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Die Verhandlungen zwischen dem neu gegründeten Ligaverband der Frauen-Bundesliga und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zeigen positive Fortschritte. Jan-Christian Dreesen, Vorstandschef von Bayern München, berichtet von klaren Gesprächen und einem gemeinsamen Weg zur Professionalisierung des Frauenfußballs. Die Mitgliederversammlung am 5. Februar wird entscheidend sein, um die nächsten Schritte zu besprechen und die Mitglieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Fortschritte im Dialog zwischen DFB und FBL
Der Ligaverband der Frauen-Bundesliga, erst Anfang Dezember gegründet, hat sich mit dem DFB angenähert. Jan-Christian Dreesen, Vorstand von Bayern München, äußerte beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in Frankfurt/Main, dass die Gespräche produktiv waren. „Wir haben gute Gespräche geführt und Klarheit in einigen Punkten geschaffen“, so Dreesen. Das Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu vertiefen und die Weichen für die Zukunft des Frauenfußballs in Deutschland zu stellen.
Klarheit für die Mitglieder der FBL
Vor der Veranstaltung am Montag gab es einen konstruktiven Austausch zwischen dem Präsidium des neuen Ligaverbands und der DFB-Spitze unter Bernd Neuendorf. „Diesen Pfad werden wir jetzt weiter fortschreiten“, betonte Dreesen. Bei der kommenden Mitgliederversammlung am 5. Februar müssen die Vereine nun ihre Mitglieder über die Fortschritte und den weiteren Weg mit dem DFB informieren.
Geplante Neu-Organisation der Frauen-Bundesliga
Im Zentrum der Verhandlungen steht die angestrebte Gründung einer GmbH als Joint Venture, die die Vermarktungsmöglichkeiten des Frauenfußballs erheblich verbessern soll. Die 14 Bundesliga-Vereine hatten den Ligaverband gegründet, um die Professionalisierung voranzutreiben, nachdem sie sich gegen eine Zusammenarbeit mit dem DFB entschieden hatten. Dreesen erklärte, dass das „Infragestellen der verhandelten Eckpunkte“ zu Spannungen geführt hatte, was schließlich zur Gründung des FBL e.V. ohne den DFB führte.