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Die Elfenbeinküste hat beim Afrika-Cup eindrucksvoll bewiesen, warum sie von Bundestrainer Julian Nagelsmann gefürchtet wird. Mit einem beeindruckenden 3:0-Sieg über Burkina Faso im Achtelfinale setzen die „Elefanten“ ein starkes Zeichen im Turnier. Bazoumana Touré, der mit einem Traumsolo das dritte Tor erzielte, und der Teamgeist der Mannschaft könnten entscheidend für den bevorstehenden Showdown gegen Ägypten um Superstar Mohamed Salah sein. Deutschland trifft in der WM Gruppe E am 20.6. auf die Elefanten.

Beeindruckende Teamleistung der Elfenbeinküste
Im Achtelfinale des Afrika-Cups zeigten die Elfenbeinküste eine geschlossene Mannschaftsleistung, die selbst den kritischsten Beobachter überzeugt. Mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Burkina Faso unterstrichen die „Elefanten“ ihre Ambitionen auf den Titel. Besonders hervorzuheben ist das starke Gegenpressing und die aggressive Zweikampfführung, die die Mannschaft während des gesamten Spiels an den Tag legte. Der Teamstar Amad Diallo, der das erste Tor erzielte und das zweite vorbereitete, lobte die Chemie innerhalb des Teams: „Es herrscht eine tolle Chemie auf dem Platz, die unser Spiel flüssiger macht.“
Touré mit Traumsolo und Joker-Qualitäten
Bazoumana Touré, der als Super-Joker ins Spiel kam, sorgte mit seinem zweiten Tor in Folge für den Schlusspunkt der Partie. Sein beeindruckendes Solo über den halben Platz zeigt nicht nur seine individuelle Klasse, sondern auch den unermüdlichen Einsatz, den die gesamte Mannschaft an den Tag legt. Nach dem Spiel strahlte er vor Freude und nahm die Glückwünsche seiner Mitspieler entgegen, was die geschlossene Teamdynamik weiter unterstreicht.
Vorbereitung auf das Duell mit Ägypten
Die Elfenbeinküste trifft im Viertelfinale auf den Rekordsieger Ägypten, wo die Mannschaft um Superstar Mohamed Salah aufläuft. Der Chefcoach Emerse Faé betonte die Wichtigkeit des Teamgeists: „Niemand versucht, der Held zu sein oder sich im Alleingang für das Land in den Vordergrund zu drängen.“ Diese Einstellung könnte entscheidend sein, um gegen die erfahrene ägyptische Mannschaft bestehen zu können.
Historische Herausforderungen im Afrika-Cup
Der Weg zum vierten Titel nach den Erfolgen in 1992, 2015 und 2024 ist jedoch steinig. In der Geschichte des Afrika-Cups haben sich bislang ausschließlich die Favoriten durchgesetzt, und von den letzten zehn Turniersiegern ist nur Sambia nicht mehr im Wettbewerb. Die Elfenbeinküste muss sich also gegen die Tradition der Turnierfavoriten behaupten, um ihren Traum vom Titel weiter zu leben.