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Die WM 2026 steigt erstmals mit 48 Nationen, doch auch das erweiterte Teilnehmerfeld schützt nicht vor prominenten Ausfällen. Vom 11. Juni bis 19. Juli wird in den USA, in Mexiko und in Kanada gespielt, dennoch fehlen gleich mehrere bekannte Topstars. Die zehn wertvollsten Profis, deren Nationalteams die Qualifikation verpasst haben, bringen es zusammen auf einen Marktwert von 705 Millionen Euro.

Viele Hochkaräter bleiben zu Hause
Eine Weltmeisterschaft kommt selten ohne große Namen aus – und auch 2026 ist das nicht anders. Gerade weil das Turnier auf 48 Mannschaften angewachsen ist, fällt es umso stärker auf, dass etliche Spieler von internationalem Spitzenformat im Sommer nicht auf der größten Bühne des Nationalmannschaftsfußballs auflaufen werden.
Die von Transfermarkt erfassten Daten zeigen eine Liste, die von erfahrenen Leistungsträgern bis zu offensiven Aushängeschildern reicht. Auffällig ist dabei auch, dass mehrere europäische Topligen und einige große Fußballnationen in dieser Aufstellung vertreten sind.
Osimhen und weitere Schwergewichte in der Liste
Besonders prominent ist Victor Osimhen, der mit einem Marktwert von 75 Millionen Euro geführt wird. Der Galatasaray-Angreifer gehört damit klar zu den teuersten fehlenden Stars bei der WM 2026. Für den Stürmer ist das ein bitterer Ausfall, denn Akteure seines Formats prägen normalerweise die große Turnierbühne mit Toren, Tempo und Präsenz im Strafraum.
Dass mit ihm nicht nur ein Torjäger, sondern ein kompletter Unterschiedsspieler fehlt, unterstreicht den sportlichen Verlust für das Turnier. Seine Abwesenheit steht exemplarisch für eine Liste, auf der mehrere absolute Leistungsträger fehlen.

Diese zehn Spieler verpassen die Endrunde
Nach den vorliegenden Angaben gehören folgende zehn Profis zu den wertvollsten Spielern, die nicht an der WM 2026 teilnehmen werden:
| Platz | Spieler | Land | Aktueller Verein | Marktwert |
| 1 | Dominik Szoboszlai | 🇭🇺 Ungarn | FC Liverpool | 100 Mio. € |
| 2 | Khvicha Kvaratskhelia | 🇬🇪 Georgien | Paris Saint-Germain | 90 Mio. € |
| 3 | Bryan Mbeumo | 🇨🇲 Kamerun | Manchester United | 80 Mio. € |
| 4 | Sandro Tonali | 🇮🇹 Italien | Newcastle United | 80 Mio. € |
| 5 | Victor Osimhen | 🇳🇬 Nigeria | Galatasaray Istanbul | 75 Mio. € |
| 6 | Alessandro Bastoni | 🇮🇹 Italien | Inter Mailand | 70 Mio. € |
| 7 | Benjamin Šeško | 🇸🇮 Slowenien | Manchester United | 65 Mio. € |
| 8 | Riccardo Calafiori | 🇮🇹 Italien | FC Arsenal | 50 Mio. € |
| 9 | Rasmus Højlund | 🇩🇰 Dänemark | Manchester United | 50 Mio. € |
| 10 | Federico Dimarco | 🇮🇹 Italien | Inter Mailand | 50 Mio. € |
Italien mit gleich vier Spielern vertreten
Besonders ins Auge fällt, dass Italien in dieser Top-10 gleich viermal auftaucht. Mit Sandro Tonali, Alessandro Bastoni, Riccardo Calafiori und Federico Dimarco stehen vier Italiener in der Liste der fehlenden Stars. Das macht deutlich, wie groß der sportliche Verlust für das Turnier trotz des erweiterten Formats ist.

Hinzu kommen weitere Namen wie Dominik Szoboszlai, Khvicha Kvaratskhelia und Bryan Mbeumo, die in ihren Klubs zu den prägenden Figuren zählen. Gerade diese Mischung aus Leistungsträgern, Publikumsmagneten und internationalen Aushängeschildern verleiht der Aufstellung besonderes Gewicht.
48 Teams reichen nicht für alle Stars
Die Erweiterung auf 48 Nationen sollte eigentlich mehr Ländern die Tür zur Weltmeisterschaft öffnen. Trotzdem zeigt diese Liste, dass selbst ein größeres Turnier nicht verhindert, dass einige der wertvollsten Profis der Gegenwart im Sommer außen vor bleiben. Für die Zuschauer bedeutet das: Mehr Spiele, mehr Nationen – aber eben auch Verzicht auf einige der spannendsten Namen.
705 Millionen Euro Gesamtmarktwert, mehrere internationale Größen und mittendrin Victor Osimhen: Die WM 2026 wird groß, aber nicht vollständig ohne einige der teuersten Spieler des Weltfußballs auskommen.