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Länderspiele 2011


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Deutschland gegen Uruguay im Jahr 2011

29.05.2011, Sinsheim
Deutschland Deutschland
2:1
Deutschland Uruguay
1:0 (20.) Gomes; 2:0 (35.) Schürrle; 2:1 (48.) Gargano
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Lahm (66. Höwedes), Friedrich (66. Badstuber), Hummels, Schmelzer – Rolfes, Kroos (79. Träsch) – Müller (79. Götze), Özil (46. Klose), Schürrle (58. Podolski) – Gomez?
 
Die gegnerische Aufstellung:
Muslera – M. Pereira, Lugano, Godin, Caceres – Gargano (87. Abreu), Arevalo Rios (76. Eguren), A. Pereira (55. Ramirez) – Forlan – Suarez, Cavani?
Facts zum Länderspiel Nr.1 im Jahr 2011
Das erste Spiel im Jahr nach der Fußballweltmeisterschaft 2010 bescherte der deutschen Nationalmannschaft eine Neuauflage des Spiels um Platz 3 der vorangegangenen WM. Schauplatz der Begegnung war das Rhein-Neckar-Stadion in Sinsheim, das mit 26.000 Zuschauern ausverkauft war. Diese sahen Uruguay zunächst besser ins Spiel kommen. Dann allerdings nutzte Gomez eine Unachtsamkeit der uruguayischen Abwehr und erzielte das 1:0 (20. Minute). Noch vor der Halbzeit erhöhte Schürrle mit einem sehenswerten Treffer auf 2:0 (35.Minute). Die Südamerikaner allerdings ließen sich von diesen Gegentreffern nicht großartig beeindrucken und drängten unverdrossen auf das Anschlusstor. Die Sturmreihe rund um Forlan, Suarez und Cavani erspielte sich dabei noch vor der Pause durchaus gute Gelegenheiten, konnte diese aber zunächst nicht erfolgreich zu Ende führen. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel war es dann Gargano, der den verdienten Treffer zum 1:2 (48. Minute) erzielte. Bundestrainer Joachim Löw nutzte die zweite Hälfte vorwiegend, um neue Spieler und taktische Formationen zu testen. So ersetzte Miroslav Klose bereits zur Pause den Spielmacher Mesut Özil. In der 66. Minute kam zudem Benedikt Höwedes zu seinem Länderspiel-Debüt. Die insgesamt sechs Wechsel der deutschen Mannschaft sorgten für einen deutlichen Leistungseinbruch. Uruguay war in der zweiten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft. Deutschland hingegen selbst bei Kontern kaum noch gefährlich. Trotz der klangvollen Namen im Sturm, versäumte Uruguay es allerdings die Feldüberlegenheit zum Ausgleichstreffer zu nutzen.

Österreich gegen Deutschland im Jahr 2011

03.06.2011, Wien
Österreich Österreich
1:2
Österreich Deutschland
0:1 (44.) Gomez; 1:1 (50.) Friedrich (ET); 1:2 (90.) Gomez
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Lahm, Friedrich, Hummels, Schmelzer – Khedira (69. Badstuber), Kroos (90.+3 Aogo) – Müller, Özil, Podolski (66. Schürrle) – Gomez
 
Die gegnerische Aufstellung:
Gratzei – Klein, Scharner, Pogatetz, Fuchs – Dag (66. Junuzovic), Kulovits, Baumgartlinger, Alaba – Harnik (81. Royer), Hoffer (88. Janko)
Facts zum Länderspiel Nr.2 im Jahr 2011
Im Duell mit dem benachbarten Österreich traf die deutsche Auswahl auf eine Vielzahl an bekannten Gesichtern. Rund die Hälfte der Spieler der Alpenrepublik kam auch bereits in der deutschen Fußball Bundesliga zum Einsatz. Vor 48.000 Zuschauern im Wiener Ernst-Happel-Stadion war von einem behutsamen Abtasten dann auch nichts zu sehen. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und hatten bereits in den ersten Minuten große Chancen in Führung zu gehen. Ein Schuss von Lukas Podolski streifte sogar die Oberkante der Latte. Anschließend waren es allerdings die mutig nach vorne spielenden Österreicher, die die deutsche Abwehr immer wieder vor Probleme stellten. Insbesondere der stark aufspielende David Alaba konnte von der deutschen Hintermannschaft nicht kontrolliert werden. Umso überraschender dann das 0:1 (44.Minute) durch Gomez nach einer Ecke. Von diesem Schock erholte sich die österreichische Mannschaft allerdings überraschend schnell. Gleich nach Wiederanpfiff drängten die Gastgeber konsequent auf den Ausgleich und wurden durch ein Eigentor von Friedrich zum 1:1 (50. Minute) belohnt. Dadurch ermutigt setzten die Hausherren nun die deutsche Mannschaft immer stärker unter Druck. Diese zeigte Nerven und leistete sich teilweise haarsträubende Abwehrfehler und Missverständnisse. Trotz größter Chancen konnte sich Österreich aber kein weiteres Mal für den betriebenen Aufwand belohnen. Stattdessen war es erneut Gomez, der -wiederum im Anschluss an eine Ecke – das 2:1 (90.Minute) erzielte.

Aserbaidschan gegen Deutschland im Jahr 2011

07.06.2011, Baku
Aserbaidschan Aserbaidschan
1:3
Aserbaidschan Deutschland
0:1 (30.) Özil, 0:2 (41.) Gomez, 1:2 (89.) Husejnow, 1:3 (90.+3) Schürrle
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Höwedes, Badstuber, Hummels, Aogo – Lahm, Kroos – Müller (88. Holtby), Özil (81. Götze), Podolski (76. Schürrle) – Gomez
 
Die gegnerische Aufstellung:
Agajew – Malikow, R.F. Sadigow, V. Husejnow, Allahwerdijew – Tschertoganow (87. R.A. Sadigow) – Amirgulijew, Abuschew, Nadirow, Ismayilow (58. Isajew) – Jawadow (72. M. Husejnow)
Facts zum Länderspiel Nr.3 im Jahr 2011
Die Mannschaft von Aserbaidschan wurde trainiert vom ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts. Dieser hatte, vor 25.000 Zuschauern in Baku, seine Mannschaft zunächst hervorragend auf die deutsche Nationalmannschaft eingestellt. In der ersten Viertelstunde bestimmten die Gastgeber das Spiel und erarbeiteten sich durch Tschertoganow und Nadirow hochkarätige Chancen. Die deutsche Hintermannschaft hingegen wirkte teilweise desorientiert und leistete sich zahlreiche Fehler im Spielaufbau. In der Folge allerdings flachte diese Anfangsoffensive zunehmend ab und Deutschland konnte die Partie unter Kontrolle bringen. Toni Kroos scheiterte mit einem Freistoß in der 18. Minute allerdings am Pfosten. Nach einer guten halben Stunde machte es Özil besser und versenkte eine Höwedes-Flanke zum 0:1 (30.Minute) im Tor. Kurz vor der Pause war es dann Özil, der die Vorlage zum 0:2 (41. Minute) durch Gomez gab. Damit war das Spiel faktisch entschieden. In der zweiten Halbzeit kontrollierte die deutsche Mannschaft den Ballbesitz. Aserbaidschan konnte nie wieder an die gute Anfangsphase anknüpfen und entwickelte bis kurz vor Schluss keinerlei Torgefahr. Im Gefühl des sicheren Sieges wurde die deutsche Mannschaft dann allerdings etwas sehr fahrlässig und musste noch den 1:2-Anschlusstreffer (89. Minute) durch Nadirow hinnehmen. Anschließend warf Aserbaidschan noch einmal alles nach vorne und versuchte den Ausgleich zu erzwingen, musste stattdessen aber sogar noch das 1:3 (90. + 3 Minute) durch Schürrle hinnehmen.

Deutschland gegen Brasilien im Jahr 2011

10.08.2011, Stuttgart
Deutschland Deutschland
3:2
Deutschland Brasilien
1:0 (61.) Schweinsteiger (Foulelfmeter), 2:0 (67.) Götze, 2:1 (71.) Robinho (Foulelfmeter), 3:1 (80.) Schürrle, 3:2 (90.+2) Neymar?
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Träsch, Hummels (88. Boateng), Badstuber, Lahm – Schweinsteiger (85. Rolfes) – Müller, Götze (88. Cacau), Kroos, Podolski (46. Schürrle) – Gomez (46. Klose)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Julio Cesar – Dani Alves, Lucio, Thiago Silva, Andre Santos – Ralf, Ramires (86. Luiz Gustavo) – Fernandinho (69. Ganso), Robinho (86. Renato Augusto) – Neymar, Pato (77. Fred)
Facts zum Länderspiel Nr.4 im Jahr 2011
Im Freundschaftsspiel gegen den Rekordweltmeister Brasilien in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena hatte Bundestrainer Joachim Löw mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Neben Mesut Özil und Sami Khedira von Real Madrid fehlten mit Friedrich und Mertesacker auch zwei wichtige Abwehrspieler. Auf der rechten Abwehrseite spielte daher Träsch von Beginn an, während die Innenverteidigung aus Hummels und Badstuber bestand. Zunächst allerdings war die deutsche Abwehr vor knapp 55.000 Zuschauern kaum gefordert, denn Brasilien zog sich sehr weit zurück und lauerte auf Möglichkeiten zum schnellen Tempogegenstoß. Deutschland konnte aus dieser Feldüberlegenheit allerdings keinerlei Kapital schlagen und schaffte es nur selten gefährlich in den brasilianischen Strafraum. Der brasilianische Stürmer Neymar hingegen hatte in der 45. Minute die Führung auf dem Fuß, konnte den Konter aber nicht erfolgreich abschließen. Deutlich torreicher war dann der zweite Abschnitt. Zwar hatte Pato in der 47. Minute noch einmal eine Großchance, anschließend aber kam vor allem Deutschland zu großen Chancen. Zur ersehnten 1:0- Führung (61. Minute) benötigte man allerdings einen durch Schweinsteiger verwandelten Foulelfmeter. Mit der Führung im Rücken wurde Deutschland nun mutiger. Ein feines Zusammenspiel zwischen Kroos und Götze führte schließlich zum 2:0 (67. Minute). Kurz darauf allerdings foulte Lahm Dani Alves im eigenen Strafraum. Robinho nutzte den fälligen Strafstoß zum 1:2 (71. Minute). Deutschland ließ sich durch diesen Rückschlag aber nicht verunsichern und spielte konsequent weiter nach vorne. Die Belohnung dafür war Schürrles Tor zum 3:1 in der 80. Minute. Der Anschlusstreffer zum 2:3 (90. Minute +2) durch Neymar war dann nicht mehr spielentscheidend.?

Deutschland gegen Österreich im Jahr 2011

02.09.2011, Gelsenkirchen
Deutschland Deutschland
6:2
Deutschland Österreich
1:0 (8.) Klose, 2:0 (23.) Özil, 3:0 (28.) Podolski, 3:1 (42.) Arnautovic, 4:1 (47.) Özil, 4:2 (51.) Harnik, 5:2 (84.) Schürrle, 6:2 (89.) Götze
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Höwedes (46. Boateng), Hummels, Badstuber, Lahm – Schweinsteiger, Kroos (85. Götze) – Müller, Özil, Podolski (74. Schürrle) – Klose
 
Die gegnerische Aufstellung:
Gratzei – Klein, Schiemer, Pogatetz, Fuchs – Baumgartlinger, Alaba – Dag, Royer (74. Hoffer) – Harnik, Arnautovic
Facts zum Länderspiel Nr.5 im Jahr 2011
Nachdem es die deutsche Nationalmannschaft im Hinspiel noch all zu behäbig hatte angehen lassen, ließ sie nun vor 53.000 Zuschauern in der Schalker Veltins-Arena von Beginn an keinen Zweifel aufkommen. Die nahezu in Bestbesetzung angetretene deutsche Elf startete gleich zu Beginn einen Sturmlauf und ging bereits in der 8. Minute durch einen Volleyschuss von Özil in Führung. Ebenfalls Özil war es dann, der in der 23. Minute, nach einem Doppelpass mit Klose, auf 2:0 erhöhte. Als Podolski wenig später auch noch das 3:0 (28. Minute) erzielte, war das Spiel weitgehend entschieden. Podolski gelangte durch diesen Treffer auf Platz sechs der ewigen Torjägerliste der Nationalmannschaft – gleichauf mit Uwe Seeler.? Das deutsche Spiel wurde nun weniger zielstrebig, so dass Österreich besser ins Spiel fand und noch vor der Pause durch Arnautovic auf 3:1 (42. Minute) verkürzen konnte. Der überragende Spieler der Partie, Mesut Özil, sorgte dann aber kurz nach dem Seitenwechsel schnell wieder für klare Verhältnisse und erhöhte auf 4:1 (47. Minute). Beide Mannschaften hatten allerdings noch nicht die Lust am Tore schießen verloren. Harnik traf noch einmal für Österreich zum 4:2 (51. Minute), ehe Schürrle mit dem Treffer zum 5:2 (84. Minute) weiter das Torverhältnis der deutschen Mannschaft verbesserte. Den Schlusspunkt setzte Götze, der in der 89. Minute den 6:2 Endstand erzielte. Beide Tore wurden durch den stark aufspielenden Müller vorbereitet.?

Polen gegen Deutschland im Jahr 2011

06.09.2011, Danzig
2:2
Polen Deutschland
1:0 (55.) Lewandowski, 1:1 (68.) Kroos (Foulelfmeter), 2:1 (90.+1) Blaszczykowski (Foulelfmeter), 2:2 (90.+4) Cacau
Die DFB-Aufstellung
Wiese – Träsch, Mertesacker, Boateng, Lahm (46. Schmelzer) – Rolfes (77. L. Bender), Kroos – Schürrle, Götze, Podolski (61. Müller) – Klose (46. Cacau)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Szczesny – Wasilewski, Perquis (72. Glik), Glowacki, Wawrzyniak – Murawski, Dudka – Blaszczykowski (90.+4 Pawlowski), Mierzejewski (84. Rybus), Peszko (65. Matuschyk) – Lewandowski (80. Brozek)
Facts zum Länderspiel Nr.6 im Jahr 2011
Aufgrund der bereits geglückten EM-Qualifikation ließ es Bundestrainer Joachim Löw im Testspiel gegen Polen etwas ruhiger angehen. In der neu eröffneten PGE-Arena in Danzig sahen die 40.000 Zuschauer zu Beginn lediglich eine deutsche B-Mannschaft – darunter auch Lars Bender, der sein Länderspieldebüt für Deutschland gab. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, wobei beide Mannschaften nicht übermäßig viel Wert auf die Defensive legten. Dennoch ging das Spiel mit einem 0:0 in die Pause, da vor allem Gomez auf deutscher Seite und Peszko für die polnische Nationalmannschaft beste Chancen vergaben. Kurz nach der Pause gingen dann die polnischen Gastgeber durch Lewandowski 1:0 (55. Minute) in Führung. Die deutsche Nationalmannschaft drängte allerdings umgehend auf den Ausgleich. Insbesondere der eingewechselte Müller initiierte eine Vielzahl an Angriffen. Müller war es dann auch, der in der 68. Minute einen Elfmeter herausholte, den Kroos sicher zum 1:1 verwandelte. Wenig später hatte Schürrle sogar die Chance das deutsche Team in Führung zu bringen, sein Schuss wurde aber vom Torwart an die Latte gelenkt. Spannend wurde es dann noch einmal in der Schlussphase. Zunächst brachte Lewandowski seine Mannschaft per Foulelfmeter mit 2:1(90.Minute +1) in Front. Anschließend krönte Müller seine hervorragende Leistung und bereitete mit einer schönen Einzelaktion noch den 2:2 (90. Minute +4) Ausgleichstreffer von Cacau vor.

Türkei gegen Deutschland im Jahr 2011

07.10.2011, Istanbul
Türkei Türkei
1:3
Türkei Deutschland
0:1 (35.) Gomez, 0:2 (66.) Müller, 1:2 (79.) Balta, 1:3 (86.) Schweinsteiger (Foulelfmeter)
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng (74. Höwedes), Mertesacker, Badstuber, Lahm – Khedira, Schweinsteiger – Müller, Götze (90. Reus), Podolski (62. Schürrle) – Gomez
 
Die gegnerische Aufstellung:
Volkan Demirel – Gönül, Korkmaz, Cetin, Balta – Aurelio, Inan (46. Töre) – Hamit Altintop, Arda (70. Kazim), Sarioglu – Yilmaz
Facts zum Länderspiel Nr.7 im Jahr 2011
Obwohl das Spiel sportlich keinerlei Bedeutung mehr hatte, fanden sich 50.000 Zuschauer in der Turk Telekom Arena in Istanbul ein, um das Spiel der türkischen Nationalmannschaft gegen Deutschland zu sehen. Die türkische Nationalmannschaft begann dann auch furios und hätte bereits in der 5. Minute durch Altintop in Führung gehen müssen. Dieser vergab allerdings und anschließend neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Die besseren Chancen besaß aber zunächst weiterhin die Türkei, bevor Gomez eine blitzschnelle deutsche Kombination erfolgreich abschloss und das unerwartete 0:1 (35. Minute) erzielte. Den türkischen Spielern war nun anzumerken, dass sie diesen Rückstand unbedingt aufholen wollten. Mit viel Leidenschaft spielten sie nach vorne, wodurch sich allerdings auch Konterchancen für Deutschland ergaben. Dennoch fiel das 0:2 in der 66. Minute eher zufällig, als Müller aus knapp zwanzig Metern erfolgreich war. Mit der deutlichen Führung im Rücken dominierte die deutsche Offensive nun das Spiel, vergab aber reihenweise Großchancen. Dies rächte sich in der 79. Minute als Balta auf 1:2 verkürzen konnte. Die Hoffnungen der türkischen Fans zerschlugen sich aber schon bald wieder. Noch vor Beginn der Nachspielzeit wurde Müller im gegnerischen Strafraum gefoult und Schweinsteiger ließ sich diese Chance zum 1:3 (86. Minute) nicht nehmen.??In der Schlussminute wurde dann noch Reus eingewechselt, der somit zu seinem ersten Länderspieleinsatz kam.

Deutschland gegen Belgien im Jahr 2011

11.10.2011, Düsseldorf
Deutschland Deutschland
3:1
1:0 (30.) Özil, 2:0 (33.) Schürrle, 3:0 (48.) Gomez, 3:1 (86.) Fellaini
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Höwedes, Mertesacker, Hummels, Lahm (85. Gündogan) – Khedira – Müller (71. Reus), Özil, Kroos, Schürrle – Gomez (77. Cacau)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Mignolet – Ciman, Kompany, Vertonghen, Lombaerts – Fellaini, Simons – Dembele (64. Mertens), Witsel, Hazard – Ogunjimi (46. Lukaku)
Facts zum Länderspiel Nr.8 im Jahr 2011
Die Rollenverteilung vor Spielbeginn in der Düsseldorfer Esprit-Arena war klar. Vor 48.500 Zuschauern war die deutsche Nationalmannschaft eindeutiger Favorit, allerdings auch bereits sicher für die Europameisterschaft qualifiziert. Außenseiter Belgien hingegen benötigte dringend einen Punktgewinn. Die erste halbe Stunde verlief allerdings sehr schleppend und keine der beiden Mannschaften konnte sich eine nennenswerte Torchance erarbeiten. Ermutigt durch das abwartende Verhalten der Belgier begann die deutsche Mannschaft dann zielstrebiger nach vorne zu spielen und erarbeitete sich in der 30. Minute die erste Großchance des Spiels. Zwar vergab Gomez diese, der anschließende Eckball landete aber bei Özil, der zum 1:0 traf (30. Minute). Belgien erwachte nun und versuchte auf den Ausgleich zu drängen. Bereits wenig später liefen sie allerdings nach einer Ecke in einen deutschen Konter und Schürrle erhöhte per Heber auf 2:0 (33. Minute). Sämtliche Pläne der Belgier für einen guten Start in den zweiten Durchgang erübrigten sich recht schnell, weil Gomez unmittelbar nach der Pause sogar das 3:0 (48. Minute) erzielte. Die deutsche Mannschaft versuchte nun vorwiegend den Ball in den eigenen Reihen zu halten und die Belgier nicht mehr gefährlich vor das eigene Tor kommen zu lassen. Dies gelang über weite Strecken erfolgreich, kurz vor Schluss allerdings erzielte Fellaini nach einem Eckball noch den Ehrentreffer zum 1:3 (86. Minute). Unmittelbar zuvor war Gündogan eingewechselt worden und schnupperte so erstmals Länderspielluft.

Ukraine gegen Deutschland im Jahr 2011

11.11.2011, Kiew
3:3
Ukraine Deutschland
1:0 (28.) Jarmolenko, 2:0 (36.) Konopljanka, 2:1 (38.) Kroos, 3:1 (45.) Nasarenko, 3:2 (65.) Rolfes, 3:3 (77.) Müller
Die DFB-Aufstellung
Zieler – Boateng, Hummels, Badstuber, Aogo – Kroos (87. L. Bender), Khedira (46. Rolfes) – Träsch (46. Schürrle), Özil (66. Podolski), Götze (66. Müller) – Gomez (83. Cacau)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Rybka – Butko, Rakyzkij, Kucher, Selin – Konopljanka (90.+2 Fedetskij), Timoschtschuk, Jarmolenko (82. Alijew), Besus (41. Nasarenko) – Schewtschenko (67. Gai), Milewskij (66. Devic)
Facts zum Länderspiel Nr.9 im Jahr 2011
Das Kiewer Olympiastadion stellte einen besonderen Ort für das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine dar. Wenige Monate später sollte dort nämlich das Finale der Europameisterschaft 2012 stattfinden – und Deutschland konnte sich berechtigte Hoffnungen machen daran teilzunehmen. Bundestrainer Joachim Löw nutzte das Spiel aber vornehmlich zu taktischen Experimenten. So spielten Özil und Götze erstmals gemeinsam im offensiven Mittelfeld, während in der Abwehr Boateng, Hummels und Badstuber teilweise eine Dreierkette bildeten. Im Tor gab Zieler sein Debüt in der Nationalelf. Die Ukraine nutzte von Beginn an die in der deutschen Abwehr herrschenden Abstimmungsprobleme und erarbeitete sich zahlreiche Großchancen. Jarmolenko war es dann schließlich vorbehalten die Heimmannschaft mit 1:0 (28. Minute) in Führung zu bringen. Wenig später erhöhte Konopljanka sogar auf 2:0 (36. Minute). Ein Weitschuß von Kroos brachte Deutschland zwar kurz vor der Pause den Anschlusstreffer zum 2:1 (38. Minute), doch noch vor dem Seitenwechsel kam die Antwort der Ukraine: Nasarenko traf zum 3:1 (45. Minute). Auch in der zweiten Hälfte war die Ukraine zunächst die Mannschaft mit den besseren Torchancen, profitierte dabei aber von Abstimmungsproblemen der deutschen Hintermannschaft. Die Tore fielen dann etwas überraschend auf der anderen Seite. Zunächst traf Rolfes nach einer Ecke zum 2:3 (65. Minute), dann gelang Müller sogar das 3:3 (77.Minute). Devic vergab in der Schlussminute die große Chance den Gastgeber noch einmal in Führung zu bringen.

Deutschland gegen Niederlande im Jahr 2011

15.11.2011, Hamburg
Deutschland Deutschland
3:0
Deutschland Niederlande
1:0 (15.) Müller, 2:0 (26.) Klose, 3:0 (66.) Özil
Die DFB-Aufstellung
Neuer – Boateng (65. Höwedes), Mertesacker, Badstuber (46. Hummels), Aogo – Khedira (88. L. Bender), Kroos (82. Rolfes) – Müller, Özil, Podolski (65. Götze) – Klose (82. Reus)
 
Die gegnerische Aufstellung:
Stekelenburg – van der Wiel, Heitinga, Mathijsen, Braafheid – van Bommel, Strootman (64. N. de Jong) – Kuyt (87. L. de Jong), Sneijder (87. Wijnaldum), Babel – Huntelaar (76. Beerens)
Facts zum Länderspiel Nr.10 im Jahr 2011
Das letzte Spiel des Jahres 2011 litt von Beginn an darunter, dass zahlreiche Stammkräfte nicht teilnehmen konnten. So verzichtete Bundestrainer Joachim Löw unter anderem auf Lahm und Schweinsteiger, während die Niederlande ohne van der Vaart, Robben und van Persie antraten. Trotzdem entwickelte sich in der ersten Hälfte vor den Augen der 51.500 Zuschauer in der ausverkauften Imtech-Arena in Hamburg ein recht flottes Spiel. Zwar verlief die Anfangsviertelstunde noch recht ruhig, dann aber vollendete Müller eine direkte Vorlage von Klose zum 1:0 (15. Minute). Rund zehn Minuten später war es dann Klose selbst, der nach einer Flanke von Özil zum 2:0 (26. Minute) einköpfte. Beiden Toren war ein schnelles Kombinations- und Umschaltspiel der deutschen Mannschaft vorausgegangen. Während sich die Offensivabteilung also mehrmals auszeichnen konnte, blieb die deutsche Hintermannschaft weitgehend beschäftigungslos. Ohne ihre individuellen Einzelkönner fehlte es der niederländischen Truppe an wirklicher Offensivgefahr. So verlief die zweite Halbzeit weitgehend ereignislos, weil auch die deutsche Mannschaft nun eher zurückhaltend agierte. Immerhin konnte Özil noch auf 3:0 (66. Minute) erhöhen. Auch dieses Tor beruhte auf schnellem und direktem Passspiel. Da die Niederländer bis zum Schlusspfiff keinerlei gefährliche Aktionen mehr kreieren konnten, blieb die deutsche Abwehr zum ersten Mal seit zehn Spielen wieder ohne Gegentor. Zudem gewann Deutschland erstmals seit fünfzehn Jahren wieder ein Länderspiel gegen die Niederlande.

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