Three Lions: Thomas Tuchel soll England auch bei Heim-EM 2028 coachen

Thomas Tuchel soll offenbar auch über die anstehende WM hinaus Chefcoach der englischen Nationalmannschaft bleiben. Britische Medien berichten übereinstimmend, dass der Deutsche seinen Arbeitspapier bis zur Heim-EM 2028 verlängern will. Tuchel hatte das Amt im Januar 2025 übernommen und die Three Lions mit acht Siegen in acht Qualifikationsspielen zur WM geführt. Laut BBC sieht der Übungsleiter die Leitung der englischen Auswahl bei einer Heim-Europameisterschaft „als einmalige Chance“ und sei bereit, sich „für zwei weitere Jahre zu verpflichten“.

Englands deutscher Cheftrainer Thomas Tuchel bei einer Trainingseinheit im St. George's Park in Burton-on-Trent, Mittelengland, am 18. März 2025 vor den Fußballspielen der UEFA-WM-Qualifikationsgruppe K gegen Albanien am 21. März und Lettland am 26. März. (Foto von Paul ELLIS / AFP)
Englands deutscher Cheftrainer Thomas Tuchel bei einer Trainingseinheit im St. George’s Park in Burton-on-Trent, Mittelengland, am 18. März 2025 vor den Fußballspielen der UEFA-WM-Qualifikationsgruppe K gegen Albanien am 21. März und Lettland am 26. März. (Foto von Paul ELLIS / AFP)

Tuchels Vertragsverlängerung bis zur Heim-EM

Mehrere britische Medien melden, dass der englische Verband und Tuchel eine Verlängerung des Vertrags planen, die den Trainer bis zur Europameisterschaft 2028 binden würde. Die geplante Vertragsdauer soll Kontinuität sichern und Spekulationen um die Zukunft des Chefcoachs vor und während der WM im Sommer vermeiden. Dem Vernehmen nach habe der Verband daher frühzeitig für Klarheit gesorgt, um den Fokus auf die sportliche Vorbereitung zu legen. Eine offizielle Bestätigung seitens des Verbands liegt in den Quellenmeldung derzeit noch nicht vor.

Bilanz des Übungsleiters und Weg zur WM

Tuchel übernahm das Traineramt im Januar 2025 und führte England anschließend durch die Qualifikation mit acht Siegen in acht Partien – eine makellose Bilanz, die die Three Lions zur WM in den USA, Mexiko und Kanada brachte. Die beeindruckende Leistungsserie stärkte seine Position beim Verband und offenbarte die Praxisnähe seines Führungsstils bei Turniervorbereitungen. Gleichzeitig betonen Beobachter in den Meldungen, dass der Coach die Chance, eine Heim-EM zu leiten, als Karrierehöhepunkt betrachtet und deshalb eine weitere Verpflichtung befürwortet.

Verband setzt auf Kontinuität vor der WM

Der englische Verband wolle laut Berichten jede Zukunftsspekulation rund um das WM-Turnier (11. Juni bis 19. Juli) vermeiden und setzt deshalb auf Planbarkeit und Stabilität im Trainerstab. Diese Linie zielt darauf ab, Abläufe der Vorbereitung, die Kaderplanung und die Trainingssteuerung nicht durch öffentliche Diskussionen zu stören. Dementsprechend habe man offenbar bereits intern Klarheit geschaffen, um den Fokus voll auf das Turnier in Nordamerika zu richten. In der Gruppenphase trifft England dort auf Kroatien, Ghana und Panama.

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