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Zweitligist 1. FC Nürnberg hat das Arbeitspapier mit Cheftrainer Miroslav Klose verlängert. Der 47-Jährige leitet das Team seit Juni 2024, der Verein machte wie gewohnt keine Angaben zur Vertragsdauer. Nach längeren Verhandlungen und einer Phase, in der die Zukunftsplanung intensiv besprochen wurde, einigten sich beide Seiten auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Die Verlängerung signalisiert Kontinuität beim FCN, der sich sportlich zuletzt stabilisierte.

Vertragsverlängerung beim 1. FC Nürnberg bestätigt
Der Verein teilte am Donnerstag offiziell mit, dass Miroslav Klose weiterhin als Cheftrainer der Franken tätig sein wird. Angaben zur Laufzeit des neuen Vertrags ließ der Club, wie üblich, offen; konkrete Details zu Unterschrift oder Vertragsdauer wurden nicht veröffentlicht. Lange Zeit hatte die Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Arbeitspapiers auf sich warten lassen, bevor beide Seiten nun eine Einigung erzielten. Dennoch bleibt unklar, wie lange Klose künftig die sportliche Entwicklung des Clubs verantworten wird.
Statements von Sport-Vorstand und Übungsleiter
Sport-Vorstand Joti Chatzialexiou betonte die enge Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen: „Miro und ich waren uns immer einig, dass wir unseren Weg auch künftig gemeinsam fortsetzen wollen.“ Er erklärte, sie hätten aufgrund ihrer guten Beziehung in den vergangenen Wochen ausgiebig die für die Zukunft wichtigen Punkte erörtert. Klose ergänzte, man habe die Zeit genutzt, „um Themen intern aufzuarbeiten und diese offen und konstruktiv zu besprechen“. Dabei sei die Richtung für beide stets dieselbe gewesen: den Club weiterzuentwickeln und nach vorne zu bringen.
Kloses Trainerlaufbahn und sportlicher Kontext
Klose begann seine Trainerkarriere 2016 im Stab der deutschen A-Nationalmannschaft und übernahm 2018 die U17 des FC Bayern. Vor seinem Engagement in Nürnberg war der Weltmeister von 2014 Cheftrainer beim österreichischen Bundesligisten SCR Altach. Sportlich war der FCN schlecht in die Saison gestartet: nur ein Punkt aus fünf Spielen, Platz 18 in der Tabelle und das Pokal-Aus in der 1. Runde gegen den Regionalligisten Illertissen sorgten früh für Kritik an der Arbeit des Chefcoachs. Aktuell hat sich die Mannschaft etwas stabilisiert und steht in der 2. Bundesliga auf Tabellenplatz zehn.