BVB News: Kovac rät Adeyemi zu Geduld

Karim Adeyemi hat seinen Stammplatz bei Borussia Dortmund verloren und muss nun auf seine Chance warten. Trainer Niko Kovac sieht derzeit Maximilian Beier als leistungsstärkeren Spieler und rät Adeyemi, Geduld zu zeigen. Vor dem wichtigen Heimspiel gegen den FC St. Pauli betont Kovac, dass es im Januar viele Spiele geben wird, in denen Adeyemi wieder eine Rolle spielen könnte.

Karim Adeyemi vom Borussia Dortmund in der Champions League (Foto Depositphotos.com)
Karim Adeyemi vom Borussia Dortmund in der Champions League (Foto Depositphotos.com)

Adeyemi auf der Bank: Kovacs Entscheidung

Nach einer starken ersten Saisonhälfte, in der Karim Adeyemi mit sechs Toren und drei Vorlagen zu den besten Offensivspielern des BVB zählte, hat der 21-Jährige im neuen Jahr seinen Platz in der Startelf verloren. Trainer Niko Kovac setzt aktuell auf Maximilian Beier, der sich durch starke Leistungen empfohlen hat. „Maxi hat es richtig gut gemacht, deswegen verdient er es zu spielen“, so der Übungsleiter vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FC St. Pauli.

Kovac rät zu Geduld

Kovac betont, dass Adeyemi Geduld aufbringen muss. In den letzten Begegnungen gegen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen wurde der Stürmer erst in der Schlussphase eingewechselt. „Karim muss warten und auf seine Chance hoffen“, erklärte Kovac. Er ist sich sicher, dass es in den anstehenden fünf Spielen im Januar viele Möglichkeiten zur Rotation geben wird.

Personalsituation vor dem Spiel

Für das Match gegen den FC St. Pauli muss Kovac auf einige Spieler verzichten. Ramy Bensebaini, der vom Afrika-Cup zurückgekehrt ist, hat sich eine Grippe eingefangen. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Marcel Sabitzer, der mit Wadenproblemen kämpft, und Aaron Anselmino, der sich von einer Oberschenkelverletzung erholt. Kovac warnt dennoch vor dem Abstiegskandidaten: „Das wird kein leichter Gang“, da die Mannschaft über 90 Minuten kompakt verteidigt.

Ein Blick auf die vergangene Begegnung

Im Hinspiel gegen den FC St. Pauli musste sich der BVB nach einer 3:1-Führung mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben. Kovac möchte nun „ein bisschen was gutmachen“ und erwartet von seiner Mannschaft eine starke Reaktion auf die vorherigen Leistungen. Mit dem Ziel, die Fans im Westfalenstadion zu begeistern, wird das Team alles daran setzen, die drei Punkte zu sichern.