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Der FSV Mainz 05 hat im Abstiegskampf ein starkes Zeichen gesetzt, indem sie mit 2:1 (1:1) gegen RB Leipzig gewinnen konnten. Der Übungsleiter Urs Fischer zeigt damit, dass seine Mannschaft in der Lage ist, gegen Champions-League-Anwärter zu bestehen. Nadiem Amiri und der eingewechselte Silas drehten die Partie nach einem Rückstand. Die Mainzer festigen damit ihre Position im Kampf um den Klassenerhalt.

Fischer bleibt bescheiden nach dem Sieg
Nach dem Spiel ließ sich Urs Fischer nicht lange blicken, während seine Spieler von den mitgereisten Fans gefeiert wurden. Der Chefcoach des FSV Mainz 05 ist nicht für große Gesten bekannt und setzt lieber auf die Kraft der Taten. Durch den Erfolg in Leipzig hat Mainz in den letzten sieben Spielen unter Fischer insgesamt 12 Punkte gesammelt. Sportdirektor Niko Bungert äußerte sich bei Sky: „Die Siege machen Spaß. Das hatten wir in der Hinrunde nicht so oft. Wir haben eine Sicherheit auf dem Feld und haben es uns verdient.“
Spielverlauf: Rückstand und Wende
Die Partie begann für die Mainzer eher ungünstig, als Conrad Harder in der 40. Minute für die Gastgeber traf. Doch die Gäste ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verwandelte Nadiem Amiri einen Foulelfmeter zum 1:1. Der Kapitän David Raum bekam den Strafstoß zugesprochen, nachdem er in Phillip Tietz hineinrutschte. Gleich nach der Pause besorgte Silas mit einem beeindruckenden Solo den Führungstreffer für Mainz.
Verletzung von Hollerbach trübt den Sieg
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Stürmer Benedict Hollerbach musste frühzeitig ausgewechselt werden und beobachtete den Abpfiff mit Krücken an der Seitenlinie. Die Diagnose zu seiner Verletzung steht noch aus, und es bleibt abzuwarten, wie lange er dem Team fehlen wird. Dies könnte für die Mainzer im weiteren Verlauf der Saison eine Herausforderung darstellen.
RB Leipzigs Negativserie setzt sich fort
Die Niederlage gegen Mainz war bereits die vierte in den letzten sieben Spielen für RB Leipzig. Die Sachsen können ihre Position im Rennen um die Champions-League-Plätze nicht festigen und stehen nun unter Druck. Am kommenden Sonntag könnte der VfB Stuttgart Leipzig von Platz vier verdrängen, was die Situation für die Mannschaft von Trainer Marco Rose weiter verschärfen würde. Trotz einiger Chancen, darunter ein Aluminiumtreffer von Romulo, gelang es Leipzig nicht, die Partie zu drehen.