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Ibrahim Maza begeistert beim Afrika-Cup und lässt Algerien von einem großen Coup träumen. Der 20-Jährige avanciert zum Schlüsselspieler der Mannschaft und trägt maßgeblich zum Erfolg des Gruppensiegers bei. Mit einem starken Auftritt gegen Äquatorialguinea zeigt Maza, dass er das Potenzial hat, Algeriens nächste Fußball-Sensation zu werden. Sein Spitzname „Mazadona“ ehrt ihn in Anlehnung an die argentinische Legende Diego Maradona.

Starker Auftritt beim Afrika-Cup
Im dritten Gruppenspiel des Afrika-Cups demonstrierte Ibrahim Maza eindrucksvoll seine Fähigkeiten. Mit einem starken Zuspiel auf Fares Chaibi, das zum 2:0 führte, und seinem eigenen Treffer zum 3:1-Sieg gegen Äquatorialguinea stellte der Offensivspieler von Bayer Leverkusen sein großes Talent unter Beweis. Die Medien in Algerien loben seine „weltklasse“ Spielübersicht und Technik, die ihn zu einem Schlüsselspieler des Turniers machen.
Maza als Hoffnungsträger für Algerien
Die algerische Nationalmannschaft hat sich mit drei Siegen aus drei Spielen als Gruppensieger qualifiziert. Maza, der bereits im ersten Spiel gegen den Sudan traf, wird als Hoffnungsträger für das Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo am Dienstag (17:00 Uhr) gesehen. Die Erwartungen an den jungen Spieler steigen, und die Fans hoffen auf einen weiteren Schritt in Richtung des dritten Afrika-Cup-Triumphs nach 1990 und 2019.
Entscheidung für Algerien
Ursprünglich aus Berlin stammend, hat Maza die Entscheidung getroffen, für Algerien zu spielen, dem Heimatland seines Vaters. Diese Wahl wurde durch die Aussicht auf mehr Spielzeit und die Möglichkeit einer WM-Teilnahme beeinflusst. In Deutschland hätte er sich gegen hochkarätige Konkurrenz wie Florian Wirtz und Jamal Musiala durchsetzen müssen. Maza erklärte, dass die Situation in Deutschland für ihn eine große Herausforderung darstellt.
WM-Teilnahme in Sicht
Mit seinen Leistungen beim Afrika-Cup hat Maza seinen Platz im WM-Kader Algeriens wahrscheinlich gesichert. Der junge Spieler darf sich auf die Gruppenspiele gegen Titelverteidiger Argentinien, Österreich und Jordanien freuen, die im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden. Maza hofft darauf, in der K.o.-Runde viele Chancen zu erhalten und weiterhin auf sich aufmerksam zu machen.