Hertha BSC Berlin im DFB-Pokal-Viertelfinale: Zwischen Hoffnung und Demut
Hertha BSC steht im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den SC Freiburg im eigenen Olympiastadion und ist nur noch zwei Siege vom Heimfinale entfernt; die Stimmung schwankt zwischen kämpferischem Selbstvertrauen – genährt durch das 3:0 in Elversberg und das 6:1 gegen Kaiserslautern – und vorsichtiger Zurückhaltung, wobei Trainer Stefan Leitl sein Team als „krassen Außenseiter“ bezeichnet, Paul Seguin hingegen offen vom Finale und vom Pokalsieg spricht. Personell gibt es Fragezeichen: Deyovaisio Zeefuik fällt mit einer Knieverletzung aus, Marton Dardai ist fraglich, weshalb Leitl taktisch umstellen muss; gleichzeitig appelliert der Coach an die rund 55.000 Zuschauer im Olympiastadion, die Mannschaft mit lautstarker Unterstützung zum Überraschungserfolg gegen den starken Europa-League-Teilnehmer zu tragen.