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Der Senegal krönt sich zum Afrikameister und besiegt Marokko im dramatischen Finale des Afrika-Cups mit 1:0 nach Verlängerung. Doch der Triumph wird von unwürdigen Szenen überschattet: Ein umstrittener Elfmeter sorgt für Chaos, während die marokkanischen Fans in der letzten Minute aufbegehren. Sadio Mané und seine Mitspieler bringen den Titel nach 2022 erneut nach Senegal, während Marokko weiter auf den ersten Titel seit 1976 warten muss.

Chaos und Proteste im Finale
Der Afrika-Cup endet für den Senegal in einem Meer aus Emotionen. Nach einem spannungsgeladenen Spiel, das bis zur letzten Minute auf der Kippe stand, sorgte ein strittiger Elfmeterpfiff für tumultartige Szenen. Senegals Trainer Pape Thiaw reagierte auf die Entscheidung des Unparteiischen Jean-Jacques Ndala, indem er seine Spieler vom Platz beorderte. Diese Entscheidung führte zu einem Aufstand der marokkanischen Fans, die sich auf dem Platz versammeln wollten, um ihrem Unmut Luft zu machen.
Der umstrittene Elfmeter
In der Nachspielzeit fiel Marokkos Brahim Díaz im Strafraum, was den Schiedsrichter dazu veranlasste, nach Sichtung der Videobilder auf Elfmeter zu entscheiden. Díaz trat an, jedoch scheiterte er mit einem schwachen Schuss an Senegals Torwart Edouard Mendy, der sein Team in die Verlängerung rettete. Diese Entscheidung zog heftige Proteste nach sich, während die Senegalesen auf dem Spielfeld blieben und das Finale fortsetzten.

Das goldene Tor des Pape Gueye
In der Verlängerung war es schließlich Pape Gueye, der mit einem traumhaften Schuss in der 94. Minute für den entscheidenden Treffer sorgte. Der Senegal feierte seinen zweiten Titel nach 2022, während die Gastgeber aus Marokko weiterhin auf den ersten Afrika-Cup-Sieg seit 1976 warten müssen. Das Aufeinandertreffen im Stade de Marrakech wird als eines der dramatischsten in die Geschichte des afrikanischen Fußballs eingehen.
Marokkos Traum vom Titel geplatzt
Obwohl Marokko mit einer starken Generation um Achraf Hakimi und Brahim Díaz antrat, scheiterte das Team erneut im Finale. Nach dem sensationellen Weg ins Endspiel, der die Mannschaft bis ins Halbfinale führte, endete der Traum vom Titel im eigenen Land. Die marokkanischen Spieler müssen nun die schmerzhafte Realität akzeptieren: Der Weg zum Titel bleibt weiterhin steinig.