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10.000 Trikots verkauft: Edin Dzeko hat mit seinem Wechsel zu FC Schalke 04 nicht nur sportlich für Wirbel gesorgt, sondern auch wirtschaftlich. Laut Berichten wurden rund 10.000 Trikots mit seinem Namen abgesetzt, was die Klubkasse spürbar füllt. Die Merchandising-Einnahmen reichen demnach aus, um Dzekos Schalke-Gehalt für die verbleibenden fünf Monate der Saison zu decken. Damit refinanziert der Winter-Transfer sein Fixgehalt praktisch aus den Fanshops.

10.000 Trikots verkauft – Einnahmen und Kalkulation
Sport Bild berichtet, dass etwa 10.000 Trikots mit Dzekos Rückennummer verkauft wurden. Nach Abzug der Logistikkosten bleibt dem Klub pro Shirt ein Gewinn von circa 35 Euro, was zusammengerechnet Einnahmen von rund 350.000 Euro ergibt. Nach steuerlichen Abzügen verbleiben dem Zweitligisten demnach ungefähr 300.000 Euro – genau die Summe, die als Grundgehalt für die fünf Monate bis Saisonende veranschlagt ist. Die Merchandising-Erlöse haben damit das Fixgehalt faktisch refinanziert.
Sportliche Präsenz treibt Nachfrage – Trefferquote und Fanreaktion
Dzeko unterstreicht seine wirtschaftliche Wirkung auch auf dem Platz: Der 39‑Jährige erzielte in seinen ersten drei Einsätzen drei Tore und kommt damit auf einen Schnitt von einem Treffer alle 46 Minuten. Diese Effizienz steigert die Nachfrage nach Trikots und Merchandise merklich; das Heimtrikot ist in den gängigen Größen bereits zwischenzeitlich vergriffen. Gleichzeitig wirkt Dzekos Auftreten bodenständig: Er sucht eine Wohnung in Gelsenkirchen, während seine Familie vorerst in Italien bleibt – ein Zeichen für die enge Anbindung an den Standort, das die Fanbegeisterung zusätzlich befeuert.
Vertragsbestandteile, Ablösefrei-Transfer und mögliche Zusatzkosten
Dzeko war ablösefrei vom Klub in Florenz nach Gelsenkirchen gewechselt und unterschrieb ein Arbeitspapier bis zum Saisonende. Sein Fixgehalt für die fünf Monate entspricht laut Bericht den genannten rund 300.000 Euro nach Abgaben. Allerdings kann die Gesamtrechnung noch steigen: Dem Vernehmen nach sind Zusatzprämien für Tore, Punkte oder einen möglichen Aufstieg vereinbart, wobei ein Aufstiegsbonus mit rund 400.000 Euro dotiert sein soll. Sollten Prämien greifen, könnten sie die mutmaßliche Kostenbilanz verändern; gleichzeitig dürften anhaltende Trikotverkäufe Teile dieser Zusatzkosten wieder einspielen.