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Dayot Upamecano hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2030 verlängert und damit den monatelangen Poker endgültig beendet. Der 27‑Jährige präsentierte in München ein Trikot mit der symbolischen „Rückennummer“ 2030 und betonte, er sei „sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben“. Die Vertragsverlängerung bringt dem Innenverteidiger laut Medienberichten eine Zugehörigkeit zur obersten Gehaltskategorie, ein üppiges Handgeld und eine mögliche Ausstiegsklausel ab 2027. Für die Säbener Straße bedeutet die Unterschrift eine klare Bestätigung der Kaderplanung.

Upamecano unterschreibt bis 2030
Dayot Upamecano verlängerte seinen im Sommer auslaufenden Arbeitspapiervertrag um vier Jahre und bleibt damit bis 2030 beim deutschen Rekordmeister. Im schwarzen Muskelshirt präsentierte der Franzose symbolisch ein Bayern-Trikot mit der Zahl 2030 und erklärte: „Ich bin sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben und in diesem Team weiterspielen zu können.“ Die offizielle Unterschrift beendet eine Phase, in der der Innenverteidiger und seine Berater wiederholt auf Zeit gespielt hatten.
Monatelanger Poker und öffentliche Diskussionen
Über Monate zogen sich Verhandlungen und Spekulationen hin: Anfang Januar galt der Deal zunächst als nahezu abgeschlossen, wenig später kursierten Berichte über ein angebliches Ultimatum der Vereinsführung. Vereinspatron Uli Hoeneß griff in der Öffentlichkeit den Agenten des französischen Nationalspielers an, bevor nun Ruhe einkehrte. Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen wertete die Verlängerung als Beleg für den internationalen Stellenwert des Klubs: Die Vertragsverlängerung „beweist einmal mehr unseren Stellenwert im internationalen Fußball“, so Dreesen.
Sportvorstand Eberl: „Ein Kader braucht Ankerpunkte“
Sportvorstand Max Eberl lobte Upamecanos Entwicklung an der Säbener Straße: „Ein Kader braucht Ankerpunkte. Mit Dayot setzen wir den nächsten.“ Eberl betonte zugleich die Philosophie hinter der Personalplanung: „Oft lautet die Frage nicht, wen man holt – sondern wen man entwickelt: Dayot ist beim FC Bayern zum internationalen Spitzenspieler gereift, wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.“ Upamecano war im Sommer 2021 von RB Leipzig nach München gewechselt und hat sich seitdem zum Leistungsträger gemausert.
Vertragskonditionen: Gehalt, Handgeld und Ausstiegsklausel
Dem Vernehmen nach rückt Upamecano mit der neuen Vertragsdauer in die oberste Gehaltskategorie der Münchner auf. Zusätzlich soll ein üppiges Handgeld gezahlt worden sein; außerdem ist eine Ausstiegsklausel vorgesehen, die 2027 wirksam werden kann. Solche Modalitäten spiegeln den gestiegenen Marktwert und die sportliche Bedeutung des Innenverteidigers wider. Upamecano selbst richtete den Blick nach vorne: „Wir haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele.“