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Borussia Dortmund hat sich mit einem souveränen 4:0 (3:0) gegen den FSV Mainz 05 zurückgemeldet und die Jagd auf Tabellenführer FC Bayern weiter entfacht. Serhou Guirassy (10., 42.) und Maximilian Beier (15.) sorgten bereits vor dem Seitenwechsel per Kopf für die Vorentscheidung, Dominik Kohr gelang in der Schlussphase ein unglückliches Eigentor (84.). Julian Ryerson war an nahezu allen Treffern beteiligt und wurde zum Spieler des Spiels. Mit dem sechsten Sieg in Serie steht der BVB vor wichtigen Wochen in Liga und Champions League.

Spielverlauf: Frühe Kopfball-Tore entscheiden Partie
Dortmund legte von Beginn an ein hohes Tempo vor und setzte Mainz früh unter Druck. Julian Ryerson schlug einen Freistoß punktgenau auf den Kopf von Serhou Guirassy, der in der 10. Minute die Führung erzielte. Nur fünf Minuten später folgte eine weitere Flanke Ryersons, diesmal verwertete Maximilian Beier per Kopf zum 2:0 (15.). Die Gastgeber kontrollierten das Spiel mit klaren Strukturen im Spielaufbau und wiederholten die Kopfballstärke vor dem Pausenpfiff, als Ryerson mit seinem dritten Assist Guirassy zum 3:0 (42.) bediente. Alle drei Treffer vor der Halbzeit fielen per Kopf, ein Indiz für die Dominanz in Standardsituationen und die Überzeugung in Luftzweikämpfen.
Schlüsselspieler: Ryerson zieht die Fäden
Julian Ryerson prägte das Offensivspiel als Vorbereiter und Standardspezialist; seine Flanken und Eckbälle führten direkt zu drei Treffern. Die Szene, die später zum Eigentor von Dominik Kohr führte (84.), bereitete Ryerson mit einem Eckball indirekt vor. Nach Wochen mit Kritik an einzelnen Stürmern zeigte sich Serhou Guirassy treffsicher und erzielte sein drittes Ligator in Folge, während Maximilian Beier als Kopfball-Stütze glänzte. Insgesamt sorgte die Kombination aus Präzision bei Flanken, Kopfballstärke und situativem Druck für klare Großchancen der Schwarz-Gelben.
Defensive Leistung und Torhüterparaden
Auch defensiv blieb Dortmund über weite Strecken stabil; die Gäste aus Mainz fanden nur vereinzelt gefährliche Momente. Zunächst vereitelte Mainzer Schlussmann Daniel Batz noch mehrere Chancen der Hausherren, nach dem Seitenwechsel parierte hingegen BVB-Keeper Gregor Kobel wichtige Versuche, unter anderem gegen den eingewechselten Sheraldo Becker (76.) und Nelson Weiper (88.). Dennoch wirkte Mainz im zweiten Durchgang zunehmend ideenlos, während Dortmund in den anstehenden englischen Wochen phasenweise etwas Kräfte sparte, ohne die Überlegenheit zu verlieren.
Tabellenkontext und Ausblick: Wochen der Wahrheit
Der sechste Sieg in Serie bringt den BVB auf 51 Punkte und verlängert die Serie auf 15 Spiele ohne Niederlage. Für Trainer Niko Kovac war die Devise klar: Die Mannschaft müsse im Fernduell um die Meisterschaft erneut „vorlegen“ und Selbstvertrauen tanken. Gleich in der kommenden Woche wartet mit Atalanta Bergamo (Dienstag, 21:00/Prime Video) das erste von zwei wichtigen Champions-League-Spielen, anschließend stehen in der Bundesliga Spitzenaufgaben bei RB Leipzig (21. Februar) und das Gipfeltreffen gegen den FC Bayern (28. Februar) an.