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Der VfB Stuttgart hat sich mit einem 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln zurück im Kampf um die Champions-League-Plätze gemeldet. Matchwinner Ermedin Demirovic traf doppelt, sein Sturmpartner Deniz Undav steuerte den späten Treffer in der Nachspielzeit bei. Nach dem Spiel standen die beiden Kollegen und Freunde im Mittelpunkt und feierten ihre enge Verbindung – inklusive eines traditionellen Essens und humorvoller Worte. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth lobte die Offensive, während schon am Donnerstag das Europa-League-Playoff bei Celtic Glasgow wartet.

Demirovic doppelt – Spielverlauf und Schlüsselmomente
Ermedin Demirovic brachte den VfB früh in Führung und traf in der 15. Minute zum 1:0, nachdem Deniz Undav kurz zuvor eine große Chance vergeben hatte. Der Spielverlauf blieb dramatisch: Köln glich durch Ragnar Ache in der 79. Minute aus, eine Situation, die durch einen Fehler von Jeff Chabot erst ermöglicht wurde. Wenige Minuten später zeigte Demirovic seine Kaltschnäuzigkeit im Strafraum und erzielte das 2:1 (84.), ehe Undav in der Nachspielzeit (90.+2) den dritten Treffer markierte und den Sieg endgültig sicherte.
Undav und Demirovic: Bromance, Statistiken und Rollenverteilung
Die beiden Stürmer unterstrichen nach dem Spiel nicht nur ihre sportliche Verbindung, sondern auch ihre persönliche Freundschaft. Beim gemeinsamen Interview erzählte Undav, dass er Demirovic beim Essen eingeladen habe und angekündigt habe, „traditionell kurdisch“ zu speisen; Demirovic konterte scherzhaft: „Das macht aber alles seine Frau. Ich werde also die loben, nicht Deniz.“ Sportlich ergänzen sich die beiden: Undav steht bei zwölf Toren in 18 Ligaspielen, Demirovic bei sieben Treffern in 13 Partien, nachdem er einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte. Undav bezeichnete seinen Kollegen treffend als „Strafraumstürmer durch und durch“ und betonte, dass die Mannschaft ihn entsprechend „füttern“ müsse.
Reaktionen aus dem Team und die Situation in der Offensive
Nach dem Spiel lobte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth die funktionierende Offensive mit klaren Worten: „In der Offensive funktioniert es sehr gut.“ Im Kabinengespräch blieb der Ton locker: Demirovic rief vorzeitig zum Aufbruch, weil „zu Hause die Kinder warten“, und brachte damit die private Seite der Teamchemie zum Ausdruck. Auch Verteidiger Jeff Chabot, dessen Fehler zum Kölner Ausgleich führte, mischte sich später ins Interview und nahm die Szene mit Humor, während die Stürmer die Situation souverän ausglichen.
Ausblick: Europa-League-Playoff und wichtige Ligaspiele
Der VfB muss die neu gewonnene Form nun schnell in die kommenden Aufgaben transferieren. Bereits am Donnerstag steht das Hinspiel der Europa-League-Playoffs bei Celtic Glasgow an, ein Duell, das Ermedin Demirovic mit Vorfreude betrachtet: „Das ist ein Highlight, im Celtic Park auflaufen zu dürfen. Der Respekt ist da. Aber ich glaube, wir können da mit einer breiten Brust auftreten.“ Zudem folgen in der Liga wegweisende Partien gegen Heidenheim, Wolfsburg und Mainz, in denen die Treffer von Undav und Demirovic weiter den Weg in Richtung Champions League ebnen könnten.