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Die Football Supporters‘ Association hat auf jüngste Bemerkungen von FIFA-Präsident Gianni Infantino reagiert, die sich gegen britische Fußballfans richteten. Anstatt sich über Fans lustig zu machen, solle Infantino lieber für erschwingliche Ticketpreise sorgen, forderte die britische Organisation. Der FIFA-Chef verteidigte derweil die hohen Ticketpreise für die WM 2026 in Nordamerika und wies darauf hin, dass die Nachfrage enorm sei.

Infantino kritisiert britische Fußballfans
In einer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos äußerte sich Gianni Infantino zu den kritischen Stimmen, die im Vorfeld der WM 2022 in Katar laut wurden. Er stellte fest, dass es während des Turniers praktisch keine Vorfälle gegeben habe und lobte die Veranstaltung als eine „wundervolle Weltmeisterschaft“. Besonders betonte er, dass kein Brite während einer WM festgenommen worden sei, was ihm zufolge etwas „Besonderes“ sei.
Reaktion der Football Supporters‘ Association
Die Football Supporters‘ Association reagierte umgehend auf Infantinos Äußerungen. Sie forderte den FIFA-Präsidenten auf, sich weniger über die Fans lustig zu machen und mehr Wert auf die Bereitstellung von bezahlbaren Tickets zu legen. „Da wir Herrn Infantinos Aufmerksamkeit haben, möchten wir darauf hinweisen, dass er sich lieber darauf konzentrieren sollte, billige Tickets bereitzustellen“, teilte die Organisation laut BBC mit.
Hohe Ticketpreise und Nachfrage
In seiner Verteidigung der Ticketpreise räumte Infantino ein, dass diese „nicht billig“ seien und merkte an, dass die Hauptkritiker aus Deutschland und England kamen. Trotz der Kritik betonte er, dass die Nachfrage nach Tickets für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko enorm sei. „Aktuell stehen die USA bei den Ticketanfragen an erster Stelle. An zweiter Stelle folgt Deutschland, an dritter England“, erklärte der FIFA-Präsident.
Ausverkaufte Stadien in Sicht?
Infantino äußerte zudem die Erwartung, dass jedes Spiel der kommenden WM ausverkauft sein werde. Bislang bleibt jedoch unklar, wie die Ticketanfragen auf die insgesamt 104 Spiele verteilt sind, die zwischen dem 11. Juni und 19. Juli 2026 stattfinden werden. Die Diskussion um die Ticketpreise und die damit verbundenen Kritiken wird die Vorbereitungen für das Turnier weiterhin begleiten.