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Der Afrika-Cup endete in Chaos und Tumult, was dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino den Zorn ins Gesicht trieb. Trotz der skandalösen Szenen bewahrte Sadio Mané die Nerven und verhinderte den Abbruch des Endspiels. Der Vorfall, der in der Fußballwelt eine Welle der Empörung auslöste, zwingt den afrikanischen Verband CAF zu sofortigen Maßnahmen. Marokkos Trainer kritisierte das beschämende Bild, das vom afrikanischen Fußball vermittelt wurde.

Chaotisches Finale in Rabat
Das Endspiel des Afrika-Cups zwischen Senegal und Marokko wurde von unerwarteten Tumulten auf den Rängen und Chaos auf dem Platz überschattet. Sadio Mané, der Kapitän der senegalesischen Nationalmannschaft, schritt beherzt ein, als die Situation zu eskalieren drohte. Sein Trainer Pape Thiaw hatte das Team nach einem strittigen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit in die Kabine beordert, doch Mané blieb auf dem Platz und sorgte dafür, dass die Spieler zurückkehrten. „Es ist unmöglich, der Welt ein solches Bild zu vermitteln“, erklärte Mané.
FIFA-Präsident äußert sich empört
Gianni Infantino, der Präsident der FIFA, war Augenzeuge der chaotischen Szenen und beschrieb diese als „inakzeptabel“ und „hässlich“. Er forderte die zuständigen Disziplinarorgane des afrikanischen Verbandes CAF auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen. Der CAF reagierte schnell und kündigte an, sämtliches Videomaterial zu überprüfen und die Vorfälle an die zuständigen Stellen weiterzuleiten. Diese Ereignisse werfen einen Schatten auf den sportlichen Erfolg Senegals, das den Titel letztendlich mit einem 1:0 nach Verlängerung sichern konnte.
Die umstrittenen Entscheidungen des Schiedsrichters
Die spielentscheidenden Momente des Finals wurden von umstrittenen Entscheidungen des Schiedsrichters Jean-Jacques Ndala geprägt. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit wurde ein Führungstreffer Senegals aufgrund eines strittigen Fouls nicht anerkannt. In der Nachspielzeit pfiff Ndala dann einen Elfmeter für Marokko, was die Wut der senegalischen Spieler und Fans auslöste. Erst nach Manés Intervention konnte der Marokkaner Brahim Díaz den Elfmeter ausführen, den er in Panenka-Manier vergab.
Trainer Thiaw entschuldigt sich für das Verhalten
Nach dem Spiel entschuldigte sich Thiaw „bei der Fußballwelt“ für sein emotionales Verhalten. Er gab zu, dass die Reaktion des Teams nicht angemessen war, auch wenn die Emotionen während des Spiels hochkochten. Bei der Pressekonferenz, die er mit seiner Tochter besuchte, wurde er sowohl mit Applaus als auch mit Buhrufen empfangen. Diese gemischte Reaktion verdeutlichte die angespannte Atmosphäre, die durch die Vorwürfe der Unsportlichkeit und Sicherheitsbedenken im Vorfeld des Spiels geschürt wurde.