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Die Deutsche Frauen Nationalmannschaft startet mit einem bewährten 23-köpfigen Aufgebot in die WM-Qualifikation 2027: Carlotta Wamser, Lea Schüller und Sophia Kleinherne kehren zurück ins Team von Bundestrainer Christian Wück. Das erste Länderspiel steht am 3. März in Dresden gegen Slowenien an, vier Tage später geht es in Norwegen weiter. Verletzungsbedingt fehlen Alara Sehitler, Bibiane Schulze Solano und Kathrin Hendrich; auf die Bundesliga-Toptorschützin Vanessa Fudalla verzichtet Wück weiterhin. Ziel ist klar: nahtlos an die starken spielerischen Leistungen des Vorjahres anknüpfen und erfolgreich in die Qualifikation starten.

Das deutsche Aufgebot im Überblick
Tor: Ann-Katrin Berger, Stina Johannes, Ena Mahmutovic
Abwehr: Giulia Gwinn, Franziska Kett, Sophia Kleinherne, Rebecca Knaak, Camilla Küver, Sarai Linder, Janina Minge, Carlotta Wamser
Mittelfeld/Angriff: Nicole Anyomi, Jule Brand, Klara Bühl, Selina Cerci, Linda Dallmann, Vivien Endemann, Laura Freigang, Lisanne Gräwe, Shekiera Martinez, Sjoeke Nüsken, Lea Schüller, Elisa Senß
DFB-Frauen: Kader mit Wamser, Schüller und Kleinherne
Bundestrainer Christian Wück nominierte ein 23-köpfiges Aufgebot für die beiden Auftaktspiele der WM-Quali 2027. Mit der Rückkehr von Carlotta Wamser und Sophia Kleinherne — beides EM-Entdeckungen — sowie der wieder fitten Lea Schüller setzt der Trainer auf bewährte Kräfte im Offensiv- und Defensivbereich. Gleichzeitig zog Wück die personelle Grenze bei Vanessa Fudalla, die trotz ihrer Torjäger-Form in der Bundesliga nicht berücksichtigt wurde.
Verletzungen, Abrufkader und Torhüter-Situation
Drei Spielerinnen stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung: Alara Sehitler, Bibiane Schulze Solano und Kapitännartige Erfahrungsträgerin Kathrin Hendrich fehlen im Aufgebot. Die genaue Ausfallzeit wurde nicht genannt; damit fehlen sie mindestens für die beiden März-Länderspiele. Sydney Lohmann steht nur auf Abruf bereit, während Vivien Endemann eine neue Chance im Nationaltrikot erhält. Im Tor setzt Wück wie erwartet auf Ann-Katrin Berger, die signalisiert hat, bis zur Endrunde in Brasilien weitermachen zu wollen.
Quali-Start, Gegner und sportliches Ziel
Der Auftakt der DFB-Frauen zur WM-Qualifikation findet am 3. März (17.45 Uhr/ARD) in Dresden gegen Slowenien statt, am 7. März folgt das Auswärtsspiel in Norwegen (18.00 Uhr/ZDF-Livestream). Als dritter Gruppengegner wartet Österreich in Gruppe A4. Nur als Gruppensieger löst das DFB-Team das direkte Ticket zur WM 2027. Wück betont: „Wir wollen nun die nächsten Schritte in unserem Entwicklungsprozess gehen und nahtlos an die spielerischen Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen.“ Gleichzeitig erinnert er an die knappen Endspiel-Niederlagen gegen Spanien im Vorjahr — EM-Halbfinale (0:1 n.V.) und Nations-League-Endspiel (0:0/0:3) — und fordert weitere Arbeit für den „letzten Schritt“. Ende Januar hatte der DFB den Vertrag mit Wück bis 2029 verlängert.