Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Werder Bremen: Dringender Handlungsbedarf
- 2 1. FC Köln: Euphorie verflogen
- 3 Borussia Mönchengladbach: Auf dem Weg der Besserung?
- 4 Hamburger SV: Aufstiegshoffnungen nach dem Trainerwechsel
- 5 VfL Wolfsburg: Vom Europapokal zum Klassenerhalt
- 6 FC Augsburg: Wechsel und neue Hoffnung
- 7 St. Pauli: Aufwärtstrend im Kiez
- 8 1. FC Heidenheim: Mentalität als Schlüssel
- 9 FSV Mainz 05: Aufholjagd unter neuem Trainer
- 10 Die Bundesliga-Tabelle am 16.Spieltag
Vor der Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga kämpfen zahlreiche Teams gegen den Abstieg. Die Situation ist angespannt, insbesondere für Werder Bremen, den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Während einige Klubs neue Spieler verpflichten, stehen andere vor der Herausforderung, ihre Form zu finden. Ein Überblick über die aktuelle Lage der Mannschaften im Tabellenkeller. Hier geht es zur aktuellen Bundesliga-Tabelle

Werder Bremen: Dringender Handlungsbedarf
Aktuell belegt Werder Bremen den 10. Platz mit nur 17 Punkten. Die hanseatische Gelassenheit scheint in der Weserstadt abhanden gekommen zu sein. Ein gescheitertes Experiment mit dem verletzten Victor Boniface hat für Unruhe gesorgt, und ein neuer Stürmer ist dringend erforderlich, um den Neustart im Jahr 2026 zu sichern. Ohne schnelle Erfolge könnte es für die Bremer eng werden.
1. FC Köln: Euphorie verflogen
Nach einem vielversprechenden Saisonstart und zwischenzeitlichem Rang vier ist die anfängliche Euphorie beim 1. FC Köln verflogen. Mit nur zwei Punkten aus den letzten sechs Spielen steht das Team auf dem 11. Platz. Trainer Lukas Kwasniok hat die Dringlichkeit erkannt und kündigte im Trainingslager in Spanien eine klare Ansage an seine Spieler an. Ein richtungsweisendes Spiel gegen Heidenheim steht bevor.
Borussia Mönchengladbach: Auf dem Weg der Besserung?
Die Borussia aus Mönchengladbach hat den Horror-Start der Saison hinter sich gelassen und belegt aktuell den 12. Platz mit 16 Punkten. Nach zwei Niederlagen zum Jahresende und einer 0:3-Niederlage im Testspiel gegen Hannover 96 ist jedoch Vorsicht geboten. Trainer Eugen Polanski bleibt optimistisch und wurde durch die Verpflichtung von Innenverteidiger Kota Takai von Tottenham Hotspur gestärkt.
Hamburger SV: Aufstiegshoffnungen nach dem Trainerwechsel
Der Hamburger SV steht auf dem 13. Platz mit 16 Punkten. Nach dem Weggang von Stefan Kuntz, dem Aufstiegsarchitekten, treten die Rothosen mit frischem Wind in die Rückrunde. Der Neuzugang Damion Downs aus Southampton soll die Torgefahr im Angriff erhöhen. Auswärts muss der HSV jedoch dringend zulegen, nachdem nur zwei Punkte aus sieben Partien erzielt wurden.
VfL Wolfsburg: Vom Europapokal zum Klassenerhalt
Der VfL Wolfsburg, der mit hohen Ambitionen in die Saison gestartet war, hat sich in eine kritische Lage manövriert. Mit lediglich zwei Siegen aus den ersten zehn Spielen musste Trainer Paul Simonis seinen Platz räumen. Unter dem neuen Übungsleiter Daniel Bauer liegt der Fokus nun auf dem Klassenerhalt, nachdem die Mission Europapokal gescheitert ist.
FC Augsburg: Wechsel und neue Hoffnung
Der FC Augsburg liegt auf dem 15. Platz mit 14 Punkten. Nach dem gescheiterten Experiment mit Sandro Wagner übernahm Manuel Baum die Verantwortung und wird das Team bis zum Saisonende leiten. Die Rückkehr von Michael Gregoritsch und die Verpflichtung von Yannik Keitel vom VfB Stuttgart sollen dem Klub helfen, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu sammeln.
St. Pauli: Aufwärtstrend im Kiez
Die Kiezkicker von St. Pauli belegen derzeit den 16. Platz mit 12 Punkten. Ein positiver Endspurt im Jahr 2025 mit vier Pflichtspielen ohne Niederlage hat Trainer Alexander Blessin Hoffnung gegeben. Mit Neuzugang Tomoya Ando soll der Kader verstärkt werden, während die Abwesenheit von Andréas Hountondji, dem besten Torschützen der bisherigen Saison, schmerzt.
1. FC Heidenheim: Mentalität als Schlüssel
Heidenheim, auf dem 17. Platz mit 11 Punkten, hat eine schwierige Saison hinter sich. Trainer Frank Schmidt appelliert an die Mentalität seines Teams, die bereits in der Vergangenheit entscheidend für den Klassenerhalt war. Trotz der prekären Lage zeigt sich rund um den Schlossberg weiterhin Stabilität, und Schmidt bleibt optimistisch.
FSV Mainz 05: Aufholjagd unter neuem Trainer
Der FSV Mainz 05 belegt den letzten Platz mit nur 8 Punkten. Nach einem katastrophalen Saisonstart und nur einem Sieg aus 15 Spielen musste Bo Henriksen gehen. Unter dem neuen Übungsleiter Urs Fischer zeigt das Team Aufwärtstendenzen, insbesondere nach einem 2:2-Unentschieden gegen Bayern München. Die Neuzugänge Phillip Tietz und Silas sollen den Sturm beleben und die Aufholjagd starten.