten sie sich auf die Defensive und überlie?en Deutschland das Spielgeschehen.

So kam der Gastgeber zur Freude der vielen deutschen Fans im Stadion zu vielen klaren Tormöglichkeiten. Die erste Salve vergaben Reus und Khedira in der 7., 8. bzw. 11. und 12. Minute, die zweite Klose, Müller und wiederum Klose in der 19., 20. bzw. 26. Minute.

Götze konnte nach einem guten Dribbling in der 28. Minute von der Strafraumgrenze das erste Tor auf dem Weg zum Titel erzielen. 2 Jahre später sollte er auch mit dem letzten Treffer die herausragende Leistung der DFB-Elf abschlie?en.

Auch wenn Klose in der 37. und Müller in der 45. Minute noch Chancen hatten, war es schwer für die Mannschaft von Löw die eng und defensiv stehenden Gäste mit ihrem Kurzpassspiel auszuspielen.

Dieses Spiel lief in der zweiten Halbzeit bis zur 54. Minute ähnlich weiter. Bei einem Angriffsversuch der Färöer gelang es Deutschland nach deren Ballverlust durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff einen Konter einzuleiten. Mit einem langen Doppelpass auf Müller konnte Özil seinen eigenen Treffer vorbereiten. Per Volley traf er zum 2:0.

In der 71. Minute erzielte ebenfalls Özil den 3:0 Endstand. Nach einer Hereingabe von Reus traf dieser unhaltbar.

Nach diesem Treffer spielten die Gastgeber noch passiver. Holst gelang noch ein Fernschuss, den Neuer parieren konnte. Insgesamt spielte Deutschland klar überlegen, jedoch nicht immer kreativ und ansehnlich, was natürlich auch an der passiven Aufstellung des Gegners lag.Souveräner Pflichtsieg der Elf von Löw.

Österreich gegen Deutschland im Jahr 2012

41163, Wien
Österreich Österreich
1:2
Österreich Deutschland
0:1 (44.) Reus, 0:2 (52.) Özil (Foulelfmeter), 1:2 (57.) Junuzovic
WM 2014
Die DFB-Aufstellung
Almer – Garics, Prödl, Pogatetz, Fuchs – Baumgartlinger (85. Janko), Kavlak – Arnautovic, Junuzovic, Ivanschitz (75. Jantscher) – Harnik (55. Burgstaller)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Neuer – Lahm, Hummels, Badstuber, Schmelzer – Khedira, Kroos – Müller, Özil, Reus (46. Götze) – Klose (75. Podolski)
Facts zum Länderspiel Nr.11 im Jahr 2012
Im zweiten WM-Qualifikationsspiel für die Endrunde 2014 traf Deutschland auf Österreich. Nach einem Sieg im Auftaktspiel der Qualifikation und als klarer Favorit gegen die österreichischen Gastgeber, sollte ein Sieg hier nur Formsache sein.

Joachim Löw nahm nur kleine Veränderungen an der Aufstellung gegenüber der gegen Färöer vor. Badstuber kam für Mertesacker und anstelle des kreativen Offensivspielers Götze kam Kroos zur Verstärkung des Mittelfeldes im Kampf um den Ball.

Die Hausherren gingen sehr energisch und konzentriert in die Partie. Durch ihre Präsenz in den Zweikämpfen konnten sie in der 4. Minute den Aufbau der Deutschen stören und Badstuber konnte nur knapp einen Treffer von Harnik knapp vereiteln. Am Österreichischen Torhüter scheiterte der völlig freistehende Müller in der 10. Minute.

Bis zur Pause hatte die gut spielende österreichische Mannschaft die besseren Chancen. Von der 12. bis zur 35. Minute vergaben jeweils Harnik, Ivanschitz, wieder Harnik und Baumgartinger ihre Möglichkeiten zur Führung für ihr Team. Nach einem Sololauf kam Reus überraschend kurz vor der Halbzeitpause zum Abschluss und erzielte das 0:1 zur Freude der deutschen Fans.

Nach dem Seitenwechsel konnte die DFB-Auswahl schnell das zweite Tor machen: Özil verwandelte einen Foulelfmeter, nachdem Müller im österreichischen Strafraum durch Kaviak niedergerungen wurde.

Das Ergebnis war bis dahin für Deutschland ein wenig schmeichelhaft. Die gut spielenden Österreicher dachten nicht ans Aufgeben und verstärkten ihre Bemühungen. Arnautovic konnte über Links Junuzovic bedienen, der in der 57. Minute denn Anschlusstreffer erzielte.

Bis zum Abpfiff ereignete sich kaum noch Bemerkenswertes. Beide Mannschaften schienen ein wenig müde und die Mannschaft von Löw schien mit einem knappen Sieg zufrieden. In der 87. Minute hatten die Gastgeber noch die Chance zum Ausgleich, die Arnautovic jedoch nicht nutzte.

Mit einem 1:2 Endstand konnte Deutschland hier sehr glücklich sein. Über weite Strecken war Österreich besser und es boten sich v.a. Schwächen in der Abwehr. Einen Monat später wartete mit Irland der nächste Gegner in der Qualifikation.

Irland gegen Deutschland im Jahr 2012

41194, Dublin
Irland Irland
1:6
Irland Deutschland
0:1 (32.) Reus, 0:2 (40.) Reus, 0:3 (55.) Özil (Foulelfmeter), 0:4 (58.) Klose, 0:5 (61.) Kroos, 0:6 (83.) Kroos, 1:6 (90.+2) Keogh
WM 2014
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng, Mertesacker, Badstuber, Schmelzer – Khedira (46. Kroos), Schweinsteiger – Müller, Özil, Reus (66. Podolski) – Klose (72. Schürrle)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Westwood – Coleman, O?Shea, O?Dea, Ward – McCarthy, Andrews, Fahey (52. Long) – Cox (83. Brady), McGeady (69. Keogh) – Walters
Facts zum Länderspiel Nr.12 im Jahr 2012
An diesem Freitagabend war die DFB-Auswahl zu Gast in Dublin. die 42.000 Fans mussten sich damit zufrieden geben, dass beide Mannschaften stark ersatzgeschwächt aufliefen. Unter anderem fehlten die Stammkapitäne Keane und Lahm, der gelb-gesperrt war.

Während Die Mannschaft von Löw viel Ballbesitz hatte, zogen sich die Iren weit zurück und spielten mit einer 4er-Kette in der Abwehr und einer 5er-Kette im Mittelfeld auf Konter. Den Fans bot sich lange Zeit nichts sehenswertes. Erst in der 32. Minute konnte Reus nach einem Pass von Schmelzer den ersten Treffer und damit das 0:1 erzielen. Kurz vor der Pause war es erneut Reus, der die Hereingabe von Boateng zur 0:2 Führung für Deutschland verwertete: Nach irischem Ballverlust in der 40. Minute hatte Özil diesen überraschenden Konter eingeleitet.

Nach der Halbzeitpause spielte der Gastgeber offensiver. Diese strategische Änderung nutzte Deutschland, um das Spiel zu entscheiden. In der 55. Minute verwandelte Özil einen Foulelfmeter zum 0:3. Nach einem Pass in die Tiefe von Schweinsteiger konnte Klose drei Minuten später den irischen Schlussmann überwinden und das 0:4 gutmachen. Wiederum drei Minuten später in der 58. Minute war es Kroos, der aus der Distanz dem irischen Keeper keine Chance lie?. Somit stand es 0:5.

In der letzten halben Stunde fuhren die Deutschen ihre Angriffsbemühungen zurück. Trotzdem traf wiederum Kroos mit einem zweiten Hammer in der 63. Minute zum 0:6. In der Nachspielzeit gelang Keogh noch nach einer Ecke der Ehrentreffer per Kopf.

Insgesamt eine sehr gute Leistung der DFB-Auswahl, welche den Iren mit Konzentration und Unnachgiebigkeit keine Chance lie?.

Deutschland gegen Schweden im Jahr 2012

41198, Berlin
Deutschland Deutschland
4:4
1:0 (8.) Klose, 2:0 (15.) Klose, 3:0 (39.) Mertesacker, 4:0 (55.) Özil, 4:1 (62.) Ibrahimovic, 4:2 (64.) Lustig, 4:3 (76.) Elmander, 4:4 (90.+3) Elm
WM 2014
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng, Mertesacker, Badstuber, Lahm – Kroos, Schweinsteiger – Müller (67. Götze), Özil, Reus (88. Podolski) – Klose
 
Die gegnerische Aufstellung:
Isaksson – Lustig, Granqvist, Olsson, Safari – Wernbloom (46. Källström), Holmen (46. Kacaniklic) – Larsson (78. Sana), Ibrahimovic, Elm – Elmander
Facts zum Länderspiel Nr.13 im Jahr 2012
Das letzte Pflichtspiel des Jahres stand gegen Schweden an. Gastgeber war das Olympiastadion in Berlin, in dem die Fans sich auf ein torreiches Spektakel freuen konnten. Der Bundestrainer veränderte die Startaufstellung gegenüber der zu Irland auf zwei Positionen. Lahm kehrte nach einer Gelbsperre für Schmelzer zurück und Kroos kam für den verletzten Khedira.

Die DFB-Elf ging sehr konzentriert und entschlossen in das Spiel. Nach einer ungenutzten Chance von Müller in der zweiten Minute, konnte Deutschland in der 8. Minute in Führung gehen: Nach einer Hereingabe von der Linken Seite von Marco Reus gelang es Klose mit einer Direktabnahme das 1:0 erzielen. Nach einem von Özil eingeleiteten Angriff war es in der 15. Minute wieder Reus, der aus einer ähnlichen Position flanken konnte und wiederum Klose bediente, der das 2:0 erzielte.

Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken schaltete Deutschland mehrere Gänge herunter und wurde passiver. Dadurch kam Schweden langsam besser in das Spiel. Kurz vor der Halbzeit konnte die Mannschaft von Joachim Löw noch einmal das Tempo anziehen und wiederum durch eine Hereingabe von Reus und einen weitergeleiteten Kopfball von Müller auf Mertesacker das 3:0 erzielen.

Nach der Halbzeitpause agierte Schweden sicherer und offensiver. Trotzdem war es die deutsche Elf, die in der 55. Minute das 4:0 erzielen konnte. Nach einer Flanke von Müller punktete Özil per Volley.

Mit diesem Ergebnis schien Deutschland zufrieden, denn ihr Spiel fand nicht mehr statt. Nach einem Kopfballtor von Ibrahimovic kam eine spürbare Unsicherheit dazu. Trotz der hohen Führung kam der Gastgeber nicht mehr ins Spiel.

Die Schweden verstanden es ihre Chance zu nutzen und drehten das Match in der verbliebenen Zeit:
Lustig verwandelte einen Steilpass von Källström in der 64. Minute zum 4:2. Elmander machte in der 76. Minute nach einer Hereingabe von Kacaniklic den Anschlusstreffer.
Den Ausgleich erzielte Elm in der letzten Minute der Nachspielzeit.

Deutschland zeigte viel Licht und viel Schatten, aber vor allem Nerven. Die Fans sahen ein turbulentes Torfestival.

Niederlande gegen Deutschland im Jahr 2012

41227, Amsterdam
Niederlande Niederlande
0:0
Niederlande Deutschland
Keine
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Höwedes, Mertesacker, Hummels, Lahm – L. Bender (82. S. Bender), Gündogan – Müller (84. Schürrle), Holtby (87. Neustädter), Reus (90.+2 Draxler) – Götze (72. Podolski)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Vermeer – van Rhijn (46. Janmaat), Heitinga (46. de Vrij), Vlaar, Martins Indi – de Jong, Schaken – van der Vaart (72. Emanuelson) – Robben (46. Elia), Kuyt, Afellay (59. van Ginkel)
Facts zum Länderspiel Nr.14 im Jahr 2012
Nach dem harten Aus in der EM, drei erfolgreichen und einem spektakulären und torreichen WM-Qualifikationsspiel wurde das Jahr mit einem Freundschaftsspiel gegen die Niederlande abgeschlossen. Deutschland war zu Gast in Amsterdam. Beide Mannschaften mussten auf viele Stammkräfte verzichten, sodass sich für Spieler aus der zweiten Reihe die Gelegenheit ergab, sich für die jeweilige Stammelf zu empfehlen.

Da beide Mannschaften ohne Stürmer in das Spiel gingen, sahen die Fans in der ersten Hälfte eine defensiv geprägte Partie. Die klareren Chancen hatte die Mannschaft von Löw, die über ihre Au?en in der 21. und 26. Minute zweimal jeweils durch Götze, der die Hereingaben nicht verwerten konnte, zu einer Torchance gelangte. Reus brachte die Niederländer mit einem Weitschuss an den Pfosten zum Erschrecken und ein Schuss von Gündogan kurz vor der Halbzeit wurde vom holländischen Schlussmann geblockt. Die einzige Gro?chance für die Gastgeber hatte Robben, der in einer nicht abgepfiffenen Abseitsposition alleine vor dem Tor kläglich verstolperte.

Weniger Tormöglichkeiten als die erste Hälfte brachte die zweite. Das Spiel war noch defensiver, langsam und unansehnlicher. Lediglich ein Schuss von Janmaats, den Neuer glänzend parierte, konnte die Fans kurzzeitig aus ihrer Langeweile reissen.

Ein torloses Unentschieden gegen Oranje beendete somit ein gutes, aber nicht berauschendes Jahr der DFB-Auswahl.