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Tunesien hat sich nach dem enttäuschenden Ausscheiden bei der Afrikameisterschaft 2025 von Cheftrainer Sami Trabelsi getrennt. Die Entscheidung fiel nach der Niederlage im Achtelfinale gegen Mali, die auf Elfmeterschießen folgte. In einer offiziellen Mitteilung verkündete der tunesische Fußballverband (FTF), dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen mit dem gesamten Trainerteam beschlossen wurde.

Frühes Aus bei der Afrikameisterschaft 2025
Tunesien erlebte ein unglückliches Turnier in Marokko, das mit hohen Erwartungen begann. Nach einem vielversprechenden Auftakt mit einem 3:1-Sieg gegen Uganda schien die Mannschaft auf einem guten Weg zu sein. Doch bereits die darauffolgende 2:3-Niederlage gegen Nigeria sorgte für erste Zweifel an der Konstanz des Teams. Ein 1:1-Unentschieden gegen Tansania im letzten Gruppenspiel ließ die Sorgenfalten der Fans weiter wachsen.
Öffentliche Kritik an Trabelsi
Die öffentliche Wut über die Leistungen der Carthage Eagles nahm zu, nachdem die Mannschaft in der K.-o.-Runde gegen Mali scheiterte. Trotz einer frühen Führung konnte Tunesien nicht an die Leistung anknüpfen und wurde nach Verlängerung durch ein Elfmeterschießen besiegt. Der FTF sah sich gezwungen, auf die zunehmende Kritik zu reagieren und den Übungsleiter Trabelsi sowie sein Team zu entlassen.
Verband bestätigt Entscheidung
In der offiziellen Erklärung des FTF heißt es: „Das Exekutivkomitee hat beschlossen, die vertragliche Beziehung im gegenseitigen Einvernehmen mit dem gesamten Trainerstab der Nationalmannschaft zu beenden.“ Diese Entscheidung reflektiert die Unzufriedenheit über das frühe Ausscheiden und die schwankenden Leistungen während des Turniers.
Rückblick auf Trabelsis Amtszeit
Trabelsi übernahm die Verantwortung für die Nationalmannschaft in einer Zeit, als Tunesien nach dem Gewinn der Afrikameisterschaft 2004 auf der Suche nach wiederholtem Erfolg war. Das Ausscheiden im Achtelfinale stellt einen weiteren Rückschlag für eine Nation dar, die mit großen Ambitionen angetreten war. Der FTF wird nun nach einem neuen Chefcoach suchen, um die Nationalmannschaft zurück auf Erfolgskurs zu bringen.