FIFA Präsident Gianni Infantino (Foto Depositphotos.com)

Fußball-Weltverband FIFA: Mehr Einnahmen, höheres Budget -> 2,31 Milliarden Dollar verdient!

Die FIFA hat im vergangenen Jahr mit Einnahmen von 2,31 Milliarden Dollar ihr Budgetziel um neun Prozent übertroffen, woraufhin das Gesamtbudget für den Zyklus 2027–2030 auf 14 Milliarden Dollar erhöht wurde; als zentraler Treiber gilt die Klub-WM in den USA, die rund 1,85 Milliarden Euro einspielte und 870 Millionen Euro direkt an teilnehmende Klubs ausschüttete. Teile der Mehreinnahmen fließen in Solidaritätsprogramme (217,4 Mio. Euro) und einen Sicherungstopf (32,2 Mio. Euro); zudem verfügte die FIFA zum 31.12.2025 über Reserven von 2,35 Milliarden Dollar sowie liquide Mittel und Finanzanlagen in Höhe von 6,04 Milliarden Euro.

WM 2026 in den USA - Washington

WM 2026 als Spielball der Kriegsmächte – FIFA ohne Plan B

Der Streit um Irans WM-Teilnahme dominiert die Debatte: US‑Präsident Trump sendet widersprüchliche Signale zur Sicherheit iranischer Spieler, Teheran droht mit Boykott, und Gianni Infantino sowie die FIFA stehen unter massivem Druck, ohne einen öffentlich bekannten Plan B. Weniger als 100 Tage vor dem Turnier gefährden diese Unsicherheiten die WM‑Planung und Playoffs — mögliche Nachrücker wie der Irak (mit den VAE als Playoff-Ersatz) werden gehandelt, doch regionale Konflikte und Flugroutenprobleme stellen logistische Risiken dar.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

FIFA: Verletzung der Neutralitätspflicht belastet Infantino – Dank Trump!

Gianni Infantino gerät wegen seiner zunehmenden Nähe zu Donald Trump massiv in die Kritik: Treffen im Oval Office, ein FIFA-Büro im Trump Tower, öffentliche Auftritte (u. a. bei der Melania-Premiere) sowie die Übergabe einer WM-Trophäen-Nachbildung und eines von ihm gestifteten Friedenspreises werden als Verstöße gegen die in den Statuten verankerte Neutralitätspflicht gewertet, eine Beschwerde liegt jetzt der FIFA-Ethikkommission vor. Verteidiger sprechen von pragmatischer Realpolitik, doch der Vorgang belastet die Compliance und Reputation der FIFA und wirft Fragen zur Auswirkung auf WM-Themen (u. a. Iran) auf.

Mit einem Elch, einem Jaguar und einem Weißkopfseeadler schicken Kanada, Mexiko und die USA jeweils ein tierisches Maskottchen ins Rennen.

Die WM 2026 FIFA Maskottchen vorgestellt: Clutch, Zayu und Maple

FIFA hat die offiziellen Maskottchen der WM 2026 vorgestellt: Clutch (Weißkopfseeadler) für die USA, Maple (Elch) für Kanada und Zayu (Jaguar) für Mexiko — enthüllt wurden sie per Social‑Media‑Teaser nach einem geleakten Bild und erscheinen in den jeweiligen Landstrikots. Jedes Tier hat eine Spielposition (Clutch Mittelfeld, Maple Torwart, Zayu Stürmer), greift nationale und kulturelle Symbole auf und wird Teil der Marketing‑ und Lizenzstrategie inklusive Merchandise und einem neuen Videospiel.

(From L) Brazil's President Dilma Rousseff, FIFA President Joseph Blatter and Russia's President Vladimir Putin pose during handing over of the 2018 FIFA World Cup to Russia on July 13, 2014 in Rio de Janeiro. AFP PHOTO / RIA NOVOSTI POOL / ALEKSEY NIKOLSKYI

FIFA Ex-Boss Sepp Blatter wird 90 – Sein Vermächtnis klingt nicht gut: Klagen, Korruption und Krisen

Zum 90. Geburtstag ist das öffentliche Vermächtnis des ehemaligen FIFA-Chefs Sepp Blatter von Klagen, Korruptionsvorwürfen und Krisen geprägt: Jahrelang formte er die FIFA, ehe Razzien, Ermittlungen und Vorwürfe um Stimmenkauf und dubiose Zahlungen sein Erbe überschatteten. Die Razzia im Zürcher Hotel Baur au Lac 2015, die umstrittenen WM-Vergaben an Russland und Katar sowie der Platini-Prozess — aus dem er zuletzt freigesprochen wurde — stehen symbolisch für diese Ära; Blatter verteidigt sich bis heute, kritisiert Nachfolger Gianni Infantino scharf und fordert eine ehrhafte Verabschiedung.

Der argentinische Stürmer Lionel Messi hebt den Pokal in die Höhe, während die argentinischen Spieler nach dem Sieg im internationalen Freundschaftsspiel "Finalissima" zwischen Italien und Argentinien im Wembley-Stadion in London am 1. Juni 2022 auf dem Spielfeld feiern. - Die Azzurri treffen in der ersten Finalissima in Wembley auf den südamerikanischen Kontinentalmeister. (Foto: Glyn KIRK / AFP)

Nahost-Krieg: Entscheidung über FIFA Finalissima kommende Woche

Die UEFA will bis Ende nächster Woche entscheiden, ob die für den 27. März im Lusail-Stadion in Doha geplante FIFA Finalissima zwischen Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien angesichts der seit dem vergangenen Wochenende eskalierten Lage im Nahen Osten stattfinden kann. UEFA und lokale Organisatoren führen intensive Gespräche und prüfen die Sicherheitslage vor Ort; derzeit werden keine Ausweichorte in Betracht gezogen, die endgültige Aussage hängt an der laufenden Risikoanalyse für Teams, Offizielle und Zuschauer.

Präsident erhält den neu geschaffenen FIFA Friedenspreis

WM 2026 Teilnehmer Iran: Was passiert, wenn der Iran nicht zur WM 2026 fährt?

Ein Rückzug würde dem iranischen Verband erhebliche finanzielle und sportliche Folgen bringen: Die FIFA sieht Mindeststrafen von 250.000 CHF (bei Rückzug ≥30 Tage vor Turnierbeginn) bzw. 500.000 CHF (bei späterem Rückzug) vor, zudem müssten erhaltene Fördergelder zurückgezahlt und Vorbereitungs- sowie Preisgelder verloren werden — daraus würden sechsstellige bis mögliche Millionenverluste resultieren. Außerdem droht ein Ausschluss von der WM 2030; angesichts der Visa- und politischen Spannungen beobachtet die FIFA die Lage genau, weil ein Rückzug oder Ausschluss auch Nachrücker und organisatorische Probleme nach sich ziehen würde.

Die Maskottchen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026, Maple, Zayu und Clutch, sowie Vertreter des New York New Jersey Host Committee, des US-Fussballverbands, des mexikanischen Fussballverbands und von Canada Soccer besuchen das Empire State Building, um 100 Tage vor Beginn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 zu feiern. An der Veranstaltung nahmen Alex Lasry, JT Batson, Peter Augruso und Iñigo Riestra López teil, die das Empire State Building mit Hilfe der Maskottchen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ – Maple, Zayu und Clutch – beleuchten werden, um die 100 Tage bis zum Beginn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 zu feiern. (Foto: VANESSA CARVALHO / BRAZIL PHOTO PRESS / Brazil Photo Press via AFP)

WM 2026: Ist das das hässlichste WM-Poster ever? Fifa kassiert Kritik und Häme

Die FIFA hat zum 100‑Tage‑Countdown das offizielle WM‑2026‑Poster vorgestellt – eine Collage, entworfen von Hank Willis Thomas, Minerva GM und Carson Ting, die nach Angaben der Organisatoren Energie, Vielfalt und die „inklusivste WM“ symbolisieren soll, lobend kommentiert von Präsident Gianni Infantino. In den sozialen Netzwerken sorgt das Motiv jedoch für Spott, Skepsis und zahlreiche Memes und Umbauten (darunter eine virale Parodie mit Soldatenmotiv); viele Nutzer nennen das Design „hässlich“ oder „langweilig“ und einige rufen sogar zum Boykott auf.

Iranische Frauen fordern eine Disqualifikation von der WM 2022 (Foto Depositphotos)

Irans Fußballerinnen: „Große Sorgen“ um Familien und Freunde

Die iranischen Fußballerinnen gehen mit großen Sorgen um Familien und Freunde in ihr zweites Gruppenspiel gegen Gastgeber Australien, weil eine Internetsperre den Kontakt in die Heimat nahezu unmöglich macht — Trainerin Marziyeh Jafari sprach von einem vollständigen Abgeschnittensein, Stürmerin Sara Didar brach sichtlich emotional zusammen. Sportlich will das Team trotz der Belastung professionell auftreten: Nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Südkorea bereiten sich die Iranerinnen auf das Spiel gegen Australien vor und schließen die Gruppe gegen die Philippinen ab.

Liveblog zur WM 2026 Auslosung

Fifa Präsident Infantino mit Idee gegen Rassismus auf dem Platz: Rote Karte für Mund zuhalten?

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat vorgeschlagen, Profis, die sich beim Sprechen mit Gegenspielern den Mund mit Trikot oder Hand bedecken, mit einer roten Karte vom Platz zu stellen – einen Vorschlag, den das IFAB bei seiner Sitzung in Wales nach dem Vorfall um Gianluca Prestianni und Vinícius Júnior diskutierte. Infantino argumentiert, das Verbergen des Mundes deute auf ein Fehlverhalten hin, Teilnehmer forderten jedoch eindeutige Kriterien für Schiedsrichter; eine mögliche Regeländerung könnte beim FIFA-Kongress im April in Vancouver beschlossen und rechtzeitig für die WM (11. Juni–19. Juli) eingeführt werden.