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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich klar gegen einen Boykott der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ausgesprochen. Trotz der angespannten politischen Lage und Forderungen nach einer Diskussion über mögliche Auswirkungen, bleibt der DFB optimistisch und sieht die WM als Chance für den Sport. Das Präsidium betont die Wichtigkeit interner Debatten und die verbindende Kraft des Fußballs.

DFB-Präsidium bekräftigt Position gegen WM-Boykott
Nach dem Vorstoß von Vizepräsident Oke Göttlich hat das DFB-Präsidium entschieden, dass ein Fernbleiben von der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr „derzeit kein Thema“ sei. Diese Stellungnahme folgte einer Sitzung am Freitag, in der die Verantwortlichen ihre Einigkeit bezüglich der internen Diskussionen betonten. Göttlich, der auch Präsident des FC St. Pauli ist, hatte ursprünglich eine Diskussion anstoßen wollen, um Klarheit über mögliche Boykottmaßnahmen zu erhalten.
Petition: WM 2026 Boykottieren!
Verband setzt auf den Dialog
In einer offiziellen Mitteilung stellte der DFB klar, dass sportpolitische Debatten nicht öffentlich geführt werden sollen. Die Vorstandsmitglieder, einschließlich DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Ligapräsident Hans-Joachim Watzke, äußerten Unmut darüber, dass Göttlich die Debatte veranlasst hat. Neuendorf bezeichnete den Zeitpunkt als „ungünstig“ und erklärte, dass man sich auf die bevorstehenden sportlichen Herausforderungen konzentrieren sollte.
Politische Bedenken und Sicherheitsaspekte
Die politische Lage in den USA hat in den letzten Wochen Besorgnis ausgelöst. Die aggressive Politik von US-Präsident Donald Trump, insbesondere hinsichtlich internationaler Beziehungen, sorgt für Unsicherheit. Auch die Bundesregierung hat Reisenden bereits zu erhöhter Vorsicht geraten. Göttlich betonte, dass der Fußball die Diskussion um solche Themen aushalten müsse und dass die WM eine Plattform für den positiven Austausch bieten sollte.
Vorbereitungen für die WM laufen auf Hochtouren
Der DFB ist aktiv in den Vorbereitungen für die WM und steht im Austausch mit Vertretern aus Politik, Sicherheit und Wirtschaft. Die Verantwortlichen bekräftigen, dass sie im Sommer 2026 in einem fairen Wettbewerb mit anderen qualifizierten Teams antreten möchten und hoffen, dass die Fans ein friedliches Fest des Fußballs erleben können, ähnlich wie bei der EURO 2024 in Deutschland.