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Die ägyptische Fußball-Nationalmannschaft hat beim Afrika-Cup die Elfenbeinküste ausgeschaltet und sich als letztes Team für das Halbfinale qualifiziert. Angeführt von Mohamed Salah setzte sich der Rekordsieger mit 3:2 durch. Die Ägypter treffen nun im Halbfinale auf den Senegal, während Nigeria gegen Gastgeber Marokko spielt.

(Photo by Cody Froggatt/News Images)
Ägyptens Triumph über die Elfenbeinküste
Im spannenden Viertelfinalduell gegen die Elfenbeinküste präsentierte sich Ägypten äußerst effizient. Die Mannschaft von Chefcoach Rui Vitória, angeführt von Superstar Mohamed Salah, sorgte früh für klare Verhältnisse. Omar Marmoush erzielte bereits in der 4. Minute das 1:0, gefolgt von einem Treffer von Ramy Rabia, der in der 32. Minute nach einer präzisen Vorlage von Salah erhöhte. Mit einem weiteren Tor in der 52. Minute krönte der Liverpool-Stürmer seine Leistung.
Die Reaktion der Elfenbeinküste
Die Elfenbeinküste, die im Turnier als Titelverteidiger antreten, gab sich jedoch nicht geschlagen. Durch ein Eigentor von Ahmed Fatouh in der 40. Minute und den Treffer von Guela Doué in der 73. Minute kam das Team mehrmals gefährlich nahe. Dennoch gelang es den Ivorern nicht, den Druck in der Schlussphase in einen Ausgleich umzumünzen.
Ausblick auf das Halbfinale
Im Halbfinale trifft Ägypten am Mittwoch um 18:00 Uhr (Sportdigital) in Tanger auf den Senegal. Die Afrikameister von 2010 müssen sich auf einen starken Gegner einstellen, der von Nicolas Jackson, dem Bayern-Profi, angeführt wird. Gleichzeitig wird Nigeria um 21:00 Uhr in Rabat gegen Gastgeber Marokko antreten, nachdem die „Super Eagles“ sich im Viertelfinale mit 2:0 gegen Algerien durchgesetzt hatten.
Spielverlauf und Taktik
Im Verlauf des Spiels kontrollierten die Ivorer weite Strecken des Geschehens, während Ägypten sich auf eine kompakte Defensive konzentrierte. Die wenigen Chancen, die die Ägypter hatten, wurden jedoch eiskalt genutzt. Nach dem Anschlusstreffer der Elfenbeinküste erhöhte das Team den Druck, konnte jedoch keine weiteren zwingenden Chancen herausspielen. Dies zeigt einmal mehr die Effizienz und die defensive Stabilität der ägyptischen Mannschaft, die sie bis ins Halbfinale brachte.