Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
Hummels: Vertrauen in das DFB-Team
Mats Hummels betont die Lehren aus den Turnieren 2018 und 2022 und stellt klar: „Was wir 2018 und 2022 mitmachen mussten, dass nach der Vorrunde Ende war, wird uns dieses Mal nicht blühen.“ Er erwartet ein souveränes Auftreten des DFB-Teams und prognostiziert ein problemloses Weiterkommen aus der Gruppenphase. Hummels spricht dabei nicht nur aus der Perspektive eines früheren Weltmeisters, sondern auch als Beobachter des aktuellen Kaders unter Nagelsmann.
Vorrundengegner und Erwartungshaltung
In Gruppe G trifft Deutschland auf Curacao, Ecuador und die Elfenbeinküste — Gegner, gegen die Hummels ein klares Leistungsgefälle sieht. Er geht davon aus, dass die Nationalmannschaft in allen drei Partien nicht nur siegen, sondern auch die deutlich überlegene Mannschaft sein werde. Gleichzeitig bleibt die Frage der Konstanz ein Thema, das Bundestrainer und Team bei Auftaktpartien und Qualifikationsspielen immer wieder adressieren müssen.
Hummels als TV‑Experte bei MagentaTV
Hummels wird das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada als Experte des Streamingdienstes MagentaTV begleiten. Als Kommentator und Analytiker bringt er seine Erfahrung aus zahlreichen internationalen Turnieren ein und wird die Spiele aus fachlicher Perspektive begleiten. Seine Einschätzungen fügen sich in die mediale Vorbereitung auf die WM und sollen Zuschauern taktische Einordnungen sowie Einschätzungen zur Turnierform der DFB-Elf liefern.

Favoritenlage: Spanien vorne, Deutschland in der erweiterten Spitzengruppe
Hummels ordnet Spanien als das klare Topteam ein – „über allem“, wie er sagte. Danach folgten seiner Einschätzung zufolge sieben, acht, neun Mannschaften, die realistisch Weltmeister werden könnten; Deutschland zählt er ausdrücklich zu diesem Kreis. Auch Thomas Müller sieht die deutsche Mannschaft im erweiterten Favoritenkreis. Müller, inzwischen bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag, räumt ein: „Ich vermisse bei uns logischerweise die Konstanz über die letzten Jahre“, verweist aber auf starke Einzelauftritte bei der EM und in der Qualifikation. Wie Hummels wird auch Müller im Sommer als TV‑Experte im Einsatz sein; Jürgen Klopp ist ebenfalls in dieser Rolle vorgesehen.
