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Bayern München ohne Manuel Neuer gegen Dortmund: Der Kapitän reiste laut Sky und Bild nicht mit zum Bundesliga-Klassiker am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Neuer hatte noch am Abschlusstraining teilgenommen, wird aber nach Angaben der Medien vorsorglich geschont. Hinter den Bayern-Toren würde damit erneut Jonas Urbig stehen. Neuer hatte sich am 14. Februar bei Werder Bremen einen Faserriss in der linken Wade zugezogen und bereits das Spiel gegen Eintracht Frankfurt verpasst.

Manuel Neuer fehlt im Klassiker
Wie Sky und Bild berichten, ist Manuel Neuer nicht mit nach Dortmund gereist und steht dem Team im Bundesliga-Kracher damit voraussichtlich nicht zur Verfügung. Zuvor hatte der Torhüter noch am Abschlusstraining teilgenommen, Trainer Vincent Kompany zeigte sich am Freitagmorgen zunächst optimistisch: „Manu sieht eigentlich gut aus, wir haben gedacht, dass er vielleicht länger ausfällt“, sagte der Belgier auf der Pressekonferenz. Kompany fügte hinzu: „Aber trotzdem möchte ich es noch einmal mit Manu besprechen.“ Die Medien bewerten das Nicht-Mitreisen als Vorsichtsmaßnahme.
Diagnose: Faserriss in der Wade — Folgen für Mannschaftstraining
Neuer hatte sich im Spiel bei Werder Bremen am 14. Februar (3:0) einen Faserriss in der linken Wade zugezogen und war zur Halbzeit ausgewechselt worden. Die Diagnose betrifft die Wadenmuskulatur und bedeutet eine Unterbrechung im Mannschaftstraining; deshalb wurde er bereits beim Duell gegen Eintracht Frankfurt (3:2) ersetzt. Eine solche Verletzung erfordert in der Regel Reha-Maßnahmen und angepasste Trainingsphasen, daher erscheint die jetzige Vorsicht nachvollziehbar.
Jonas Urbig als Ersatz zwischen den Pfosten
Als Vertreter würde Jonas Urbig im Klassiker zwischen den Pfosten stehen und damit ein weiteres Spiel für Bayern absolvieren. Für das Restspiel der Saison bedeutet das eine kurz- bis mittelfristige Lösung im Tor, während der Verein die Situation mit dem Kapitän intern weiter beurteilt. Die Personalentscheidung beeinflusst die Planungen für Standartsituationen und das Torwart-Coaching in der Vorbereitung auf das Spiel in Dortmund.
Kompany betont Bedeutung des Spiels
Trainer Vincent Kompany unterstrich vor dem Klassiker die Bedeutung der Partie: „Es ist ein Klassiker, diese Spiele sind dermaßen wichtig, dass es wie ein kleiner Titel ist.“ Seine Mannschaft geht mit acht Punkten Vorsprung in das Duell, und Kompany forderte ein mutiges Auftreten: „Wir dürfen das so groß machen, wie es ist – und ich hoffe, dass es auch ein richtiges Topspiel wird. Nicht zwei Mannschaften, die Angst haben und nur auf die Punkte schauen.“ Außerdem beschrieb er die Stimmung im Training: „Bei meinem Team habe ich in den vergangenen Tagen gespürt, dass es eine Klassiker-Woche war. Es war gesundes Gift im Training, was ich liebe. Das sind die Spiele, für die man Fußball spielt. In meinem Kopf geht es nur ums Gewinnen. Die Möglichkeit dazu zu haben, diese Spiele zu gewinnen, ist das Geilste, was es gibt.“