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Die DFB-Frauen starten mit klaren Zielen in die Frauen Fußball WM-Qualifikation für Brasilien 2027. Sportdirektorin Nia Künzer und Bundestrainer Christian Wück formulieren am DFB-Campus Ambitionen auf das WM-Ticket und langfristigen Erfolg. Mit Wücks Vertrag bis 2029 und dem Auftrag, die Lücke zu Spitzenmannschaften wie Spanien zu schließen, beginnt nun die konkrete Arbeit an Spielentwicklung, Kontinuität und Kaderform. Im Fokus stehen der Quali-Auftakt gegen Slowenien in Dresden, die Rückkehr zentraler Spielerinnen und die Bewältigung aktueller Personalengpässe. Die nächsten Länderspiele 2026 der Frauen-Nationalmannschaft im März werden zeigen, wie stark das Team ins neue Jahr starten wird auf dem Weg zum nächsten WM-Stern.

DFB-Frauen peilen WM-Qualifikation 2027 an
Die unmittelbare Aufgabe lautet: so schnell wie möglich das Ticket für die WM 2027 in Brasilien lösen. Sportdirektorin Nia Künzer betonte zum Jahresauftakt, „Wir wissen, dass wir noch höhere Ziele haben, auch gerne mal wieder einen Titel gewinnen wollen.“ Bundestrainer Christian Wück hat nach seiner langfristigen Vertragsverlängerung bis 2029 den Auftrag, die Mannschaft weiterzuentwickeln und sie zu einer trittfesten Turniermannschaft zu formen.
Spielplan der WM-Qualifikation 2027
| Datum | Uhrzeit | Vorschau | 🇩🇪 Deutschland vs. | Ort (voraussichtlich) | TV |
|---|---|---|---|---|---|
| 03.03.2026 | 17:45 | DE-SLO | 🇸🇮 Slowenien | heim | |
| 07.03.2026 | 18:00 | NOR-DE | 🇳🇴 Norwegen | auswärts | |
| 14.04.2026 | 18:15 | DE-AT | 🇦🇹 Österreich | heim | |
| 18.04.2026 | 18:00 | AT-DE | 🇦🇹 Österreich | auswärts | |
| 05.06.2026 | tba | DE-NOR | 🇳🇴 Norwegen | heim | |
| 09.06.2026 | tba | SLO-DE | 🇸🇮 Slowenien | auswärts |
Wücks Marschroute: Kontinuität und Entwicklung
Wück kündigte an, nahtlos an die spielerischen Leistungen des vergangenen Jahres anzuknüpfen und die nächsten Schritte im Entwicklungsprozess zu gehen. Er sieht Potenzial in der Mannschaft, „Turniere auch erfolgreich spielen zu können“, und will die bislang bestehende Lücke zu Topnationen wie Spanien weiter schließen. Entscheidend sind Kontinuität in der Besetzung – etwa mit Ann-Katrin Berger als Nummer eins – sowie die gezielte Integration entwicklungsfähiger Spielerinnen.

Rückkehrerinnen und Schlüsselspielerinnen
Für den Quali-Start ruft Wück drei Rückkehrerinnen in den Kreis: Lea Schüller, Carlotta Wamser und Sophia Kleinherne. Schüller, die nach England zu Manchester United gewechselt ist, soll sich „körperlich, athletisch unheimlich weiterentwickeln“, so Wück, und bringt internationale Erfahrung mit. Wamser und Kleinherne kehren nach Verletzungen zurück und sollen dem Kader Optionen in Offensive und Defensive geben.
Personalsituation: Ausfälle, Optionen und Kaderentscheidungen
Die DFB-Frauen müssen allerdings Verletzungs-Ausfälle kompensieren: Innenverteidigerinnen Bibiane Schulze Solano und Kathrin Hendrich fehlen, ebenso Alara Sehitler. Sydney Lohmann steht wegen mangelnder Spielpraxis nur auf Abruf bereit; Vivien Endemann erhält dafür wieder eine Chance. Bundestrainer Wück betont, dass die Auswahl auch davon abhängt, welche Spielerinnen international bestehen und die Nationalmannschaft direkt profitieren lassen.
Quali-Modus, Gegner und Termine
Die deutsche Mannschaft startet die Qualifikation in der Gruppe A4 am 3. März in Dresden gegen Slowenien (17.45 Uhr, ARD) und trifft vier Tage später auf Norwegen (18.00 Uhr, ZDF-Livestream). Dritter Gegner der Gruppe ist Österreich. Nur der Gruppensieger sichert das direkte WM-Ticket; deshalb kommt es auf konstante Leistungen über die gesamte Qualifikationsphase an.