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Beim BVB sorgt die Gehaltsstruktur weiter für Gesprächsstoff: Daniel Svensson verdient aktuell rund 3 Millionen Euro im Jahr und liegt damit noch eher im unteren Bereich des Dortmunder Lohngefüges. Gleichzeitig winkt dem 24-jährigen Schweden schon bald ein deutlicher Sprung nach oben.

Die aktuellen Spitzengehälter beim BVB
Nach Informationen von BILD liegen die höchstmöglichen Verdienste der Dortmunder Stars inklusive Bonuszahlungen deutlich auseinander, wobei es sich um geschätzte Werte handelt. Entscheidend ist dabei längst nicht mehr nur das Grundgehalt: Die Verträge sind inzwischen stark leistungsbezogen, orientieren sich an den Einsätzen der Profis und enthalten unterschiedliche Punkt- sowie Erfolgsprämien.
An der Spitze steht Niklas Süle mit 14 Millionen Euro als klarer Topverdiener. Sein Vertrag läuft zwar aus, eine Verlängerung ist jedoch nicht vorgesehen. Nico Schlotterbeck liegt derzeit mit rund 5,5 Millionen Euro im Mittelfeld, könnte bei einer vorzeitigen Verlängerung seines bis 2027 laufenden Vertrags aber selbst zum Spitzenverdiener aufsteigen und dann mindestens bis zu 14 Millionen Euro kassieren.
Gehaltstabelle Borussia Dortmund (geschätzt, inkl. Boni)
| Spieler | Alter | Gehalt aktuell (ca.) | Mögliches Max-Gehalt |
|---|---|---|---|
| Niklas Süle | 30 | 14 Mio. € | 14 Mio. € |
| Nico Schlotterbeck | 26 | 5,5 Mio. € | bis zu 14 Mio. € |
| Gregor Kobel | 28 | – | bis zu 10 Mio. € |
| Serhou Guirassy | 30 | – | bis zu 10 Mio. € |
| Felix Nmecha | 25 | ca. 10 Mio. € | ca. 10 Mio. € |
| Daniel Svensson | 24 | ca. 3 Mio. € | offen |
Große Sprünge für Kobel, Guirassy und Nmecha
Auch Gregor Kobel und Serhou Guirassy können im Idealfall bis zu 10 Millionen Euro erreichen. Felix Nmecha hat dank seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2030 ebenfalls einen gewaltigen Schritt gemacht: Er ist mit rund 10 Millionen Euro nun ebenfalls in die Riege der Topverdiener aufgestiegen, nachdem er zuvor bei etwa 5 Millionen Euro lag.
Für Daniel Svensson könnte sich die Entwicklung schnell ändern. Mit rund 3 Millionen Euro zählt der 24-Jährige derzeit noch zu den besser bezahlten Ergänzungsspielern, dürfte aber schon bald eine satte Gehaltserhöhung erhalten.
Finanzieller Druck vor dem Transfersommer
Sportlich und wirtschaftlich bleibt die Lage angespannt: Wegen des frühen Ausscheidens im DFB-Pokal und in der Champions League droht dem Klub im laufenden Geschäftsjahr ein Minus von bis zu 27 Millionen Euro. Die kostspielige Gehaltsstruktur muss daher zumeist über Transfererlöse ausgeglichen werden.
Der kommende Transfersommer wird deshalb für Sport-Boss Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book zur echten Herausforderung.