DFB Pressekonferenz heute mit DFB-Präsident Grindel, Bundestrainer Jogi Löw & Oliver Bierhoff

DFB Pressekonferenz vor dem Länderspiel gegen Italien

Veröffentlicht: Montag, 14. November 2016 um 14:10 Uhr

Nachdem die deutsche Fußballnationalmannschaft heute ihre Audienz beim Papst im Vatikan hatte, findet um 13:45 Uhr eine DFB-Pressekonferenz statt. Morgen fliegt man dann nach Mailand, wo man gegen Italien spielen wird. Diese haben gerade in einem mauen WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein mit 4:0 gewonnen bei möglichst wenig Anstrengung. Deutschland gewann mit 8:0 unter widrigen Wetterbedingungen mit 8:0 gegen San Marino. Gewinnt Deutschland also auch das dritte Spiel gegen den Angstgegner Italien? Wir werden es erst morgen Abend wissen, aber immerhin wird es heute wohl einige Details zur Aufstellung geben. Ab 13:45 Uhr wird neben Bundestrainer Joachim Löw und Teamchef Oliver Bierhoff auch DFB-Präsident Gerhard Grindel sitzen. n-tv als auch dfb-tv werden die PK übertragen.

DFB Pressekonfernez am 14.11.2016 mit Löw, Bierhoff und Grindel

DFB Pressekonfernez am 14.11.2016 mit Löw, Bierhoff und Grindel

Papst Franzikus – Segen oder Fluch?

Papst Franziskus wird heute morgen den Weltmeister empfangen. Der Papst kommt aus Argentinien und wird sicherlich ein Wörtchen mit den Deutschen zu reden haben. Denn er ist bekanntermaßen selbst Fußballfan, war ein fairer Verlierer nach dem WM2014 Finale. Heute wird er sich sicherlich wie die Spieler freuen, einander kennen zu lernen. Auch daürber werden wir mehr erfahren.

Die Aufstellung gegen Italien im Fokus

Natürlich wird der Bundestrainer auch heute zur Aufstellung morgen Fragen beantworten. Wir wissen bereits, dass nun Bernd Leno das Tor hüten wird. Sami Khedira wird nicht mehr spielen, stattdessen werden wir wohl eine ganz neue Mittelfeld-Reihe sehen: in der Offensive Götze, Müller, Gnabry, dahinter Gerhardt, Goretzka, Weigl und Rudy. In der Abwehr könnten Hummels, Mustafi und Höwedes auflaufen.

Liveticker der PK ab 13:45 Uhr

13:45 Uhr – Nun geht es los. Neben DFB-Sprecher Grittner sitzen noch Teammanager Bierhoff und DFB-Präsident Grindel auf dem Podium.

DFB-Präsident erzählt über die extrem spannende Begegnung mit Papst Franziskus. Knapp 20 Minuten war das Team mit dem Papst zusammen. Oliver Bierhoff spricht ebenso über den Papstbesuch bzw. die Tage mit der Nationalmannschaft zusammen. Diese Tage hätte das Team sehr genossen, man habe ein Stadtrundfahrt durch Rom gemacht und auch den Vatikan besucht. Der Papst habe bei der Audienz die Bedeutung des Sports angesprochen, die Vorbildfunktion und auch alle Charity-Projekte der Nationalmannschaft bzw. deren Spieler angesprochen.

Auch das Finale der WM 2014 wurde angesprochen, so habe Mario Götze als Torschütze des Finales, bedenken gehabt dem Papst gegenüber zu treten.

Thema Kritik von Rummenigge bzw. des Fahrplans der Länderspiele: Grindel meint, man wird keine zusätzlichen Spieltermine ansetzen. Auch die Spieler der Nationenliga 2018/2019 werden so gelegt, dass keine zusätzlichen Termine geblockt werden. Letztendlich werden die Nationalmannschaft angewiesen, mit Bedacht den Umgang der Nationalspieler zu pflegen. Jedes Jahr werden 10 Länderspiele angesetzt, die an fünf Doppel-Spieltagen ausgerichtet werden. Auch daran soll nichts geändert werden. Man wolle schon drauf achten bzw. Sommerpause und den entscheidenden Finalrunden der Champions League Runden.

Bierhoff Pro der Länderspiele

Einige Spieler wie BVB-Spieler Matthias Ginter oder Serge Gnabry von Werder Bremen seien erst durch die Olympia-Spiele so richtig fit geworden und hätten wichtige Erfahrungen gesammelt.

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Mats Hummels auf der Bühne

Es sei eine tolle Begegnung gewesen, den Papst in Natura zu sehen. Nun müsse man wieder den Schalter umlegen, doch das ginge sehr schnell. Gegen Italien wäre es immer interessant zu spielen. Es waren immer schwierige Spiele gewesen, man habe nun drei Spiele hintereinander nicht verloren, davon 2 gewonnen. Drei Siege in einem Jahr gegen eine Mannschaft habe es lange nicht gegeben.

Frage zu Ciro Immobilie: Angesprochen auf das Kicker-Interview: Er habe das Interview auch gelesen mit seinem ehemaligen BVB-Kollegen, man habe nicht solange zusammen gespielt, aber er würde ihn beobachten. Er freue sich auf das Zusammentreffen.

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Jogi Löw auf der Bühne

Nun ist Joachim Löw – mit Krawate und ohne Espresso. Für jeden einzelnen wäre die Papst-Audienz etwas besonderes gewesen. Es wären schöne Minuten gewesen. Die gemeinsamen Unternehmungen wären gut für den Teamgeist gewesen und gut für die Moral hinblicklich des Länderspiels morgen.

Bzgl. des Spiels morgen gegen Italien: Es gäbe schon ein paar Änderungen des neuen Trainers Ventura zu Conte. Morgen wird es andere Vorzeichen geben, es wäre kein Pflichtspiel wie bei der EM. Er erwarte eine etwas offensivere Spielart als bei der EM.

Die Kritik des fehlenden Respekts zu San Marino: Man habe Respekt gehabt, versuchte auch soviele Tore zu schießen. Doch die Kulisse war etwas anders, die Spieler sind andere Profispiele gewöhnt. Deshalb war San Marino kein professioneller Gegner.

Die Aufstellung morgen

Zur Aufstellung morgen gegen Italien: Alle Spieler sind einsatzfähig, auch Mario Gomez. Dieser habe einen Bluterguß, sollte aber spielen können. Bernd Leno wird im Tor spielen, auch Benny Höwedes neben Mats Hummels. Denkbar wäre auch Yaninick Gerhardt für Jonas Hector zu bringen. Wird Leon Goretzka spielen? 2014 vor der WM war er schon einmal dabei, hatte sich dann verletzt und wurde durch längere Pausen zurückgeworfen. Er habe Persönlichkeit, sein Reif für sein Alter und habe sich bei Schalke gut in Szene gesetzt. Zu Mario Gomez: Die Verletzung zur EM hat ihn etwas aus Rhytmus gebracht. Zuletzt traf er bei Wolfsburg wieder, man spüre, dass das Selbstbewußtsein größer werde mit jedem Tore. Er sei nicht immer im Spiel beteiligt, wenn er aber zum Abschluß komme, dann mache er fast jedes Tor.

Wird es eine Dreierkette gegen Italien? So spielte man zuletzte immer. Nach dem Abschlußtraining wird man sich nochmals Gedanken machen, in welcher Grundordnung man spielen werde. Sebastian Rudy von Hoffenheim würde eher im Mittelfeld spielen.

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