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Joshua Kimmich war sichtlich überrascht von einer neuen Champions-League-Regel, die für den FC Bayern weitreichende Konsequenzen haben könnte. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Royale Union Saint-Gilloise hat sich der Rekordmeister vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Doch das abschließende Gruppenspiel bei PSV Eindhoven hat weiterhin hohe Bedeutung, da es um den zweiten Platz geht, der Heimrecht in der K.o.-Phase sichert.

Kimmich überrascht von neuer Champions-League-Regel
Nach dem Heimspiel gegen Saint-Gilloise äußerte Joshua Kimmich seine Überraschung über die neue Regel der UEFA, die den Teams von Platz eins und zwei Heimrecht in den Rückspielen der K.o.-Runde garantiert. „Das wusste ich tatsächlich noch gar nicht, dass das so ein Vorteil ist“, kommentierte Kimmich nach dem Spiel. Mit einem breiten Grinsen fügte er hinzu: „Jetzt will ich Zweiter werden.“
Bayern auf Kurs ins Achtelfinale
Der 2:0-Sieg gegen die Belgier war für den FC Bayern ein wichtiger Schritt, um sich vorzeitig für das Achtelfinale der Champions League zu qualifizieren. Sportvorstand Max Eberl zeigte sich erfreut über die 18 Punkte, die das Team sicher über dem Strich halten. „Das Hauptziel, unter die Top 8 zu kommen, ist erreicht“, so Eberl. Der Rekordmeister ist nun rechnerisch unter den besten drei Teams und möchte den zweiten Platz verteidigen.
Heimrecht als strategischer Vorteil
Das bevorstehende Auswärtsspiel gegen PSV Eindhoven hat für die Münchner eine hohe Bedeutung, da ein erfolgreicher Abschluss der Gruppenphase entscheidend für das Heimrecht in der K.o.-Phase ist. Eberl betonte, dass der zweite Platz nicht nur einen leichteren Gegner in der ersten K.o.-Runde bedeuten würde, sondern auch Heimvorteil bis ins Halbfinale sichert. „Weil dann gehst du a) Arsenal aus dem Weg“, erklärte Eberl, während Arsenal in der Gruppe derzeit den ersten Platz einnimmt und alle Spiele gewonnen hat.
Kimmich über die Bedeutung der Gruppenphase
Kimmich äußerte sich zur Wichtigkeit, nicht durch die Playoffs gehen zu müssen. „Ich glaube schon, dass es ein Vorteil sein kann“, sagte der 30-Jährige. Dennoch erinnerte er daran, dass Paris Saint-Germain in der letzten Saison ebenfalls durch die Playoffs gegangen sei und letztlich den Titel gewonnen habe. „Man weiß nie, was der beste Weg ist, aber natürlich wird es uns helfen, was die Körner angeht, zwei Spiele weniger zu haben“, fügte Kimmich hinzu. Mit dem Ziel, bis ins Champions-League-Endspiel vorzudringen, hat der FC Bayern nun auch das Heimrecht im Blick.