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Am 5. Dezember steht die Auslosung der Gruppen zur WM 2026 an. Während Fans auf ein machbares Los für die deutsche Nationalmannschaft hoffen, bleibt DFB-Präsident Bernd Neuendorf sachlich – und mahnt zur Vorsicht. Eine Wunschgruppe hat er nicht, zu frisch sind die Erinnerungen an schmerzhafte WM-Pleiten gegen Außenseiter.

Respekt statt Wunschdenken – Neuendorf bleibt realistisch
Bei der Verleihung des Julius-Hirsch-Preises in Hamburg sprach Neuendorf offen über seine Haltung zur bevorstehenden Gruppenauslosung für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. „Jeder, der sich qualifiziert, ist ein berechtigter Teilnehmer“, sagte der DFB-Präsident – und erteilte damit allen Wunschkonstellationen eine klare Absage. Die Botschaft ist klar: Unterschätzt wird hier niemand mehr. Vor allem nicht nach dem frühen WM-Aus 2022 gegen Japan oder 2018 gegen Südkorea. Die jüngsten Turniererfahrungen haben Spuren hinterlassen – beim Verband wie bei den Fans.
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Lostopf 1 als Vorteil – aber kein Garant für eine einfache Gruppe
Trotz der vorsichtigen Töne freut sich der DFB, dass Deutschland durch das überzeugende 6:0 gegen die Slowakei noch in Lostopf 1 gerutscht ist. Damit entgeht die Mannschaft in der Gruppenphase zumindest Topgegnern wie Argentinien, Frankreich, England und Spanien. Ein spürbarer psychologischer Vorteil – aber keine Garantie für eine einfache Gruppe. Denn auch in den anderen Töpfen warten Gegner mit Potenzial. Neuendorf warnt deshalb: Auch ohne die absoluten Schwergewichte könnte die Gruppe unangenehm werden.

Aufschwung nach Quali-Endspurt – Optimismus beim DFB
Die sportliche Trendwende zum Abschluss der Qualifikation sorgt beim DFB für Aufatmen. Das 6:0 gegen die Slowakei war nicht nur ein sportlicher Befreiungsschlag, sondern auch ein wichtiges Signal für das Teamgefüge. Neuendorf betont die neue Lockerheit im Team: „Das tut der Stimmung gut in der Mannschaft.“ Der Glaube an eine starke WM ist zurück – doch der Fokus liegt auf Vorbereitung, nicht auf Wunschdenken.