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Nach dem Hinspiel-Debakel und dem 0:4‑Rückstand steht Barcelona im Halbfinal‑Rückspiel gegen Atlético Madrid vor einer Mammutaufgabe. Trainer Hansi Flick gibt den Glauben nicht auf und fordert „Einheit“ und den Willen, „das Unmögliche möglich zu machen“. Verstärkt durch das 4:1 gegen Villarreal mit dem Dreierpack von Lamine Yamal will Barcelona am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) noch einmal alles versuchen.

Flick vor dem Halbfinal‑Rückspiel
Hansi Flick betonte vor dem Anpfiff die Ambition seines Teams, die K.-o.-Phase der Copa del Rey noch zu drehen: „Das ist unser Ziel!“ Er räumte ein, „dass es nicht einfach werden wird“, stellte aber zugleich klar: „Wir geben niemals auf.“ Flick sprach offen über die mentale Herausforderung nach dem Hinspiel‑Debakel und forderte von seiner Mannschaft eine Einstellung, die auf Zu‑Null‑Spielen und Vertrauen in die eigenen Stärken basiert.
Motivation durch Yamal und jüngste Form
Das 4:1 gegen den FC Villarreal am vergangenen Wochenende gab Barca und Trainer Flick Auftrieb. Jungstar Lamine Yamal erzielte einen Dreierpack und habe „großartig“ gespielt, so Flick. Gleichzeitig mahnte der Coach zur Realitätsprüfung: Am Ende des Tages brauche die Mannschaft „aber alle, nicht nur Lamine“. Die Leistung gegen Villarreal soll Selbstvertrauen liefern, aber nicht darüber hinwegtäuschen, wie groß die Aufgabe gegen Atlético ist.
Personalsituation: Lewandowski fehlt, Pedri eine Option
Für das Rückspiel fehlen Barcelona wichtige Offensivoptionen: Robert Lewandowski steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Pedri kehrt nach seiner Verletzungspause zurück und ist wieder eine Option für die Startelf, wie Flick bestätigte. Die Personalie Lewandowski ist ein klarer Verlust für die Planungen, gleichzeitig eröffnet Pedris Rückkehr taktische Möglichkeiten für den Trainerstab.
Atlético und Simeones Gegenplan
Atlético Madrid stellt sich laut Trainer Diego Simeone defensiv klar auf die Schlüsselspieler Barcelonas ein. Simeone kündigte an, Lamine Yamal bewusst Defensivaufgaben aufzubürden: „Wir müssen ihn zu dem zwingen, womit er sich am unwohlsten fühlt, nämlich zum Verteidigen.“ Damit setzt Atlético auf eine gezielte taktische Maßnahme, um Yamals Einfluss zu minimieren und Barcas Spielaufbau zu stören.