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US-Präsident Donald Trump hat dem WM-Co-Gastgeber Kanada erneut mit scharfen Worten gedroht – ein Vorgang, der die Vorbereitungen für die 2026 FIFA World Cup-Co-Gastgeberrolle überschattet. In einem Post auf Truth Social kritisierte Trump ein Handelsabkommen zwischen Kanada und China, warnte, das Land werde «eaten alive», und drohte zugleich, die Eröffnung der Gordie Howe International Bridge zu blockieren. Er behauptete, die Brücke enthalte „praktisch keinen US‑Anteil“ und die USA seien „zumindest zur Hälfte Eigentümer“, weshalb die Öffnung aus seiner Sicht erst erfolgen dürfe, wenn die USA vollständig entschädigt würden. Die Äußerungen reißen alte Spannungen über Zölle und Handelsfragen wieder auf – und betreffen direkt einen der drei Co‑Gastgeber der WM 2026.

Trump-Drohung richtet sich explizit gegen Kanada als Co-Gastgeber
Donald Trump verband seine Kritik an Kanadas jüngem Handelsabkommen mit China direkt mit dem Status als Co‑Gastgeber der WM 2026. Kanada teilt sich die Austragung des Turniers mit den USA und Mexiko; kanadische Austragungsorte sind Toronto und Vancouver. Dennoch stellte Trump die Loyalität und die wirtschaftlichen Interessen zwischen den Ländern infrage und warf Kanada vor, „die USA seit Jahrzehnten sehr unfair behandelt“ zu haben. Gleichzeitig zog er damit eine direkte Verbindung zwischen Handelsstreitigkeiten und der politischen Beziehung der Co‑Gastgeber.
Gordie Howe International Bridge im Mittelpunkt
Im Zentrum der aktuellen Auseinandersetzung steht die Gordie Howe International Bridge, die Ontario und Michigan verbindet. Laut Berichten wird das Projekt von Kanada mitfinanziert; Eigentümer sind Kanada und der US‑Bundesstaat Michigan. Trump behauptete in seinem Truth‑Social‑Beitrag, die Brücke enthalte „praktisch keinen US‑Inhalt“ und sprach davon, die Öffnung zu blockieren, bis die USA „vollständig entschädigt“ seien. Die Brücke, seit 2018 im Bau, soll später 2026 eröffnet werden und ist damit ein konkreter, greifbarer Streitpunkt zwischen den Regierungen.
Handelszölle, Elektrofahrzeug‑Abkommen und die «eaten alive»-Aussage
Bereits im Januar drohte Trump damit, bei einem kanadisch‑chinesischen Deal Zölle in Höhe von 100 Prozent auf kanadische Waren zu verhängen. Anlass war ein Handelsabkommen zwischen Kanada und China zu Elektrofahrzeugen, das der kanadische Premierminister Mark Carney nach Treffen mit Präsident Xi Jinping angekündigt hatte. Trump schrieb, dass Kanada durch ein solches Abkommen „eaten alive“ werde und wiederholte damit seine Warnung vor massiven Handelsmaßnahmen. Diese Rhetorik setzt wirtschaftliche Fragen wie Marktanteile, Lieferketten und Inhalte in Bauprojekten in direkten Zusammenhang mit geopolitischen Entscheidungen rund um die WM‑Ausrichtung.
Donald Trump explosive statement in full
“As everyone knows, the Country of Canada has treated the United States very unfairly for decades. Now, things are turning around for the U.S.A., and FAST! But imagine, Canada is building a massive bridge between Ontario and Michigan.
“They own both the Canada and the United States side and, of course, built it with virtually no U.S. content. President Barack Hussein Obama stupidly gave them a waiver so they could get around the BUY AMERICAN Act, and not use any American products, including our Steel.
“Now, the Canadian Government expects me, as President of the United States, to PERMIT them to just “take advantage of America!” What does the United States of America get — Absolutely NOTHING! Ontario won’t even put U.S. spirits, beverages, and other alcoholic products, on their shelves, they are absolutely prohibited from doing so and now, on top of everything else, Prime Minister Carney wants to make a deal with China — which will eat Canada alive. We’ll just get the leftovers! I don’t think so. The first thing China will do is terminate ALL Ice Hockey being played in Canada, and permanently eliminate The Stanley Cup.
“The Tariffs Canada charges us for our Dairy products have, for many years, been unacceptable, putting our Farmers at great financial risk. I will not allow this bridge to open until the United States is fully compensated for everything we have given them, and also, importantly, Canada treats the United States with the Fairness and Respect that we deserve.
“We will start negotiations, IMMEDIATELY. With all that we have given them, we should own, perhaps, at least one half of this asset. The revenues generated because of the U.S. Market will be astronomical. Thank you for your attention to this matter!
“PRESIDENT DONALD J. TRUMP.”