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Said El Mala sichert dem 1. FC Köln mit einem späten Ausgleich gegen den FC Heidenheim einen Punkt. Der 19-jährige Offensivspieler, der als Super-Joker bekannt ist, zeigt einmal mehr, dass er entscheidend zur Spielwende beitragen kann. Trainer Lukas Kwasniok lobt seine Fähigkeit, im richtigen Moment die richtigen Impulse zu setzen. Der Kölner Trainer hofft auf weitere punkteträchtige Auftritte des Talents.

El Mala als Spielentscheider
Im Duell gegen den 1. FC Heidenheim bewies Said El Mala erneut, dass er einer der besten Joker der Bundesliga ist. Nach seiner Einwechslung in der 48. Minute glich er im Schneetreiben auf der Ostalb zum 2:2 aus. Für den Kölner Youngster war es bereits das vierte Tor als Ersatzspieler in dieser Saison – kein anderer Spieler in der Liga kann mit dieser Bilanz mithalten. Trainer Kwasniok betont, dass El Mala gerade dann seine Stärken ausspielt, wenn der Gegner müde ist und er frische Kräfte ins Spiel bringen kann.
Kwasniok’s Taktik und die Bankplatzierung
Die Entscheidung, El Mala zunächst auf die Bank zu setzen, ist Teil von Kwasnioks strategischem Ansatz. „Ein Startelf-Mandat bedeutet, ein Spiel abzuarbeiten. Wenn er viel abarbeiten muss, kommen seine Künste nicht mehr ganz zur Geltung“, erklärte der Übungsleiter. Durch die gezielte Rotation und das Einsetzen anderer Spieler kann El Mala seine Fähigkeiten im entscheidenden Moment besser ausspielen, was sich auch in den vergangenen Spielen gegen Augsburg und den Hamburger SV zeigte.
Protest der Fans
Trotz des Punktgewinns zeigte sich ein Teil der Anhänger unzufrieden mit der Leistung des Teams. Nach dem Abpfiff entrollten einige Fans ein Protestbanner mit der Aufschrift „Kwasni Yok“, was auf Türkisch „Nein“ bedeutet. Kwasniok nahm den Protest zur Kenntnis und betonte, dass er sich durch Leistung und Punkte beweisen will. Die Kommunikation mit den Fans sei dennoch wichtig, um auf die Bedenken einzugehen.
Schwere Personalsorgen vor dem Bayern-Spiel
Für das kommende Spiel gegen den FC Bayern am Mittwoch sieht sich der 1. FC Köln mit erheblichen Personalsorgen konfrontiert. Dominique Heintz fällt erneut aus, und auch Torschütze Eric Martel wird aufgrund einer Gelbsperre nicht zur Verfügung stehen. Damit fehlen Kwasniok sechs potenzielle Kandidaten für die Innenverteidigung. Es könnte also erneut eine Aufgabe für den Super-Joker El Mala werden, um das Team zu unterstützen.