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Fußball-Nationalspieler Nadiem Amiri hat vor dem Gastspiel von Mainz 05 bei Borussia Dortmund eine deutliche Kampfansage formuliert: „Wir sind ein Angstgegner für große Vereine.“ Amiri betonte, Mainz gehe den Top-Clubs gezielt „auf die Nerven“, laufe viel und sei „eklig“ — auch der BVB sei demnach schlagbar. Der Mittelfeldspieler verwies auf die jüngste Serie von drei Siegen und lobte gleichzeitig Trainer Urs Fischer als prägenden Faktor. Zudem sprach Amiri über Mainz‘ Ambitionen in der Conference League und seine persönliche Hoffnung, sich für die WM zu empfehlen.

Amiri sieht Mainz als Angstgegner für große Teams
Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund sagte Amiri bei RTL/ntv und sport.de: „Wir sind ein Angstgegner für große Vereine. Die wissen, wir gehen ihnen auf die Nerven. Wir laufen, marschieren, werden nie müde, sind eklig.“ Er unterstrich, dass Mainz auch im Westfalenstadion für Probleme sorgen könne und fügte hinzu: „Auch Dortmund ist schlagbar. Mainz ist nie einfach für Dortmund.“ Außerdem betonte er, der FSV könne dem BVB „weh tun“ und dort „gewinnen“ — die Partie steigt am Freitagabend um 20.30 Uhr (Sky und RTL).
Aktuelle Statistiken von Amiri in der Saison 2025/2026
Urs Fischer als Prägefigur für die jüngste Formkurve
Der sonst als Abstiegskandidat eingeordnete Klub aus Rheinhessen hat zuletzt drei Siege in Serie eingefahren, ein Erfolg, dem Amiri großen Anteil dem Chefcoach zuschreibt. Über Fischer sagte Amiri: „Er ist wie eine Vaterfigur, wir haben sehr viel Respekt vor ihm.“ Der Schweizer Übungsleiter strahle „jeden Tag“ und sei sehr klar in dem, was er wolle; Fischer verlange kein reines Sicherheitsdenken, sondern suche das Spiel in Drucksituationen, was Konzentration und Trainingsniveau nach Amiris Eindruck „höher“ habe werden lassen.
Conference League und persönliche WM-Ambitionen
Parallel zur Bundesliga-Situation richtet Mainz 05 den Blick auf die Europacup-Saison: Amiri setzte große Ziele für die Conference League und sagte klar: „Wir wollen dort Großes erreichen und den Titel gewinnen. Das ist zu 100 Prozent möglich.“ Er malte sogar die Vision eines internationalen Finales in Deutschland: „Wir als deutsches Team im Finale in Leipzig mit Mainz 05, das wäre eine Traumgeschichte“.
Letzte Chance für die WM
Privat hofft Amiri, seine Leistungen für eine Nominierung zur Weltmeisterschaft im Sommer zu nutzen. „Die WM ist das Größte für mich, dort für Deutschland zu spielen. Ich bin jetzt 29 und es wird dann wahrscheinlich meine letzte Chance sein“, sagte der Nationalspieler.