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Bayern München hat sein Momentum in der Bundesliga verloren, nachdem das Team gegen den Hamburger SV nur ein 2:2-Unentschieden erzielte. Sportvorstand Max Eberl äußerte sich kritisch zu Schiedsrichter Harm Osmers und den Ballkindern, vermied jedoch, seine Spieler nach dem erneuten Punktverlust stark zu kritisieren. Mit wichtigen Duellen im Februar, darunter Spiele gegen RB Leipzig und Borussia Dortmund, steht der Rekordmeister unter Druck, seine Leistung zu steigern.

Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen für Unmut
Nach dem enttäuschenden Remis gegen den Hamburger SV fand Max Eberl deutliche Worte zur Schiedsrichterleistung. „Wir sagen nicht, dass wir alles an die Wand spielen. Wir haben immer gesagt, es ist ein verdammt komplizierter Wettbewerb“, so der Sportvorstand. Kapitän Manuel Neuer teilte seine Unzufriedenheit und bezeichnete das Unentschieden als „eher wie eine Niederlage“. Der Druck auf die Münchner wächst, da sie nach der ersten Saisonniederlage gegen den FC Augsburg erneut Punkte abgeben mussten.
Vorbereitung auf den Februar
Im Februar stehen für den FC Bayern entscheidende Spiele an. Nach einem intensiven Januar mit sieben Partien in nur 20 Tagen hofft Eberl, dass die Mannschaft sich erholen kann. „Jetzt können wir ein Stück weit vom Kopf her mal abspannen“, erklärte er. Die nächsten Herausforderungen sind nicht nur die Bundesliga, sondern auch der DFB-Pokal, wo der Rekordmeister auf RB Leipzig trifft.
Leistung gegen Hamburg verbessert, aber nicht genug
Im Volksparkstadion bewiesen die Münchner zwar eine gewisse Resilienz, doch die Defensivleistung ließ zu wünschen übrig. Nach einem Rückstand durch einen Foulelfmeter von Fabio Vieira drehten Harry Kane und Luis Diaz das Spiel für den FC Bayern. Dennoch konnte das Team den Ausgleich durch das junge Toptalent Luka Vuskovic nicht verhindern. Alphonso Davies musste in der Schlussphase auf der Linie retten, was die Unsicherheiten in der Abwehr verdeutlichte.
Kompany hält Rückendeckung für seine Spieler
Trainer Vincent Kompany zeigte sich nach dem Spiel optimistisch und verteidigte die kämpferische Leistung seiner Mannschaft. „Meine Jungs haben gekämpft und das lasse ich mir nicht wegnehmen“, äußerte er sich nach den intensiven 90 Minuten. Der Chefcoach setzt nun darauf, dass seine Spieler auf dem Platz reagieren und sich im kommenden Monat wieder stabilisieren.