Frauen Nationalmannschaft: DFB-Trainer Wück soll wieder Titel holen

Der DFB hat den Vertrag mit Christian Wück bis August 2029 verlängert. Der Bundestrainer der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft soll die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und bei bis zu drei großen Turnieren um Titel kämpfen. Mit den Heim-EM 2029 und der WM 2027 in Brasilien stehen bedeutende Herausforderungen bevor. Wück will den eingeschlagenen Weg des Umbruchs weitergehen und die Talente des deutschen Frauenfußballs fördern.

Bundestrainer Christian Wück: "Die Nations League ist eine sehr gute Gelegenheit für die Entwicklung der Mannschaft" Foto: Yuliia Perekopaiko/DFB
Bundestrainer Christian Wück: „Die Nations League ist eine sehr gute Gelegenheit für die Entwicklung der Mannschaft“ Foto: Yuliia Perekopaiko/DFB

Vertragsverlängerung für Wück bis 2029

Der DFB hat entschieden, den Vertrag von Christian Wück, der am Jahresende auslief, langfristig zu verlängern. Der 52-Jährige übernimmt damit die Verantwortung für die Nationalmannschaft bis August 2029. Wück, der die Mannschaft nach Olympia von Horst Hrubesch übernommen hatte, äußerte sich erfreut über die Verlängerung: „Es ist ein großes Privileg, dieses besondere Amt weiter ausüben zu dürfen.“ Sein Ziel ist es, die deutschen Fußballerinnen wieder zu Titelgewinnen zu führen.

Herausforderungen und Ziele bis 2029

Mit der Heim-EM 2029 und der WM 2027 in Brasilien stehen für Wück gleich mehrere große Herausforderungen an. „Wir können mit den Platzierungen zufrieden sein. Am Optimum sind wir aber noch nicht“, betonte der DFB-Coach. Nach dem verpassten Titelgewinn bei der EM 2022 und der Nations League bleibt der Anspruch, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und den großen Triumph zu erreichen. Sportdirektorin Nia Künzer fordert, „gemeinsam auf die EURO im eigenen Land hinzuarbeiten“.

Erfolge und Umbruch im deutschen Frauenfußball

Unter Wücks Leitung hat sich ein neues Team gebildet, das durch ein selbstbewusstes und dynamisches Spiel überzeugt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf lobte den „wichtigen Umbruch“ nach den Rücktritten von Führungsspielerinnen wie Alexandra Popp. Der Bundestrainer setzt auf junge Talente und hofft, weitere Spielerinnen zu entdecken, die das A-Nationalteam verstärken können. Spielerinnen wie Ann-Katrin Berger und Kapitänin Giulia Gwinn prägen mittlerweile das Gesicht der DFB-Auswahl.

Vorbereitung auf die WM-Qualifikation 2026

Für das Jahr 2026 hat Wück die WM-Qualifikation als oberste Priorität festgelegt. Die deutschen Fußballerinnen starten am 3. März in Dresden gegen Slowenien in die Qualifikation. Weitere Gegner in der Gruppe A4 sind Österreich und Norwegen. Wück freut sich darauf, die Entwicklung seiner Spielerinnen zu beobachten und hofft, dass der DFB weiterhin junge Talente fördern kann, um den Erfolg des Teams langfristig zu sichern.