Spätes Spektakel: Ter Stegen rettet 1:1 bei Girona-Premiere

Marc-André ter Stegen hat bei seinem Debüt für den FC Girona gleich einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf der spanischen Liga gesichert. In der Partie gegen den FC Getafe hielt der 33-jährige Torhüter mit einer spektakulären Parade in der Nachspielzeit das 1:1 fest. Der Einsatz des ehemaligen Barça-Keepers war entscheidend, um eine Niederlage abzuwenden und seine neue Mannschaft im Rennen um den Klassenerhalt zu unterstützen.

Marc-André ter Stegen im neuen DFB EM Trikot 2024 (Foto Depositphotos.com)
Marc-André ter Stegen im neuen DFB EM Trikot 2024 (Foto Depositphotos.com)

Ter Stegens beeindruckende Premiere für Girona

Bei seinem ersten Auftritt im Tor des FC Girona begann Marc-André ter Stegen, der vom FC Barcelona ausgeliehen wurde, stark und zeigte sofort seine Klasse. Der deutsche Nationaltorhüter hatte jedoch in der ersten Hälfte kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Das Spiel war geprägt von wenigen Großchancen, und ihm blieben einige brenzlige Situationen erspart. Erst in der 59. Minute musste er das 0:1 durch Getafes Luis Vazquez hinnehmen, bei dem er chancenlos war.

Später Ausgleich rettet den Punkt

In der intensiven Schlussphase der Partie wurde es dann dramatisch. Girona drängte auf den Ausgleich, und in der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Vitor Reis der verdiente Treffer. Ter Stegen bewies in dieser entscheidenden Phase seine Fähigkeiten und verhinderte mit einer herausragenden Knie-Abwehr eine drohende Niederlage. Seine Reaktion sorgte dafür, dass die Gastgeber am Ende einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf mitnehmen konnten.

Besondere Rückennummer für ter Stegen

Der ehemalige Torwart von Borussia Mönchengladbach trug in seinem ersten Spiel für Girona die Rückennummer 22. Das spanische Regelwerk sieht eigentlich nur die Nummern 1, 13 und 25 für Torhüter vor, doch da diese Nummern bereits vergeben waren, wurde eine Ausnahme für ter Stegen gemacht. Es ist sein erstes Ligaspiel seit Mai 2025, und er hat sich fest vorgenommen, sich einen Stammplatz zu erkämpfen, um seine Chancen auf eine Teilnahme an der WM im kommenden Sommer zu wahren.