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Der FSV Mainz 05 hat im Abstiegskampf mit einem 2:0 gegen den FC Augsburg einen wichtigen Dreier gelandet und sich erstmals seit dem 5. Spieltag aus der Abstiegszone geschoben. Nationalspieler Nadiem Amiri traf doppelt per Strafstoß (8., 79.) und sicherte den dritten Sieg in Serie unter Chefcoach Urs Fischer. Sportdirektor Niko Bungert wertete das Resultat als „weiteren Schritt“ im Kampf um den Klassenerhalt. Die Partie stand im Zeichen von Strafstößen, Torwartparaden und einem intensiven Spielverlauf, in dem Mainz cleverer und effizienter im Strafraum agierte.

Mainz 05 verlässt die Abstiegszone
Mit dem 2:0 gegen den FC Augsburg verließ Mainz 05 erstmals seit mehr als vier Monaten die letzten drei Tabellenplätze. Der Erfolg war der dritte Bundesliga-Sieg in Folge für das Team von Urs Fischer, der den Klub im Dezember übernommen hatte; seit seiner Amtsübernahme verlor Mainz lediglich ein Pflichtspiel. Sportdirektor Niko Bungert betonte nach dem Spiel bei Sky, dass jeder Schritt im Abstiegskampf hart erarbeitet werden müsse und dass die Mannschaft diesen Schritt mit Cleverness und etwas Glück im Strafraum geschafft habe.
Spielverlauf: Frühstrafstoß und späte Entscheidung
Das Spiel nahm früh Fahrt auf, als Elvis Rexhbeçaj Stefan Bell bei einem Klärungsversuch wohl leicht am Knie traf (5.). Unparteiischer Patrick Ittrich sprach nach mehrminütiger Überprüfung den ersten Strafstoß zu, den Nadiem Amiri sicher zum 1:0 (8.) verwandelte. Augsburg übernahm danach zeitweise die Spielkontrolle, doch Mainz-Keeper Daniel Batz parierte gegen Alexis Claude-Maurice (19.) und Mert Kömür (26.) und hielt die Gastgeber in Front.
Im zweiten Durchgang erhöhten die Mainzer den Druck und erspielten sich mehr Ballbesitz und Großchancen; Silas vergab die große Möglichkeit auf das 2:0 kurz nach Wiederanpfiff (50.). Die Partie blieb umkämpft und arm an klaren Höhepunkten, ehe Amiri kurz vor Schluss einen zweiten Foulelfmeter (79.) verwandelte – der erste Elfmeter sei schmeichelhaft gewesen, der zweite wurde als klarer Foulelfmeter beschrieben – und damit die Begegnung endgültig entschied.
Aktuelle Statistiken von Amiri in der Saison 2025/2026
Personal, Wechsel und Torhüterduelle
Benedict Hollerbach fehlte nach seinem Achillessehnenriss aus dem Leipzig-Spiel, weshalb Silas in der Startelf agierte und Neuzugang Sheraldo Becker zunächst auf der Bank Platz nahm. Becker kam später für Silas und feierte sein Bundesliga-Comeback; kurz nach seiner Hereinnahme verfehlte er eine gute Gelegenheit (66.) und scheiterte wenige Minuten später aus spitzem Winkel an Finn Dahmen. Insgesamt prägten Torwartparaden das Spiel: Neben Dahmens Parade blieb vor allem Daniel Batz mit mehreren wichtigen Paraden gegen Augsburger Abschlüsse ein Schlüsselfaktor für den Mainz-Sieg.
Die Augsburger Mannschaft von Manuel Baum musste nach zwei Siegen zuvor einen Rückschlag hinnehmen, bleibt aber weiterhin über dem Strich. Schiedsrichter Patrick Ittrich und die Überprüfungssituationen spielten eine wichtige Rolle im Spielverlauf und waren entscheidend für die frühen und späten Wendungen dieser Begegnung.
Kurz darauf legte Amiri nach.