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Neymar Jr. denkt offen über ein mögliches Karriereende nach. Der 34‑jährige Brasilianer, immer wieder von Verletzungen geplagt, sagt, er lebe „von Jahr zu Jahr“ und könne sich vorstellen, im Dezember aufzuhören. Gleichzeitig betont Neymar, dass er vorher noch an der WM in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen möchte. Die Ungewissheit um seine Zukunft steht im Spannungsfeld von Vertragsdauer beim FC Santos, körperlichen Rückschlägen und der noch ausstehenden Nominierung durch Nationaltrainer Carlo Ancelotti.

Neymar erwägt Karriereende und spricht über Zukunft
Neymar äußerte sich in einem Interview mit dem brasilianischen Online‑Sender Caze sehr offen über seine Perspektiven: „Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, ich weiß nicht, was nächstes Jahr passiert.“ Der Offensivspieler, der immer wieder von Verletzungen geplagt wurde, gibt zu, dass er aktuell „von Jahr zu Jahr“ lebe und sich vorstellen könne, „vielleicht im Dezember“ seine Karriere zu beenden. Dennoch bleibt für ihn die Teilnahme an der kommenden WM ein zentrales Ziel.
Vertragliche Situation: FC Santos bis Ende 2026
Neymars Vertrag beim Traditionsklub FC Santos läuft noch bis Ende 2026. Als brasilianischer Rekordtorschütze trägt er sportliche Verantwortung für den Verein, zugleich wirken Verletzungen und mögliche Ausfallzeiten auf seine Leistungsplanung. Gleichsam beeinflusst die verbleibende Vertragsdauer seine Überlegungen zum idealen Zeitpunkt für ein Karriereende.
WM‑Teilnahme als Priorität
Der Angreifer betonte, dass 2026 „ein sehr wichtiges Jahr“ sei – nicht nur für Santos, sondern „auch für die brasilianische Nationalmannschaft“, da es ein WM‑Jahr ist. Neymar will an der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) teilnehmen und bezeichnet die Aufgabe als „große Herausforderung“. Gleichzeitig ist der WM‑Titel das Einzige, das in seiner Sammlung noch fehlt.
Nominierung durch Ancelotti offen
Nationaltrainer Carlo Ancelotti, der sein Amt im vergangenen Mai antrat, hat Neymar bislang noch nicht für die Seleção nominiert. Diese ausstehende Entscheidung des Trainers fügt der Zukunftsplanung des 34‑Jährigen zusätzliche Ungewissheit hinzu. Für Neymar bleibt die mögliche WM‑Teilnahme daher ein zentrales Kriterium bei seinen Überlegungen zum weiteren Karriereverlauf.