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Der CDU-Politiker Hardt äußert sich besorgt über mögliche geopolitische Spannungen und deren Einfluss auf die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA. Sollte es zu einer widerrechtlichen Annexion Grönlands durch die Vereinigten Staaten kommen, könnte ein Boykott der WM für europäische Teams eine „Ultima Ratio“ darstellen. Trotz seiner Bedenken glaubt Hardt jedoch nicht, dass Präsident Trump seine Ambitionen in die Tat umsetzen kann.

Geopolitische Spannungen und Sport
Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk erklärte Hardt, dass die Vorstellung, ein Fußballfest in den USA zu feiern, in einem solchen Szenario unvorstellbar wäre. „Wir müssen als Europäer überprüfen, ob wir an solchen Spielen teilnehmen können“, so der Politiker. Diese Aussagen verdeutlichen, wie sehr geopolitische Konflikte den Sport beeinflussen können.
Hardts Skepsis gegenüber Trumps Plänen
Hardt betonte, dass seine Überlegungen eher theoretischer Natur sind, da er nicht davon ausgeht, dass Präsident Trump seine Pläne zur Annexion Grönlands realisieren kann. Selbst im Fall einer Eskalation denkt Hardt, dass der US-Kongress dem Präsidenten „den Stecker ziehen“ würde. Dies würde nicht nur die NATO, sondern auch die Sicherheit der USA beeinträchtigen.
Vergleich mit Katar 2022
Der Politiker verwies auf den Boykottaufruf, der vor der WM 2022 in Katar aufgrund von Menschenrechtsverletzungen laut wurde. Letztendlich nahmen jedoch alle qualifizierten Teams an dem Turnier teil, was zeigt, dass sportliche und politische Entscheidungen oft miteinander verwoben sind. Ein Boykott würde für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) erhebliche Konsequenzen in Form von Verbandsstrafen durch die FIFA nach sich ziehen.
Erklärung zur Annexion von Grönland
Präsident Trump hat wiederholt Ansprüche auf Grönland erhoben, das zum Königreich Dänemark gehört, und dabei auch militärische Optionen nicht ausgeschlossen. Diese aggressive Rhetorik könnte zu einer destabilisierten Situation führen, die nicht nur politische, sondern auch sportliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
Quelle: Deutschlandfunk