FC Bayern München: Ex-Torhüter Gospodarek hofft auf Neuer-Verlängerung

Manuel Neuer plant eine weitere Saison beim FC Bayern München, um seinen Nachfolger Jonas Urbig optimal vorzubereiten. Ex-Torhüter Uwe Gospodarek sieht diese Konstellation als ideal für Urbig, um sich zu entwickeln. Die Herausforderungen für einen jungen Torhüter sind groß, doch Gospodarek ist überzeugt von den Fähigkeiten seines Schützlings. Neuer fungiert als hervorragender Mentor und die Qualität von Urbig ist unbestritten.

Dayot Upamecano und Jonas Urbig vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)
Dayot Upamecano und Jonas Urbig vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)

Gospodarek fordert ein weiteres Jahr für Neuer

Uwe Gospodarek, ehemaliger Torwarttrainer beim 1. FC Köln, äußert den Wunsch, dass Manuel Neuer noch eine Saison beim Rekordmeister Bayern München spielt. „Für seinen Reifeprozess wäre es perfekt, wenn diese Konstellation nochmal ein Jahr gehen würde“, erklärte Gospodarek in einem Gespräch mit dem Münchner Merkur. Er betont, dass es in der Vergangenheit viele Ersatztorhüter gab, die mit dem Druck einer Beförderung als Nummer eins nicht zurechtkamen.

Herausforderungen für Jonas Urbig

Die Mehrfachbelastung eines Torhüters in der Bundesliga ist nicht zu unterschätzen. Gospodarek warnt davor, dass Urbig, der erst 22 Jahre alt ist, bei jedem Spiel gefordert wird. „Wenn so ein junger Kerl jeden dritten Tag abliefern muss, ist das schon eine Umstellung“, so der Trainer weiter. Dennoch lobt er Urbig für seine Bereitschaft, die Rolle des Nummer zwei anzunehmen und alles aufzusaugen, was ihm Neuer beibringt.

Neuer als Mentor

Gospodarek hebt hervor, dass Neuer voll und ganz hinter Urbig steht. „Man merkt, dass Manuel Neuer deshalb komplett hinter ihm und seinem Weg steht“, sagte der 52-Jährige. Urbig arbeite hart und zeige den Willen, Bayerns Nummer eins zu werden. Gospodarek ist überzeugt, dass Neuer der perfekte Lehrmeister für Urbig ist, um an die Spitze zu gelangen.

Bereitschaft für die Zukunft

Der ehemalige Trainer sieht Urbig auch gut vorbereitet, falls Neuer seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängert. „Irgendwann werden die Samthandschuhe ausgezogen und der Welpenschutz ist vorbei“, so Gospodarek. Er betont die Notwendigkeit, dass der Verein in schwierigen Phasen hinter dem jungen Torhüter steht, denn „jeder Torhüter in diesem Alter macht Fehler – die muss er auch machen dürfen.“ Die Qualität von Urbig ist unbestritten, und seine Entwicklung wird mit Spannung verfolgt.