Frauen-Fußball-Nationalmannschaft heute – Bundestrainer Wück: „Norwegen wird uns am meisten fordern“

Am zweiten Spieltag in der WM-Qualifikation trifft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am heutigen Samstag in Stavanger auf Norwegen (Anstoß ab 18 Uhr, nur ZDF-Livestream, nicht im Free-TV). Bundestrainer Christian Wück warnt: „Norwegen ist der Gegner, der uns am meisten fordern wird.“ Trotz nur weniger Trainingseinheiten nach dem Auftakt gegen Slowenien betont Wück, dass Videoanalyse und taktische Vorbereitung im Fokus stehen. Nationalspielerin Jule Brand fordert zudem konsequente Anpassungen – auch auf dem Kunstrasen.

Die deutsche Stürmerin Selina Cerci (#15) reagiert während des Rückspiels im Finale der UEFA Women's Nations League zwischen Spanien und Deutschland im Metropolitano-Stadion in Madrid am 2. Dezember 2025. (Foto: Javier SORIANO / AFP)
Die deutsche Stürmerin Selina Cerci (#15) reagiert während des Rückspiels im Finale der UEFA Women’s Nations League zwischen Spanien und Deutschland im Metropolitano-Stadion in Madrid am 2. Dezember 2025. (Foto: Javier SORIANO / AFP)

Bundestrainer Wück vor dem Spiel gegen Norwegen

Wück beschreibt Norwegen als die größte Bewährungsprobe in der Gruppe: „Sie haben die erfahrensten und qualitativ interessantesten Spielerinnen auf dem Platz.“ Insbesondere das norwegische Umschaltspiel und die drei gefährlichen Spielerinnen in der Spitze nennt er als Schlüsselgefahr. Deshalb setzt das Trainerteam verstärkt auf Videoanalyse und Verhaltenshinweise, um die Abläufe aus dem Slowenien-Spiel zu verbessern. Gleichzeitig weiß Wück um die Bedeutung von Kleinigkeiten und Spielglück: Die Mannschaft müsse von der ersten Minute an alles reinwerfen, da die Norwegerinnen den Kunstrasen besser kennen und zu Beginn einen kleinen Vorteil haben könnten.

| 7.3.2026-18:00
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Personalsituation und Startelf

Für die Aufstellung kündigt Wück Änderungen an: „Es wird die eine oder andere Änderung in der Startelf geben.“ Nach dem Slowenien-Spiel gab es laut Trainer kleinere Blessuren, doch die medizinische Abteilung und die Physiotherapeuten hätten sehr gut gearbeitet. Wück betont, dass aktuell alle fit seien und er „aus dem Vollen schöpfen“ könne. Die kurze Vorbereitungszeit – praktisch nur eine Einheit mit der kompletten Mannschaft – wird durch taktische Arbeit und gezielte Trainingsinhalte kompensiert.

Jule Brand: Start, Hegerberg und Kunstrasen

Jule Brand sieht im Auftaktsieg gegen Slowenien positiven Schwung, warnt aber vor Selbstzufriedenheit: „Es ist immer schön, wenn man gut in eine Qualifikation startet. Das sollte uns Selbstvertrauen geben. Wir wissen aber auch, dass jetzt ein anderer Gegner auf uns zukommen wird.“ Zur norwegischen Torjägerin Ada Hegerberg sagt Brand klar: „Sie ist eine sehr, sehr gute Spielerin, immer gefährlich vor dem Tor. Wir müssen eng an ihr dran sein und dürfen sie nicht zum Zug kommen lassen.“ Den Kunstrasen bewertet Brand gelassen: Sie habe lange nicht darauf gespielt, glaubt aber, dass Verspringer eher mit dem Spiel zu tun hätten als mit dem Platz und lobt die Qualität der norwegischen Beläge. Im Training arbeite das Team gezielt an der Anpassung.

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