Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Frauen-EM 2025: Deutschland gegen Dänemark – Aufstellungen, Ausfälle und Ausgangslage
- 2 DFB-Frauen mit Rückenwind – Gwinn-Ausfall sorgt für Fragezeichen
- 3 Offensiv eingespielt – kaum Grund für Wechsel im Angriff
- 4 Dänemark unter Druck – bleibt Jeglertz bei der Defensivstrategie?
- 5 Taktische Ausgangslage – Deutschland mit Vorteilen, Dänemark auf Konter bedacht
Frauen-EM 2025: Deutschland gegen Dänemark – Aufstellungen, Ausfälle und Ausgangslage
Zweites Gruppenspiel, erster Härtetest? Die DFB-Frauen treffen am Dienstagabend auf Dänemark – fast schon ein Klassiker im europäischen Frauenfußball. Nach dem souveränen 2:0-Auftaktsieg gegen Polen will die Elf von Christian Wück ihren Lauf fortsetzen. Doch Danish Dynamite steht nach der Niederlage gegen Schweden bereits unter Druck. Ein Blick auf die voraussichtlichen Aufstellungen und taktischen Erwartungen. Das Spiel kommt in der ARD ab 17:15 Uhr, Anstoß um 18 Uhr.
Update 17 Uhr: DFB-Frauen starten mit Wamser für Gwinn – sonst keine Änderungen gegen Dänemark
Beim zweiten EM-Gruppenspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Dänemark (Dienstag, 18 Uhr, live in der ARD und bei DAZN) nimmt Bundestrainer Christian Wück lediglich eine personelle Änderung vor: Für die verletzte Kapitänin Giulia Gwinn rückt Carlotta Wamser auf die rechte Abwehrseite. Der Rest der Startformation bleibt gegenüber dem 2:0-Erfolg im Auftaktspiel gegen Polen unverändert. Im St. Jakob-Park in Basel führt Vize-Kapitänin Janina Minge das DFB-Team aufs Feld.

DFB-Frauen mit Rückenwind – Gwinn-Ausfall sorgt für Fragezeichen
Sechs Siege in Serie, 26:2 Tore – die Bilanz der deutschen Nationalmannschaft vor und während der EM liest sich beeindruckend. Auch gegen Polen dominierte das Team phasenweise nach Belieben. Dennoch muss Bundestrainer Wück personell umdenken: Kapitänin Giulia Gwinn zog sich eine Innenbandverletzung zu und wird für den Rest des Turniers ausfallen. Auf der rechten Abwehrseite dürfte Carlotta Wamser übernehmen, die bereits im Auftaktspiel einsprang. Eine Alternative wäre Sophia Kleinherne.
Ansonsten bleibt die Defensive weitgehend unverändert: Ann-Katrin Berger ist im Tor gesetzt, die Innenverteidigung bilden Janina Minge und Rebecca Knaak, links verteidigt Sarai Linder. Im Mittelfeld bleibt das Duo Senß und Nüsken auf der Doppelsechs die erste Wahl, Sydney Lohmann bleibt Joker.
Offensiv eingespielt – kaum Grund für Wechsel im Angriff
In der Offensive läuft es rund: Jule Brand und Klara Bühl überzeugten auf den Flügeln, Linda Dallmann hatte auf der Zehn die Nase vorn vor Laura Freigang. Im Sturmzentrum wird erneut Lea Schüller erwartet. Deutschland bleibt seinem 4-2-3-1-System treu, das für Balance zwischen Ballbesitz und Umschaltspiel sorgt.
Offizielle Deutschland-Aufstellung:
Berger – Wamser, Minge, Knaak, Linder – Senß, Nüsken – Brand, Dallmann, Bühl – Schüller.

Dänemark unter Druck – bleibt Jeglertz bei der Defensivstrategie?
Dänemark steht nach dem 0:1 gegen Schweden bereits mit dem Rücken zur Wand. Trainer Andree Jeglertz setzte im ersten Gruppenspiel auf eine kompakte 3-4-1-2-Formation und dürfte auch gegen Deutschland an diesem Ansatz festhalten. Die Defensive um Faerge, Ballisager und Veje agierte solide, auch wenn gegen Schweden kaum Entlastung nach vorn gelang.
Im Mittelfeld wird erneut eine tiefe Viererreihe erwartet – Thogersen, die Holmgaard-Schwestern und Snerle sollen den Raum vor der Abwehr dicht machen. Vorne liegt die Hoffnung auf Pernille Harder und Vangsgaard, unterstützt von Spielmacherin Thomsen.
Voraussichtliche Dänemark-Aufstellung:
Bay Østergaard – Faerge, Ballisager, Veje – Thogersen, K. Holmgaard, Snerle, S. Holmgaard – Thomsen – Harder, Vangsgaard
Taktische Ausgangslage – Deutschland mit Vorteilen, Dänemark auf Konter bedacht
Deutschland geht als Favorit ins Spiel – mit klarem Ballbesitzfokus, hohem Pressing und spielstarken Außenspielerinnen. Dänemark wird sich vermutlich auf ein tiefes Verteidigen mit schnellen Kontern verlassen. Entscheidend wird sein, ob das DFB-Team den Ausfall von Gwinn stabil kompensieren kann und früh klare Verhältnisse schafft – oder ob Dänemark mit harter Zweikampfführung und Effizienz für eine Überraschung sorgt.