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„Fußball im Fokus, keine Politik“ – so bringt es der Nationalstürmer im kicker-Interview auf den Punkt. Füllkrug will sich an der Boykott‑Debatte rund um die XXL‑WM in den USA, Mexiko und Kanada nicht beteiligen und fordert stattdessen Konzentration auf das Sportliche. Für ihn bleibt die Weltmeisterschaft das Größte, was ein Profi spielen kann. Gleichzeitig betont der Angreifer, dass sein Winterwechsel zu AC Mailand nichts mit dem Turnier zu tun hatte.

(Photo by Izzy Poles/News Images)
Füllkrug zur Boykott‑Debatte um die WM 2026
Niclas Füllkrug macht klar, dass er sich nicht an der öffentlichen Diskussion um einen möglichen Boykott beteiligen will: „Es gibt immer Menschen, die irgendwelche Ideen formulieren, die sie von uns einfordern möchten. Aber mir geht es rein ums Fußballerische.“ Der Stürmer stellt das sportliche Großereignis in den Mittelpunkt und nennt die Weltmeisterschaft „das Größte, was du als Fußballer spielen kannst“. Damit signalisiert er, dass für ihn die WM 2026 in erster Linie eine sportliche Chance bleibt und keine politische Bühne.
Aktuelle Statistiken von Füllkrug in der Saison 2025/2026
Eindruck von der Lage in den USA und mediale Wahrnehmung
Gleichzeitig sagt Füllkrug, dass er sich ein Bild von der Lage in den USA mache: „Ich bin mittlerweile 33, und in diesem Alter liest man sicher die eine oder andere Nachricht mehr als mit 19.“ Er gibt zu, dass man mit zunehmendem Alter mehr von der Welt mitbekommt und dementsprechend informiert sei, was in den USA abläuft. Diese mediale Aufmerksamkeit ändert aber nichts an seiner Prioritätensetzung: Die Vorbereitung auf das sportliche Saisonende und mögliche Einsätze im Nationalteam bleiben vorrangig.
Winterwechsel zu AC Mailand und Perspektive für die Nationalmannschaft
Der Transfer von West Ham United zur AC Mailand im Winter habe für Füllkrug nichts mit der anstehenden WM zu tun: „Ich hätte alles genauso gemacht, auch wenn keine WM im Sommer anstünde. Das Thema wird mir momentan ein bisschen zu groß gemacht. Wir reden hier von einem Wechsel zur AC Mailand.“ Der Angreifer erwartet, dass ihn der Klubwechsel sportlich voranbringt: Je mehr Torchancen er in Mailand erhält und verwertet, desto wahrscheinlicher seien positive Notizen des Bundestrainers. Grundsätzlich sei dem Übungsleiter aber seine Qualität bekannt und er wisse, „wie er mich am besten einsetzt“.